Yoga-Stile, Yogaübungen, Hintergrundwissen und Equipment

Yoga-Übersetzung Kleines Yoga-ABC

11.06.2012 , Autor:Marlene Borchardt
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"Om Shanti waaas?!" Ihr Yoga-Lehrer redet von Chakren und Mantras und Sie verstehen nur Bahnhof? Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe aus dem Yoga erklärt

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Yoga: Kleines Yoga-ABC
Unser kleines Yoga-ABC erklärt die gängigsten Begriffe aus dem Yoga-Sport © Shutterstock
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Asana: So werden die einzelnen Körperstellungen im Yoga genannt.

Aschram: Ein hinduistisches Kloster, in dem auch meditiert wird. Wörtlich bedeutet Aschram "Ort der Anstrengung".

Ashtanga: Damit sind die 8 Stufen des Yoga gemeint. Zwischen etwa 100 vor und 100 nach Christus soll der indische Philosoph und Gelehrte Patanjali diese 8 Leitfäden beschrieben haben:
Stufe 1 (Yama): Allgemeine Verhaltensregeln im Umgang mit sich und anderen. Im Grunde lautet die Message "Sei gut zu Dir selbst und auch zu anderen".
Stufe 2 (Niyama): Ratschläge und Weisheiten, wie man sein Leben gestalten sollte.
Stufe 3 (Asanas): Die Körperhaltungen des Yogas. Ursprünglich waren die Asanas als "spirituelle Erfahrung" gedacht, dienen inzwischen aber längst auch als tolles Workout.
Stufe 4 (Pranayama): Die Atemtechniken des Yogas.
Stufe 5 (Pratyahara): Bedeutet, dass unsere 5 Sinne nach innen gerichtet werden sollen, um diese noch intensiver zu spüren.
Stufe 6 (Dharana): Konzentration! Heißt, dass man ganz in den Übungen aufgehen soll.
Stufe 7 (Dhyana): Meditation heißt, den Fokus nach innen zu richten. Yogis nutzen gerne Mantras, um zu sich zu finden. 
Stufe 8 (Samadhi): Die Erfahrung der Einheit mit Allem. Quasi ein losgelöster Zustand vom eigenen Ich.

Ashtanga Yoga: Eine spezielle Yoga-Richtung. Es wird auch "bewegte Meditation" genannt, da die Asanas in einer festgelegten Reihenfolge fließend miteinander verbunden werden.

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Kleines Yoga-ABC

Die 7 Chakren des Körpers

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Bikram Yoga: Die 26 Asanas aus dem Hatha Yoga werden hier bei einer Temperatur von rund 40 Grad durchgeführt. 

Chakra: Bedeutet wörtlich "energetischer Wirbel". In der indischen Medizin geht man davon aus, dass unser Körper von Energiebahnen, Energiepunkten und Energiefeldern durchzogen wird – den Chakren. Jedem Chakra werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, die je nach Person und Situation mal mehr und mal weniger durchlässig für die Energie sind. Wenn alle Chakren geöffnet sind, kann die Lebensenergie (Prana) ungehindert durch unseren Körper fließen. Dann hat der Yogi nach hinduistischer sowie buddhistischer Lehre Erleuchtung erlangt.

Hatha Yoga: Besonder für Einsteiger gut geeignet und quasi die Wurzel aller Yoga-Richtungen. Hatha umfasst insgesamt 26 Asanas, außerdem Atemübungen (Pranayama) und Meditation.

Kundalini Yoga: Im Gegensatz zu Ashtanga oder Hatha liegt der Schwerpunkt hier eher auf den Atem- und Konzentrationsübungen. Allgemein wird Kundalini-Yoga eher als "spirituelle Form des Yogas" bezeichnet.

Mudra: Heißt übersetzt "Geste". Gemeint sind Fingerhaltungen, welche die Handreflexzonen aktivieren sollen. Sozusagen Miniatur-Yogaübungen mit der Hand. Praktisch: Mudras kann man immer und überall durchführen.

Mantra: Bedeutet wörtlich "Projektion des Geistes". Es sind oft kurze Wortfolgen, mit denen sich Yogis vor den Übungen einstimmen. Mantras sollen den Geist von negativen und unproduktiven Gedanken befreien.
Ein paar Beispiele für berühmte Mantras sind ...
"Aham Prema" (Ich bin göttliche Liebe)
"So ham" (Gott ist in mir)
"Om mani padme hum" (Gott ist in meinem Herzen)
"Om tat sat" (Sein ist absolutes Sein)
"Om shanti" (Im Namen des Friedens)

Namaste: Ist Sanskrit und bedeutet wörtlich so viel wie "Verehrung Dir". In weiten Teilen Asiens dient "Namaste" außerdem als Grußformel.

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Om-Zeichen in der Devanagari-Schrift

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Om: Om ist ebenfalls ein Mantra – und zwar das heiligste von allen. Om steht nach hinduistischem Glauben für das Höchste und Absolute. Das Jetzt, die Zukunft und die Vergangenheit vereinen sich laut Hinduismus im Om.

Prana: Prana ist nach hinduistischem Glauben die Lebensenergie, die durch den Körper fließt.

Yoga: Wörtlich das "Anschirren" von Zugtieren vor einen Wagen. Die Idee, die dahinter steckt: Im Yoga wird der Mensch als ein Reisender im Wagen des Körpers gesehen. Der Wagen ist der Körper, der Kutscher der Verstand, die fünf Pferde die fünf Sinnesorgane, der Fahrgast die Seele und das Geschirr ist Yoga.

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