Wir sagen Ihnen, warum Zucker noch schlechter ist als sein Ruf

Übergewichts-Epidemie Zucker macht uns krank

17.10.2016 , Autor:Gabriele Giesler, Karoline Gehrke
© Women's Health Januar/Februar

Dass Zucker zwar schmeckt, aber nicht gut für uns ist, ahnten wir schon, als Mama die Gummibärchen streng rationierte. Aber macht Zucker uns wirklich krank und dick?

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Zucker macht krank: Zucker im Kaffee ist das eine Problem, versteckter Zucker im Gebäck das andere
Ein großes Problem: versteckter Zucker in Kuchen  © Shutterstock / michaeljung
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Gesunde Ernährung

Süßigkeiten ruinieren nicht nur die Zähne, sie machen auch dick. Wie sehr der Zucker im Naschkram den Stoffwechsel durcheinanderbringt und dem ganzen Körper schadet, kommt jetzt nach und nach ans Licht.

Studien beweisen es: Zucker macht krank
Immer neue Erkenntnisse belegen, wie er den Blutgefäßen, der Leber, dem Sättigungsgefühl sowie dem Denkvermögen zusetzt und sogar Krebs begünstigt. Höchste Zeit also, die Zuckerbremse zu ziehen! Das sagen mittlerweile nicht mehr nur Gesundheitsapostel mit Reformhaus-Kundenkarte. Inzwischen hat selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO reagiert und kürzlich angekündigt, die offizielle Empfehlung zum Zuckerverzehr um die Hälfte zu reduzieren: auf nur noch 6 Teelöffel Haushaltszucker pro Tag. Das sind rund 25 Gramm, so viel ist bereits in einem Glas Apfelsaft enthalten!

Zucker ist schlimmer als Fett
Wissenschaftler wie der Arzt und Professor Robert Lustig von der University of California, einer der Vorreiter im Kampf gegen Zucker, machen die weißen Kristalle für die weltweite Übergewicht-Epidemie verantwortlich; mehr noch als zu wenig Bewegung und zu viel Pommes und Steaks. Er ist überzeugt: Zucker ist schlimmer als Fett. Vor allem, weil er so allgegenwärtig ist. Denn Zucker steckt ja nicht nur in Bonbons, Kuchen und Limonade, sondern auch dort, wo man sie nicht im Geringsten vermutet: in Tiefkühlpizza, Currysoße, Chips, Kraut­salat, Gewürzgurken und Rotkohl aus dem Glas, um nur einige zu nennen. Auf rund 36 Kilo Kristallzucker kommt jeder Bundesbürger so im Jahr, drei Viertel davon sind in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten, nur etwa 6 Kilogramm werden aus der Tüte in Kaffee oder Kuchenteig gerührt. Damit essen wir rund 4-mal so viel, wie die WHO jetzt empfiehlt.

Die Lust auf Süßes ist angeboren
„Süßes bedeutete für unsere Vorfahren ‚Achtung, da steckt viel Energie drin, die sich gut verwerten lässt!‘“, erklärt Professor Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke. Und das war das Beste, was ihnen passieren konnte. „Das ist ganz tief in uns verwurzelt: Wenn Sie einem Säugling etwas Süßes zu trinken geben, dann lacht er. Ist aber etwas Saures im Fläschchen, verzieht er das Gesicht.“ Insbesondere in Kombination mit Fett aktiviert Zucker das Belohnungssystem im Gehirn, genauso wie Cannabis oder Kokain. Mit anderen Worten: Süßigkeiten verschaffen uns Wohlgefühle, sie trösten und verschönern den Moment. Darum ist es so unfassbar schwer, darauf zu verzichten.

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