Sushi selber machen Step-by-Step Rollanleitung für Maki-Sushi

02.06.2016 , Autor:Mario Müller / Kathleen Schmidt-Prange
© WomensHealth.de

Sie wollen Maki-Sushi selber machen? Kein Problem – das ist gar nicht so schwer. Wir zeigen Ihnen in nur 6 Schritten wie es geht
Bevor der Reis zu Sushi weiterverarbeitet werden kann, muss er noch mit Essig, Zucker und Salz abgeschmeckt werden Eine Bambusmatte, ein Nori-Algenblatt und Reis bilden die Grundlage für Maki-Sushi Wie Sie Ihr Maki füllen, bleibt Ihnen überlassen Mit Hilfe der darunter liegenden Bambusmatte rollen Sie die Maki ein – immer wieder vor und zurück, und zwar so lange, bis das Röllchen richtig zusammenklebt
Es ist wichtig, die Maki-Rolle gut zu verschließen, sonst fällt Ihr Sushi auseinander Schneiden Sie die Maki-Rolle in etwa 3 cm lange Stücke – so wird es perfekt Essstäbchen gibt es in jedem Asialaden Günstige Reiskocher gibt es schon ab 20 Euro
Ein gutes Sushi-Messer eignet sich besonders, um rohen Fisch zu verarbeiten Bambusmatten gibt's im Asialaden
Bevor der Reis zu Sushi weiterverarbeitet werden kann, muss er noch mit Essig, Zucker und Salz abgeschmeckt werden
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1 / 10 | Weißer, geschälter Rundkornreis ist ideal für Sushi - © Shutterstock

Maki-Sushi selber machen – so geht's Schritt 1) Sushi-Reis kochen

Am besten verwenden Sie weißen, geschälten Rundkornreis, denn der ist ideal für Sushi.

So kochen Sie ihn (für 4 Personen): 400 Gramm Reis gründlich waschen, mit 0,5 Liter Wasser aufgießen, einen Schuss süßen Reiswein (Mirin) dazugeben und unterm Deckel aufkochen. Wenn es kocht, den Herd runterschalten und den Reis bei kleiner Hitze 15 Minuten lang köcheln lassen.

In der Zwischenzeit 4 Esslöffel Reisessig mit 3 Esslöffeln Zucker und 1 Teelöffel Salz mischen. Den gekochten Reis in einer Holzschale kühl fächern, damit er schön glänzt. Die Essigmischung dabei vorsichtig unter den Reis heben. Falls nötig, Reis mit mehr Zucker abschmecken.

Eine Bambusmatte, ein Nori-Algenblatt und Reis bilden die Grundlage für Maki-Sushi
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2 / 10 | Reis und Algen bilden die Maki-Basis - © Shutterstock

Maki-Sushi selber machen – so geht's Schritt 2) Reis auf Bambusmatte und Nori-Alge verteilen

Breiten Sie ein halbiertes Nori-Algenblatt auf der Bambusmatte aus (glänzende Seite nach oben) und verteilen Sie circa 70 Gramm Reis darauf. Damit der Reis nicht klebt, Finger während der Arbeit an der Maki-Rolle immer wieder mal in Reisessig-Wasser tauchen. Als späterer "Klebestreifen" bleiben 2 cm des Algenblatts an einer Seite frei.

Drücken Sie nun eine Mulde der Länge nach in den Reis und verstreichen Sie darin nur eine geringe Menge Wasabi oder geriebenen Ingwer mit dem Finger. Später beim Essen kann jeder mit Sojasoße und Wasabi seinen individuellen Schärfegrad erzeugen.

Wie Sie Ihr Maki füllen, bleibt Ihnen überlassen
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3 / 10 | Maki können Sie nach Belieben füllen beziehungsweise belegen - © Shutterstock

Maki-Sushi selber machen – so geht's Schritt 3) Belag wählen

Auf den Reis wird nun Fisch oder Gemüse nach Wahl gelegt. Für Maki-Rollen bestens geeignet sind: Thunfisch, Garnelen, Lachs, Wolfsbarsch und Süßwasseraal, Karotten, Spargel, sehr reife Avocado, Paprika, Gurke ohne Schale und Kerne, Rettich, Petersilie, Mayonnaise, Lauchstreifen.

