Sportlernahrung Sind Haferflocken wirklich so gesund?

Haferflocken liefern langfristig Energie und belasten den Darm vor dem Training nicht
Die Aminosäuren in Haferflocken sind für den Muskelaufbau und die Regeneration nach dem Sport wichtig © Yulia Davidovich / Shutterstock.com

Stimmt es, dass Haferflocken super gesund und die ideale Ernährung für Sportler sind? Haben die nicht viele Kohlenhydrate?

Simone H., Braunschweig

Warum gerade Sportlerinnen von Müsli, Porridge & Co. profitieren, erklärt Ernährungsexpertin Anne-Dore Knaack von der Firma Kölln.

Zuerst einmal: Was ist dran an dem Gerücht, dass Hafer dick macht?
Nichts. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Zwar ist Hafer ein fettreiches Getreide, allerdings steckt darin viel sättigendes Eiweiß und Stärke. Das enthaltene Beta-Glucan stabilisiert den Blutzuckerspiegel und verhindert so erfolgreich Heißhungerattacken.

Warum sind Haferflocken gerade für Sportler so gut?
Sie liefern langfristig Energie und belasten den Darm vor dem Training nicht. Die enthaltenen essenziellen Aminosäuren sind für Muskelaufbau und Regeneration wichtig. Außerdem leiden Frauen oft an Wadenkrämpfen. Denen wird durch das Magnesium im Hafer vorgebeugt. Schon eine 40-Gramm-Portion am Morgen reicht aus.

Und für alle weniger Sportlichen?
Hafer ist gut für Haut, Haare und Fingernägel. Und sie profitieren vom Vitamin B2, das die Zellerneuerung anregt.

22.06.2015| © womenshealth.de
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