Neuer Look für ihr Zuhause: 9 Tipps, um Ihre Wohnung zu verschönern

01.02.2014 , Autor:Sarah Menz
© WomensHealth.de

Das Jahr ist jung und die Sehnsucht groß, frischen Wind in die eigenen Wände zu bringen. Mit ein paar Tricks gelingt Ihnen ein kreatives Make-over und ein neuer Look für Ihr Zuhause

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Wohnung verschönern: Verschönern Sie Ihre Wohnung
Am Anfang einer Wohnungsverschönerung steht die Bestandsanalyse, dann erst das Konzept © Shutterstock
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Auch das heimeligste Zuhause ödet ganz schön an, wenn man nur lange genug darin wohnt. Doch Sie müssen ja nicht gleich umziehen, um dem alten (Design-)Muff zu entkommen. Innenarchitektin Sarah Menz aus Hamburg zeigt, wie Sie Ihrer alten Wohnung neuen Glanz verleihen.

  • Bestandsanalyse: Am Anfang ist es vor allem der Frust, der uns bewegt, etwas neu machen zu wollen. Nichts gefällt mehr, man kann die eigenen Wandfarbe nicht mehr sehen und überhaupt hat man viel zu wenig Platz. Wahrscheinlich würden Sie am liebsten sofort mit den Renovierungsarbeiten beginnen, aber zunächst ist es sinnvoller eine Bestandsaufnahme der eigenen Wohnung zu machen. Was stört wirklich? Was ist unpraktisch? Was ist sinnlos oder erfüllt seinen Zweck nicht mehr? Machen Sie eine Pro-und-Contra-Liste und finden Sie so heraus, was Sie eigentlich brauchen. Dann ist es am Ende gar nicht die Farbe, die stört, sondern das voll gestopfte Regal davor, das alles viel zu unruhig macht
  • Ausmisten: Die zweite Sache ist: Schaffen Sie sich neuen Platz! Dazu gehört, sich von Dingen zu trennen und das vorhandene Ordnungssystem überhaupt mal unter die Lupe zu nehmen. Hab ich genug Stauraum? Da gibt es bestimmt noch etwas zu optimieren: Einheitlich tapezierte Kartons sind praktisch und nehmen auf dem Schrank (fast) keinen Platz weg. Eine Schublade für die Winterklamotten unter dem Bett – toter Raum sinnvoll gefüllt. Nutzen Sie Regale bis unter die Decke? Tipp: In einen geschlossenen Schrank oder Sideboard können Sie jede Menge Kisten und unansehnliche Dinge packen, die das Raumgefühl sonst nur negativ beeinflussen. So entsteht Platz und Raum für neue Ideen. Erst die Pflicht, dann die Kür, so ist das nun mal.
  • Inspiration: Blinder Aktionismus führt bei Umgestaltungsmaßnahmen in der Wohnung meist nicht zum gewünschten Ziel. Lassen Sie sich erst mal inspirieren, bevor Sie loslegen und Geld ausgeben. Blättern Sie Wohnzeitschriften und Bücher und durchstöbern Sie Interior-Blogs. Stellen Sie sich auf einem Moodboard (Materialkollage) zusammen, was Sie mögen. Möbel, Textilien, vielleicht ein Bild, Lieblingsfarben usw. So machen das die Profis auch, um möglichst sicher zu einem persönlichen Stil zu finden. Wie solche Inspirationsquellen aussehen können, sehen Sie hier olioboard.com
  • Möbelrücken: Seien Sie mutig und ändern Sie mal die Position ihrer Möbel. Was am Anfang unverstellbar scheint, ist oft eine schöne Abwechslung und bringt neue Qualitäten der Räume und der Möbel ans Licht. Manchmal erübrigt sich dadurch auch einen Neuanschaffung, weil eine Umstellung schon den gewünschten Veränderungswunsch erfüllt.
