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#Dankbarkeitstagebuch 7 Tipps für dein Dankbarkeitstagebuch

Dankbar sein macht glücklich. Mit dem Schreibritual von SOUL SISTER Jil, öffnest du deinen Blick für die schönen Momente im Alltag

"Liebes Tagebuch, wie geht’s denn so? ... "

Geht dir auch oft so viel im Kopf herum, dass du gar nicht mehr weißt, wohin mit dem ganzen Gedankenchaos? Als Teenager haben wir all den Nervkram oder Herzschmerz einfach in unser Tagebuch gekritzelt und uns so Luft verschafft. Aber wer macht das heute schon noch? Tatsächlich ziemlich viele. Nur läuft das heute etwas anders. Statt sich nur auf die negativen Ereignisse zu fokussieren, richtest du mit einem Dankbarkeitstagebuch den Blick auf die schönen Augenblicke des Alltags.

Eine Studie der Universität Halle-Wittenberg zeigt: Wer täglich erfreuliche Beobachtungen und Erlebnisse aufschreibt, steigert sein Glücksgefühl und kann dadurch sogar depressive Symptome lindern. Es lohnt sich also durchaus, den aufmerksamen Blick für das Schöne in der Welt zu schärfen – nur wie? "Mir kommt der Gedanke 'Wow, ich bin gerade so dankbar‘ inzwischen immer öfter ganz automatisch“, sagt SOUL SISTER Jil, die seit 2016 ihr Gratitude-Journal teilweise sogar öffentlich auf Instagram führt. Tatsächlich ist es aber gar nicht so einfach, Tagebuch über einen stinknormalen Tag zu führen. Deshalb haben wir Jil um ein paar Tipps gebeten:

1. Lass die Gedanken frei fließen

"Schreib einfach alles auf, was dir in den Sinn kommt. Der sogenannte "stream of consciousness“ ist eine gute Technik, um deinen Tag zu reflektieren und dir darüber bewusst zu werden, womit deine Seele gerade beschäftigt ist. Stell dir einen Timer auf 10 Minuten und leg den Stift solange nicht weg. Schreibe einfach alles auf. So gibst du festgefahrenen Gedanken Raum und kannst sie dann leichter loslassen.“

2. Beginne den Tag mit Dankbarkeit

"Wenn du dir jeden Morgen bewusst machst, was bereits in deinem Leben ist, das dich glücklich macht, beginnst du den Tag mit einem Strahlen von Innen.“

3. Sei dir deiner Stärken bewusst

"Wichtig ist, dass du dir deine positiven Affirmationen nicht einredest. Du musst selbst daran glauben. Und: Negative Glaubenssätze wie 'Ich kann doch nichts' unbedingt ganz schnell loslassen.“

4. Formuliere deine Intention für den Tag positiv

"Statt 'Heute will ich mich nicht stressen lassen' schreibst du 'Heute möchte ich ganz gelassen sein'.“

5. Schärfe deinen Blick für die kleinen Momente

"Vielleicht ist es ein glücklicher Zufall, ein gutes Gespräch oder ein Song, der dir ein Lächeln schenkt.“

6. Jeder Tag ist einzigartig

"Suche das Besondere an jedem Tag. Manchmal sind es große Ereignisse, meist sind es aber die kleinen Momente, die man viel zu leicht übersieht.“

7. Nicht wegschauen!

"Jede Herausforderung ist eine Chance, über sich hinauszuwachsen: Der Schmerz ist Teil deiner Seelenmission. Durch ihn können wir so viel über uns selbst lernen.“

In der ersten Ausgabe von SOUL SISTER erklärt Jil, wie sie dazu gekommen ist, ein öffentliches Dankbarkeitstagebuch auf Instagram zu führen, und wie das ihr Leben verändert hat. Für alle, die es auch am ausprobieren wollen, haben wir gemeinsam mit Jil eine Vorlage für ein Dankbarkeitstagebuch mit erstellt.

Deine Gratitude-Journal-Seiten im SOUL SISTER Magazin sind schon voll? Dann kannst du die Vorlage hier kostenlos downloaden und immer wieder neu ausfüllen:

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