Follow your heart
Besonders jetzt ist es wichtig, sich auch innerlich stark zu fühlen © Thomas Griesbeck / unsplash.com

Innere Stärke 4 Tipps für mehr Power und innere Stärke

Gerade jetzt wo die Welt ein wenig Kopf steht und vielleicht nichts ist wie sonst, kann dir ein Bewusstsein darüber, was dir gut tut, helfen in deiner Balance zu bleiben. Denn trotz ein paar kleinerer Lockerungen ist noch lange nicht alles so, wie es mal war, oder? Klar, jedem tut gerade etwas anders gut, aber es gibt dennoch gewisse Dinge, die uns allen in dieser Zeit helfen. Coach und Soul Sister-Expertin Janina Grüger teilt hier und auf ihrer Homepage vier einfache aber wirksame Tipps zur Selbstvorsorge, die dein Wohlbefinden steigern, dich von innen heraus stärken und sofort einen positiven Effekt auf deine Stimmung haben.

4 Tipps für deine innere Stärke

1. Bleibe deinen Freunden trotz Social Distancing nah

Zeit mit der besten Freundin ist ein echter Glücks-Booster
Zeit mit der besten Freundin ist ein echter Glücks-Booster
© Priscilla du Preez / unsplash.com

Gerade jetzt, wo in der ganzen Welt physische Distanzierungsmaßnahmen immer noch unerlässlich sind, ist es wichtig, sozial verbunden zu bleiben. Die gute Nachricht ist, dass physische Distanzierung nicht gleich soziale Isolation bedeutet.

Manchmal suchen wir die Einsamkeit, wenn sie uns gar nicht gut tut. Für unsere psychische Gesundheit ist es aber unerlässlich soziale Beziehungen in unserem Leben zu pflegen. Sei es mit Hilfe der technischen Möglichkeiten, die wir heute zur Verfügung haben, oder durch persönlichen Kontakt, der unter Beachtung der Schutzmaßnahmen möglich ist. Neben einer Menge Zoom-Calls war ich in den letzten Monaten als Ausgleich regelmäßig mit Freundinnen spazieren. Das ist auch mit ausreichend Anstand möglich und gibt uns trotzdem die Möglichkeit uns zu sehen und nah zu fühlen.

Menschliche Verbindungen steigern unsere Resilienz und unsere Zufriedenheit. Und das Verrückte ist, dass das sowohl durch eine lange Beziehung als auch durch Augenkontakt mit einem Fremden und einem kurzem Lächeln geschieht.

2. Halte an Routinen fest oder schaffe neue Gewohnheiten

Eine schöne Morgen-Routine: Den ersten Kaffee trinkst du im Bett
Eine schöne Morgen-Routine: Den ersten Kaffee trinkst du im Bett
© Iris Juana / unsplash.com

Da die veränderten Umstände auch unsere alltäglichen Gewohnheiten auf den Kopf gestellt haben, ist die Aufrechterhaltung von alten oder das Erschaffen von neuen Routinen wichtig. Wir Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere, denn stabile Gewohnheiten geben uns das Gefühl Kontrolle zu haben. Und jetzt, wo vieles gefühlt unsicherer und unkontrollierbarer ist, ist Stabilität besonders wichtig.

Durch Routinen können wir außerdem die kognitive Ermüdung durch die vielen Entscheidungen, die wir über den Tag verteilt treffen, verringern. Schon mal von Decision Fatigue gehört? Das Fällen von Entscheidungen ermüdet uns und auch das führt dazu, dass wir am Ende weniger Energie haben.

Jetzt, wo du vermutlich mehr Zeit Zuhause verbringst als sonst, ist es wichtig, dass du dir selbst eine Routine aufbaust, die sonst von Außen vorgegeben wird. Das kann mit einer Morgenroutine anfangen. Plane außerdem feste Pausen in deinen Tag ein und trage sie am besten direkt in deinen Kalender ein. Nutze sie, um mal eine Runde um den Block zu gehen oder ein paar Mal bewusst durchzuatmen. Außerdem solltest du festlegen, wann du mit deiner Arbeit beginnst und aufhörst und dir überlegen, was dir helfen kann, es auch einzuhalten.

3. Trainere ganz bewusst deine Achtsamkeit

Egal ob du Anfängerin oder Profi bist: Meditieren tut einfach gut
Egal ob du Anfängerin oder Profi bist: Meditieren tut einfach gut
© Ksenia Makagonova / unsplash.com

Pro Tag prasseln tausende Botschaften auf uns ein und Millionen von Eindrücken müssen verarbeitet werden. Das führt zu einem übermäßig aktiven sympathischen Nervensystem. Achtsamkeit kann dieses regulieren. Am einfachsten geht über unserem Atem. Jedes Mal wenn du bewusst einatmest und ausatmest und mit deiner Aufmerksamkeit bei der Atmung bleibst, bist du mit deinen Gedanken im aktuellen Moment.

Durch Meditation kannst du deine Achtsamkeit trainieren. Schon 5 Minuten am Tag zu meditieren steigert unser Wohlbefinden. Dabei kommt es nicht darauf an, für welche Art der Meditation du dich entscheidest. Hauptsache du bist gegenwärtig.

Und bitte denke nicht, dass das Meditieren bei dir nicht „klappt“, weil deine Gedanken nicht verschwinden. Darum geht es beim Meditieren nämlich gar nicht. Vielmehr geht es darum, die Gedanken wahrzunehmen und dann wieder ziehen zu lassen. Dass immer wieder neue Gedanken aufkommen, ist ganz normal.

Meistens meditiere ich in Stille mit einem Timer oder einer App. Doch ich mag auch die liebevolle Güte Meditation sehr gerne, in der ich positive Wünsche an die Menschen in meinem Leben sende, die mir gerade besonders fehlen oder um die ich mich sorge.

4. Move your body – for your soul

Yoga erdet dich und lässt dich auf das Wesentliche besinnen
Yoga erdet dich und lässt dich auf das Wesentliche besinnen
© Yannic Laderach / unsplash.com

Jetzt wo die Yoga- und Fitnessstudios geschlossen haben, ist auch beim Thema Sport noch mehr Eigeninitiative angesagt. Bewegung – in welcher Form auch immer – ist ein wichtiger Bestandteil der Selbstfürsorge. Denn Bewegung ist nicht nur gut für deinen Körper, sondern auch für dein psychisches Wohlbefinden.

Ich gehe morgens gerne eine Runde joggen. Das hat neben Bewegung den positiven Effekt, dass ich an der frischen Luft bin. Und ehrlich, wenn ich es mal ausfallen lasse, merken ich und meine Mitmenschen das direkt an meiner Stimmung.

Was ist es, was dir gefällt? Schwitzt du lieber bein HIIT Workout, bewegst deinen Körper beim Tanzen oder fährst Rennrad? Nimm dir Zeit herauszufinden, was dir Spaß macht, statt einfach nur das zu machen, was alle machen. Gerade wenn du jemand bist, der sich gerne auspowert, sollte Sport jetzt nicht auf der Strecke bleiben. Suche dir Online Classes aus oder probiere was draußen unter freiem Himmel möglich ist.

Du siehst, es braucht nicht viel, um diese vier Tipps nach und nach umzusetzten und in deinem (neuen) Alltag zu integrieren. Schon bald werden diese Hinweise feste Bestandteile deines Lebens, die dich auch nach der Krise von innen heraus stark fühlen lassen. Um herauszufinden, was dir sonst noch Kraft gibt, kannst du auch den Test von Janina Grüger machen, den du in der neusten SOUL SISTER findest.

Text: Janina Grüger

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