Yoga-Arten: Welcher Yoga-Typ sind Sie?

14.06.2012 , Autor:Linda Babst
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Hatha, Kundalini oder doch lieber Bikram? Die Yoga-Angebote werden immer unübersichtlicher. Wir verraten Ihnen, was dahinter steckt

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Yoga-Arten: Welcher Yoga-Typ sind Sie?
Dynamisch und kraftvoll oder doch lieber ruhig und fließend? Yoga ist vielfältig genug, um für jeden Typ eine Trainingsart zu finden © Shutterstock
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Stressabbau

Sie nennen sich Power-, Hormon- oder Iyengar Yoga und schießen inzwischen wie Pilze aus dem Boden. Beinahe jedes Fitnesscenter bietet Kurse zum Trendsport aus Indien an. Für welches Angebot Sie sich entscheiden, ist letztlich Typsache.

"Man sollte sich vorab klar sein, welches Ziel man verfolgt", sagt Claudia Mahler von der gleichnamigen Yogaschule in Hamburg-Eppendorf (www.yogaschule-hamburg.de). Heißt: Wer lediglich fit werden und seinem Körper ein Workout verpassen will, ist mit Angeboten wie Power Yoga oder ähnlichem sicherlich gut bedient. Dass Yoga im klassischen Sinne viel mehr ist als reines Bodyshaping wird allerdings klar, wenn man sich mit der Wurzel von Yoga beschäftigt. "Die Basis aller Yoga-Richtungen sind die 26 Grund-Übungen des Hatha Yoga", sagt Mahler, die seit mehr als 25 Jahren Yoga unterrichtet, "Die Körperübungen sind allerdings mehr Mittel zum Zweck und dienen vielmehr dazu, sich in Selbstdisziplin und mentaler Ruhe zu üben."

Sprich: Zum klassischen Yoga gehören neben den Asanas (Übungen) vor allem auch Atemübungen (Pranayama) und die Meditation. Dass gerade die beiden letzten Aspekte in überfüllten Fitnessstudios auf der Strecke bleiben und hier viel eher Wert darauf gelegt wird, eine Art "Ganzkörper-Gymnastik" anzubieten, die den Namen Yoga trägt, wird schnell klar.

Trotzdem müssen Angebote mit den Namen Bikram (Yogaübungen, die bei rund 40 Grad durchgeführt werden) oder Power Yoga (besonders athletische, kraftvolle Übungen) nicht schlecht sein. Wer beispielsweise schwanger ist, sollte ohnehin bei den ein oder anderen Asanas vorsichtig sein. Ein spezieller Yoga-Kurs für Schwangere ist in einem solchen Fall sogar ziemlich hilfreich.

Viel wichtiger bei der Suche nach einem passenden Angebot sei es, einen gut ausgebildeten Lehrer zu finden, meint Claudia Mahler. "Der Markt der Yogalehrer ist in den letzten 10 Jahren regelrecht explodiert, denn die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt", sagt sie. Ihr Rat: "Fragen Sie, wie lange die- oder derjenige Yoga praktiziert und ob sie oder er eine spezielle Yoga-Ausbildungsschule absolviert hat". Ein sicheres Qualitätskriterium ist außerdem der Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDY). Auf deren Internetseite kann man unter dem Link "Yogalehrer/in finden" zuverlässig nachprüfen, wo es qualifizierte Lehrer in der Umgebung gibt.

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