Wir sagen Ihnen, warum Zucker noch schlechter ist als sein Ruf

Aufputschmittel Zucker So wirkt Zucker im Körper

11.02.2015 , Autor:Gabriele Giesler, Karoline Gehrke
© Women's Health Januar/Februar

Zucker ist ein falscher Freund, und über solche sollte man möglichst gut Bescheid wissen. Daher kommen hier die Basics rund um Zucker und seine Wirkungen auf unseren Körper

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Wirkung von Zucker auf den Körper: Zucker oder Fruchtzucker? Da ist klar, was die bessere Wahl ist
Der Apfel sollte Ihre erste Wahl sein! Der Donut enthält nur leere Kalorien – was bald wieder Lust auf noch mehr Süßes macht © Shutterstock / Alliance
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Haushaltszucker, chemisch Saccharose, besteht aus 2 unterschiedlichen Zuckerbestandteilen (Einfachzuckern), die beide allein schon süß schmecken: dem Traubenzucker (Glukose) und dem Fruchtzucker (Fruktose).

Haushaltszucker: Glukose + Fruktose


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Haushaltszucker: Glukose + Fruktose

Chemische Formel von Zucker

© Shutterstock / Zerbor

Glukose ist dem Körper bestens bekannt: Es ist der wichtigste Energielieferant, der Stoff, zu dem Proteine, Fett und alle Kohlenhydrate umgebaut werden, um als Treibstoff des Körpers jederzeit zur Verfügung zu stehen. Glukose ist sozusagen die Essenz von Energie. Wenn Sie beim Training oder in einer Klausur plötzlich schwächeln und als Soforthilfe ein Täfelchen Traubenzucker einwerfen, machen Sie darum alles richtig: Schneller kann Energie nicht im Blut ankommen.

Dass wir Glukose fortwährend selber herstellen, bedeutet aber andererseits: Kein Körper braucht Süßigkeiten, vom Wettkampf vielleicht mal abgesehen. Denn Zuckerzeug bringt nichts als leere Energie, nur Kalorien, keinerlei Nährstoffe. Wer in einen Apfel oder eine Ananas beißt, nimmt natürlich auch Zucker (beide Früchte enthalten wie das meiste Obst nicht nur Fruktose, sondern auch Glukose und Saccharose) zu sich. Gratis dazu gibt es aber ein Sattheitsgefühl, das vor dem Überfressen schützt – und den einen oder anderen Nährstoff. Bei Zuckerwatte oder Limo sieht es anders aus: Süßes ruiniert einem die Kalorien­bilanz, ohne dass man für das gesorgt hätte, was der Körper an Vitaminen und Co braucht. Weil diese aber zum Verstoffwechseln von Zucker benötigt werden, bezeichnet man ihn auch als „Nährstoffräuber“.

Vor diesem Hintergrund erscheinen noch 25 Gramm am Tag viel: „Im Grunde müsste man sagen: Am besten gar keinen“, sagt Susanne Klaus. Weil das aber kaum geht: „So wenig wie möglich.“ 

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