Zubereitung Fisch: Bei der Zubereitung des Fischs trennen Sie zuerst das Filet von der Haut. Meist wird die fettreiche Mitte des Filets ebenfalls herausgeschnitten. Schneiden Sie nun einzelne Maki-Häppchen aus dem Filet. Nicht zu dick (ungefähr 1 cm), sonst lassen sie sich später nur mühsam einrollen. Führen Sie das Messer dabei immer in einem Schnitt durch das Filet, um die natürliche Maserung des Fischs nicht zu zerstören.

Noch ein Tipp für die richtige Menge: Man rechnet etwa 35 bis 45 Gramm Fisch für 6 Maki.

Mit Hilfe der darunter liegenden Bambusmatte rollen Sie die Maki ein – immer wieder vor und zurück, und zwar so lange, bis das Röllchen richtig zusammenklebt
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4 / 10 | Mit Hilfe der darunter liegenden Bambusmatte rollen Sie die Maki ein - © Shutterstock

Maki-Sushi selber machen – so geht's Schritt 4) Richtig Rollen

Nun ist Fingerspitzengefühl gefragt: Rollen Sie die Bambusmatte langsam und gleichmäßig vor, bis sich der Maki ganz geschlossen hat. Kommt er Ihnen noch etwas locker vor, wiederholen Sie es einfach, bis Sie eine feste Rolle geformt haben. Rollen Sie immer wieder vor und zurück, und zwar so lange, bis das Röllchen richtig zusammenklebt.

Es ist wichtig, die Maki-Rolle gut zu verschließen, sonst fällt Ihr Sushi auseinander
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5 / 10 | Wenn die Rolle sich nicht schließen lässt, haben Sie sie vermutlich zu voll gepackt - © Shutterstock

Maki-Sushi selber machen – so geht's Schritt 5) Maki-Rolle verschließen

Wenn sich die Rolle schließt, wird der frei gebliebene Längsrand mit dem Essigwasser befeuchtet und wie eine selbstgedrehte Zigarette zugeklebt. Legen Sie die Rolle mit der Naht nach unten ab. Wenn sie sich nicht schließen lässt, haben Sie zu viele Zutaten aufs Nori-Blatt gelegt. Mit weniger Inhalt noch mal probieren.

Schneiden Sie die Maki-Rolle in etwa 3 cm lange Stücke – so wird es perfekt
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6 / 10 | Schneiden Sie die Rolle in etwa 3 cm lange Maki-Stücke - © Shutterstock

Maki-Sushi selber machen – so geht's Schritt 6) Anschneiden

Befeuchten Sie dazu das schärfste Messer, das Sie zur Hand haben, mit etwas Wasser und schneiden Sie die Rolle in etwa 3 cm lange Maki-Stücke – und fertig ist das Maki-Sushi.

Essstäbchen gibt es in jedem Asialaden
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7 / 10 | Tool 1 – Esstäbchen - © Shutterstock

Die besten Sushi-Tools Esstäbchen

Essstäbchen gibt es im Asialaden (0,50 bis 10 Euro). Die Chop-Sticks gibt es von der Wegwerf-Variante bis zum handbemalten, lackierten Kunstwerk für wichtige Anlässe.

Günstige Reiskocher gibt es schon ab 20 Euro
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8 / 10 | Tool 2 – Reiskocher - © Shutterstock

Die besten Sushi-Tools Reiskocher

Hier wird unter Druck gearbeitet, unter Dampfdruck genau genommen. So wird der Reis gar, ohne dass die Klebefasern zerstört werden. Bleibt ewig warm. Gibt es schon um die 20 Euro.

Ein gutes Sushi-Messer eignet sich besonders, um rohen Fisch zu verarbeiten
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9 / 10 | Tool 3 – Messer - © Shutterstock

Die besten Sushi-Tools Messer

Ein Sushimesser zeichnet sich durch seine lange, schlanke und schmale Klinge aus, die nach vorne hin spitz zulaufend ist. Dabei eignet sich das Messer besonders, um rohen Fisch gezielt zu zerschneiden. Eine große Auswahl gibt es z.B. unter www.scharfesjapan.de.

Bambusmatten gibt's im Asialaden
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10 / 10 | Tool 4 – Bambusmatte - © Shutterstock

Die besten Sushi-Tools Bambusmatte

Bambusmatten gibt's im Asialaden (zirka 2 Euro). Für die Sushi-Party mit Freunden besorgen Sie gleich mehrere Matten, dann können Sie alle gleichzeitig rollen.

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Gesund kochen, Gesunde Ernährung

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