Rezept :Quiche Lorraine

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Junger Wein oder Federweißer verlangt ge­ra­de­zu nach einer guten Quiche Lorraine – dem Lothringer Speckkuchen. Wer lieber auf Fleisch verzichten will, kann diese französische Vorspeise auch variieren – zum Beispiel mit Porree, Zwiebeln oder Räucherlachs.

Zubereitung
  1. Für den Teig: Streuen Sie das Mehl auf die Arbeitsfläche, machen Sie eine Mulde und geben Sie das Eigelb, Salz und Wasser hinein. Rollen Sie mehrmals mit dem Nudelholz über die harte Butter, so wird sie geschmeidig. Krümeln Sie Butterflocken in die Mulde und vermischen alles mit den Fingerspitzen. Mit dem Backspachtel schieben Sie nun das Mehl in die Mulde und kneten es mit den anderen Zutaten, bis es richtig verklumpt. Walken Sie den Mürbeteig kräftig mit den Handballen, indem Sie den Teig auseinanderdrücken und wieder zusammenrollen oder schieben. Zwischen­durch sollten Sie die Arbeitsfläche immer wieder mit Mehl bestreuen, sonst klebt der Teig fest und zerreißt. Ist der Teig schließlich geschmeidig, formen Sie einen Kugel, die Sie in einer Schüssel abgedeckt rund 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Teig in die Form einpassen: Fetten Sie eine Biskuitboden-, Pie- oder Springform mit weicher Butter ein. Streuen Sie Mehl auf die Arbeitsfläche und rollen den Teig aus. Wickeln Sie ihn auf das Nudelholz, und rollen den Teig über der Form wieder ab, so daß er überlappt. Nehmen Sie mit einer Hand den überstehenden Teig ab und pressen mit dem Zeigefinger der anderen Hand den Teig vorsichtig in die Form. Stechen Sie mit einer Gabel mehrmals in den Teigboden, so daß Luft, die sich noch unter dem Boden befindet, beim Backen entweichen kann. Lassen Sie den Teig nochmals maximal 15 Minuten ruhen. TIP: Legen Sie Alufolie auf dem Teig aus und beschweren Sie diese mit Reis oder getrockneten Bohnen. Dieser Ersatzbelag hält den Teig beim Backen niedrig.
  3. Teig backen: Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad vor (Gas: Stufe 6) und lassen Sie das Backblech im Herd – so wird es vorgewärmt und garantiert später einen knusprigen Quiche-Boden. Holen Sie den Teig nach 10 Minuten aus dem Herd. Nehmen Sie den Ersatzbelag ab, reduzieren die Hitze auf 190 Grad (Gas Stufe 5) und lassen den Teig nochmals 5–8 Minuten backen, bis er leicht gebräunt ist. Dann darf der Boden langsam auskühlen, der Backofen bleibt an.
  4. Belag: Schneiden Sie Räucherspeckscheiben in dünne Würfel. Alternativ können Sie auch gekochten Schinken, Frühstücksspeck oder andere Schinkensorten nehmen. Braten Sie diese zirka 3–4 Minuten an. Legen Sie den angebratenen weichen, nicht krossen Speck auf einen Bogen Pergamentpapier – es saugt überschüssiges Fett auf. Geben Sie nun den Speck auf den vorgebackenen Boden. Reiben Sie den Gruyère – auch Greyerzer genannt – über die grobe Seite der Reibe und streuen den Käse auf die Quiche. Alternativ können Sie auch einen Emmentaler Käse nehmen.
  5. Nun geben Sie die Sahne, die gemahlene Muskatnuß, Salz und Pfeffer, ein Eigelb und drei Eier in eine Schüssel und schlagen die Masse mit einem Schneebesen kräftig auf. Schütten Sie die Eimixtur auf Speck und Käse, bis alles bedeckt ist. Backen sie die Quiche fertig, bis sie leicht gebräunt ist und sich die Eimasse gesetzt hat (Dauer: 30–35 Minuten)

Zutaten¹ für Portion(en)

    Für den Mürbeteig:

    • 175 g Mehl
    • 1 1152 Eigelb
    • 90 g Butter (ungesalzen)
    • Salz
    • 45 ml Wasser

    Belag:

    • 250 g Speck
    • 25 g Greyerzer

    Eimixtur:

    • 3 mittelgroße(s) Ei(er)
    • 1 1152 Eigelb
    • 500 ml Sahne
    • 1 Prise Muskat
    • Salz
    • Pfeffer
    Nährwerte² pro Portion

    • Kalorien (kcal) 631
    • Eiweiß 16 g
    • Kohlenhydrate 24 g
    • Fett 54 g
    • 1

      Die Umrechnung in andere Portionsgrößen erfolgt maschinell und wird anschließend nicht mehr überprüft. Die Mengenangaben können auf- und abgerundet oder handelsüblichen Verpackungsgrößen angepasst werden.

    • 2

      Der Kaloriengehalt und sonstigen Angaben zu diesem Rezept werden automatisch aus den Zutaten berechnet. Sie können je nach Zustand und Qualität der verwendeten Zutaten variieren.

    • *

      Wir übernehmen für Allergiker- und Diabetiker-Rezepte keine Gewähr für eine individuelle gesundheitliche Eignung. Bitte fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt, welche Nahrungsmittel bzw. Rezepte für Sie persönlich geeignet sind.






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