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Sarah Desai ist Meditations-Expertin © Janine Mizéra

Anti-Stress Tipps 7 Strategien, die deinen Alltag entschleunigen

SOUL SISTER und Project-Me-Botschafterin Sarah Desai verrät ihre Tipps

Es ist so wichtig, nicht den Blick fürs Wesentliche zu verlieren – und das Leben nicht vom Stress dominieren zu lassen. SOUL SISTER, Achtsamkeits-Coach und Meditations-Expertin Sarah Desai empfiehlt daher kluge Strategien, die deinen Alltag herrlich entschleunigen:

Meditative Momente

Wenn wir Stress haben, sehen wir nicht klar. Schon harmlose Situa­tionen lassen uns verzweifeln. Was da hilft, ist Meditation. Und die muss nicht aufwendig sein. Die Gedanken ­ruhen zu lassen genügt oft schon. Stell dir ein Wasserglas vor, das zur Hälfte mit Sand gefüllt ist. Der Sand repräsentiert deine Gedanken. Bewegst du das Glas ständig, mischen sich Wasser und Sand, es wird trüb. Stellst du es aber auf dem Tich ab, kann sich der Sand absetzen. Und du kannst wieder klar sehen.

Mehr Aufmerksamkeits-Zeit

Wann hast du das letzte Mal einfach nur gewartet? Auf den Bus, das Essen im Restaurant oder auf den Sonnenuntergang? Meistens ist man doch nicht voll und ganz im Hier und Jetzt, erledigt Dinge nebenbei, lenkt sich ab ... Dabei benötigt der Kopf dringend Phasen, in denen er sich konzentriert mit einer einzigen Sache beschäftigen kann. Schaffe dir solche Aufmerksamkeits-Zeiten. Lies ein Buch, ohne dabei nebenbei noch eine Netflix-Serie anzuschauen. Oder geh spazieren, ohne dabei zu telefonieren. Diese Aufmerksamkeits-Zeit schult dich, um in Stresssituationen bei der Sache bleiben zu können.

Einfach mal durchatmen

Es klingt banal, gerät aber im Alltag oft in Vergessenheit: Atmen. Öfter am Tag ein paar tiefe Atemzüge nehmen – das ist so wichtig fürs Wohlbefinden. Und damit du’s nicht vergisst, lass dich regelmäßig von ­deinem Smartphone daran erinnern.

„Sind die Gedanken immer und immer in Bewegung, sehen wir oft nicht mehr klar“

Gefühle erhellen

Negative Dinge halten wir uns häufiger vor Augen als die positiven. Es handelt sich dabei um ein sozialpsychologisches Phänomen namens „Negativity Bias“ (Negativitätsverzerrung). Was dagegen hilft: Einmal ganz aktiv an einen Moment im Leben denken, in dem es nichts zu optimieren gab, in dem du einfach nur glücklich gewesen bist ... Wenn du dir diese Erinnerung zurückholst, kannst du das Gefühl von damals auch heute noch spüren. Vielleicht fühlst du eine Wärme im Brustkorb, kannst freier atmen oder musst sogar lächeln. Kurz: Es geht dir sofort besser. Denkst du umgekehrt an etwas, das du mit Ärger oder Stress verbindest, spannt der Körper sich an, und du fühlst dich automatisch unwohl.

Eine andere Perspektive einnehmen

Wenn du unter Stress stehst und dir selbst Druck machst – zum Beispiel weil du glaubst, bis zu deinem bevorstehenden Urlaub die Stapel auf deinem Schreibtisch nicht akkurat abgearbeitet zu bekommen –dann stell dir doch einmal vor, was deine beste Freundin zu dir sagen würde, und gib dir selbst denselben Ratschlag. Sicher würde sie etwas sagen wie: „Über­arbeite dich nicht, gib doch etwas an die Kollegen ab. Und selbst wenn etwas liegen bleibt, geht die Welt doch auch nicht unter, oder?“ Wir selbst sind unsere härteste Kritikerin – ein Perspektivwechsel kann wirklich helfen, den Druck rauszunehmen.

Verfolge unbedingt auch mal kein Ziel

Gönn es dir häufiger, Beschäftigungen nachzugehen, an deren Ende kein Ergebnis stehen muss. Male zum Beispiel ein Bild, nur für dich – ob es jemals fertig wird, ist dabei gar nicht wichtig. So etwas bestärkt dich darin, Dinge ab und an gelassener zu betrachten.

Körper und Geist gleichermassen forden

Mit deinem Geist zu arbeiten hilft dir dabei, dich selbst besser zu verstehen und das Leben ein­facher und schöner zu machen. Aber das Mentale ist nur eine Ebene. Vergiss auch den Körper nicht. Geh laufen, spiele Volleyball am Strand, tanze vor dem Spiegel ... Denn nicht alle Stressfaktoren lassen sich einfach so wegmeditieren. Zum Glück genügen zur Stressreduktion oft schon ein paar Minuten Körperarbeit.

Du kannst auch die progressive Muskelentspannung (PME) ausprobieren. Dabei spannst bestimmte Muskelgruppen im Liegen oder im Sitzen an, hältst diese Anspannung und entspannst dann wieder. PME ist schon fast ein Jahrhundert alt und gilt als hochgradig wirksam zur Behandlung von Ängsten, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Stresssymptomen wie Bluthochdruck. Einige Krankenkassen wie die TK bieten Übungen für alle Muskeln mit und ohne Musik als MP3-Dateien hier zum kostenfreien Download an.

Text: Franziska Bruchhagen

Dieses Special ist in Zusammenarbeit mit der TK entstanden.
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