  • Farbe: Klar, mit Farbe können sie ganz viel verändern und schnell ein neues Raumgefühl schaffen. Aber auch da kommt es darauf an, egal ob Wand, Sofa oder auch nur ein Kissen, dass das Gesamtkonzept überzeugt, harmonisch wirkt und zu Ihnen passt. Dabei sind Farbtrends inspirierend, aber nicht alles. Der Farbeinsatz muss immer zum Raum passen. Dabei geht man am besten davon aus, dass man bestimmte Dinge nicht ändern kann, wie den Fußboden, einen Sofabezug oder einen Teppich. Zu dem Orangeton eines Pitchpinebodens eher eine kühlere Wandfarbe wählen und den anthrazit farbenen Teppich kann man angenehm mit einem wärmeren Puderton kombinieren. Tolle Farbideen und Farbtrends finden Sie auf dieser schönen Homepage. design-seeds.com.
    Ein Farbkonzept gelingt meist, wenn man sich an die folgende Regel hält: Die Basis – Boden, Wand, größere Möbel – sollten in eher neutralen Farben gehalten werden. Schön sind dabei immer die angesagten Pudertöne: Taupe, Rose, ein gedämpftes Graublau etc. Diesen eher müden Tönen können Sie dann in Form von Accessoires knallige Farben entgegensetzten. Schön ist es, wenn sich ein solcher Farbakzent durchzieht.
  • Akzente: Installieren Sie mal neue Software. Neue Kissen auf dem Sofa sind eine kleine Maßnahme, die oft eine große Wirkung hat. Kissen mit schrillen Motiven, oder ein Plaid (gemusterte Wolldecke, oft aus Schurwolle) in einer knalligen Farben geben einer eher unaufdringlichen Einrichtung das gewisse etwas. Oder sie lassen sich passend zu den Kissen Ihren alten Sessel neu beziehen.
  • Dekoinseln: Erinnerungsstücke, Fotos, und Dekoration bringen Persönlichkeit in eine Wohnung. Ohne solche Kleinigkeiten wirken Räume kühl und anonym. Uncharmant und lieblos hingegen wird es aber, wenn diese persönlichen Fundstücke wahllos in der Wohnung verteilt sind. Setzten Sie diese Kleinigkeiten bewusst ein und inszenieren Sie sie. Die Vasen zeigen erst ihre Schönheit, wenn Sie in einer kleinen Gruppe auf dem Sideboard inszeniert sind. Erkoren Sie eine Wand zur Fotowand aus. Da guckt man hin! Bringen Sie im Flur eine Bilderleiste an, auf der all Ihre Urlaubssouvenirs aufgestellt werden.
  • Kunststücke: Herrlich sind beispielsweise die Geschirrtücher von todryfor.com. Das sind nicht nur super Mitbringsel zu einem Essen oder ein kleines Dankeschön. Die bedruckten Geschirrtücher der englischen Firma, die zwischen 9 und 15 Euro kosten, gibt es mit tollen Motiven, die viel zu schade zum Geschirr trocknen sind und einen Platz an der Wand verdient haben. Die Größe differiert ein wenig, aber die meisten passen perfekt in den Ribbe Rahmen von Ikea (50 x 70 cm). Einige der Modelle werden von namenhaften Künstlern gestaltet. Skurilles, architektonisches, schlichtes, verrücktes – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
  • Individualität mit DIY (Do it yourself): Trends kommen und gehen, aber einer hält sich tapfer und wird auch immer wichtiger: Der der Individualität. Eine Wohnung wird erst zu einem, ihrem persönlichen Markenzeichen, wenn dort Dinge sind, die nicht jeder hat. Das kann ein außergewöhnlicher Designersessel sein, ein Kunstwerk oder ein Erbstück. Vielleicht ist es aber auch ein Teil, das Sie selbst gemacht haben. Überraschend ist es immer, wenn man aus Möbeln von der Stange (Ikea, Dänisches Bettenlager usw.) ganz persönliche Stücke macht – und sie lackiert, bezieht und sich so gestaltet, dass es zum Rest der Wohnung und zum eigenen Stil passt. Außerdem spart es Geld. Bei car-moebel.de gibt es Möbel, die man selbst noch mit Farbe und Textilien nach eigenen Wünschen fertig stellen kann. Bei bemz.com gibt es individuelle Bezüge für sämtliche Ikea Teile und bei stylespion.de einiges an selbst gestalteten Möbeln zum nachahmen.
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