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© Jens Koch

LEA Interview Neues Album: Auf einer gefühlvollen Reise mit LEA

Du brauchst einen Soundtrack für den Herbst? LEA schreibt Songs über die Liebe und das Leben. Warum ihr neues Album „Treppenhaus“ unbedingt in deine Playlist gehört

Musik bringt uns zum Tanzen und Singen, stimmt uns froh und manchmal auch ganz schön traurig. Sie kann Mut machen und Trost spenden, uns beruhigen und Gedanken anstoßen. Wenn wir genau hinhören, finden wir in ihr womöglich auch Antworten. So wie in LEAs Texten.

LEA ist Sängerin und Songwriterin. Mit 16 Jahren landet sie ihren ersten Hit auf YouTube, heute – 12 Jahre später – zählt sie mit Hits wie „Leiser“ oder „Immer wenn wir uns sehn“ zu den erfolgreichsten Künstlerinnen Deutschlands. Ihr Markenzeichen: ihre zart-zerbrechliche Stimme, die aber auch kraftvoll und fast rau klingen kann... und ihre Texte! In ihren Liedern fängt sie Momente ihres Lebens ein, erzählt tagebuchartig von ihren Emotionen. Dabei ist sie immer ganz persönlich, verletzlich, stark und vor allem authentisch.

Wie klingt LEAs neues Album "Treppenhaus"?

In ihrem neuen Album „Treppenhaus“ knüpft die Sängerin an ihr Vorgänger-Album „Zwischen meinen Zeilen“ an und geht dabei trotzdem ganz neue Wege. Wir haben reingehört und finden: LEA kann einfühlsam und direkt. Sie findet sanfte Worte ohne dabei um den heißen Brei herumzureden und nicht nur damit trifft sie uns direkt ins Herz.

LEA will gehört werden, sie will mit ihrer Musik Menschen erreichen und berühren. Von Konkurrenzdenken hält sie dabei wenig. Umgeben von tollen Künstlerinnen ist es ihr Ziel ihren Einfluss gemeinsam zu nutzen und so den Weg für viele weitere inspirierende Frauen in der Musikbranche zu ebnen.

Was inspiriert LEA? 5 Fragen

Im Interview verrät LEA uns, woher sie ihre Inspiration nimmt, was Musik für sie bedeutet und wofür sie besonders dankbar ist.

LEA, wer oder was inspiriert dich zum Schreiben und Komponieren?

Meine Erfahrungen sind meine größte Inspiration. Wenn ich über Situationen nachdenke und mich etwas beschäftigt, dann schreibe ich es auf. Und ab und zu schießt mir direkt ein Satz und passend dazu eine Melodie in den Kopf. In diesen Momenten setze ich mich sehr intensiv mit mir selbst auseinander und reflektiere gemeinsame Zeiten mit Beziehungen, Freundschaften oder der Familie.

Es kann aber auch nur eine Begegnung sein, die mich inspiriert. Für mich ist das Leben eine bunte Inspirationsquelle! Dabei ist das Schöne am Songwriting, dass es thematisch nie ausgeschöpft ist.

Deine Lieder wirken autobiografisch. Fällt es dir auch jenseits der Musik leicht, dich zu öffnen?

Für mich ist es wichtig, dass ich mit meiner Musik echte Geschichten erzähle und Gefühle transportiere. Dabei öffne ich mich den Menschen gegenüber, was auch ein gewisses Grundvertrauen erfordert.

Man macht sich dadurch zwar angreifbar und verletzlich, aber genau das lässt auch zu, dass die Texte emotional berühren und man sich in ihnen wiederfinden kann. Dieses Risiko nehme ich gerne in Kauf, solange ich dabei aus meinem Herzen spreche.

Im Song „Elefant“ auf deinem neuen Album geht es um deine Familie, deine Kindheit. Wie prägend war diese Zeit für dich?

Meinen Eltern verdanke ich so gut wie alles. Dank ihrer Unterstützung und ihrem Vertrauen bin ich der Mensch, der ich heute bin. Sie haben mir eine wunderschöne Kindheit geschenkt und ermöglicht, sodass ich mich in jegliche Richtungen entwickeln und ausprobieren konnte.

Das Verhältnis zu meinen Eltern ist sehr eng und ich besuche sie gerne und so oft es geht. Mit meinem Song "Elefant" möchte ich ihnen dafür von ganzem Herzen danken!

Und welche Errungenschaften aus deiner Kindheit begleiten und stärken dich bis heute?

Dass meine Eltern mir gezeigt haben, dass ich so sein darf, wie ich bin, und mich für niemanden verändern sollte. Auch wenn es Tage gibt, an denen ich an mir zweifle (wie ich es in meinem Song OKAY beschreibe). Sie haben mich immer bestärkt, mir selbst treu zu bleiben und meine innere Mitte nicht zu verlieren.

Wie denkst du kann Musik generell dabei helfen, achtsamer zu werden?

Durch Musik kann man sich selbst gegenüber achtsamer werden, indem man sie bewusst hört. Heutzutage wird Musik oftmals im Hintergrund gespielt: Sei es im Supermarkt, an der Tankstelle oder auch daheim beim Aufräumen. Sich aber bewusst einem Song zu widmen, trägt meiner Meinung nach dazu bei, achtsamer mit sich, seinen Gedanken und seiner Umwelt umzugehen.

Worüber singt LEA?

In LEAs Songs lässt sich so einiges entdecken, und sicherlich findest auch du dich in manchen Zeilen wieder. Mit uns selbst gekämpft haben wir schließlich alle schon einmal. Vielleicht spenden dir die sanften Töne von „Okay“ Trost, weil sie dich wissen lassen, dass du mit diesen Gefühlen nicht alleine bist:

"Bin ich so okay? Warum fühl' ich mich allein hier? Was ist mein Problem? Will da raus, aber ich bleib' hier. Ich tu' mir selber weh, kann nicht pennen, ist schon halb vier. Bin ich so okay? Und geht das irgendwann vorbei hier?"

...oder vielleicht weckt die Leichtigkeit und Sehnsucht in „Sylt98“ in dir schöne Erinnerungen an deine Liebsten und lässt dich wehmütig, aber auch zuversichtlich und mit vollem Herzen durch die Wohnung tanzen.

"Denn immer wenn du bei mir bist, ist es so wie Sylt 98. Immer wenn du bei mir bist, fühl' ich mich frei, alles so furchtbar leicht. Und immer wenn ich dich vermiss', denk' ich an Sylt 98. Bis du wieder bei mir bist."

Nur Zuhören reicht dir nicht? Du möchtest LEAs Album auch ganz retro in deinen Händen halten? Zur CD geht es hier.

Wir hoffen dir gefällt LEAs neues Album genauso gut wie uns? Wir sind jedenfalls große Fans und freuen uns bereits jetzt auf alles was noch kommt!

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