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Aufmerksame Frau © Gisela Carolina / unsplash.com

Charisma 5 Tipps für eine charismatischere Ausstrahlung

Wünschst auch du dir eine tolle Ausstrahlung? Mit diesen Tipps lernst du dich und andere zum Strahlen zu bringen

Du hast eine gute Geschäftsidee, doch deine Firma investiert in eine schlechtere Idee? Du hast spannende Geschichten zu erzählen - und trotzdem zieht deine Tischnachbarin alle Blicke auf sich? Obwohl du das meiste Fachwissen hast, wird dennoch deine unerfahrenere Kollegin nach ihrer Einschätzung gefragt?

Dann fehlt es dir vielleicht an Charisma!

Was ist Charisma?

Charisma zu erklären ist gar nicht so einfach. Im Duden wird Charisma als „besondere Ausstrahlung(skraft) eines Menschen“ definiert. Aber was ist eine besondere Ausstrahlungskraft? Dein unangenehmer Vorgesetzter, der dich schon eine ganze Weile mustert und einen sexistischen Witz nach dem anderen macht, strahlt ja auch etwas „Besonderes“ aus. Nichts besonders Gutes jedoch!

Aus dem Griechischen übersetzt heißt Charisma „Gnadengabe“. Lange Zeit bedeutete Charisma nur Geschenk oder gottgegebene Gabe. Seit dem 20. Jahrhundert hat Charisma eine allgemeinere Bedeutung. Trotzdem glauben nach wie vor viele Menschen, dass man charismatisch geboren wird und es sich nicht aneignen kann.

Geschenk
Charisma galt lange als eine Gabe, die man sich nicht aneignen kann.
© Mia Golic / unsplash.com

Das sieht Charisma-Coach Tatjana Schoeler anders. Sie sagt: „Charisma ist die Gabe sich selbst und andere zum Strahlen zu bringen.“ Und sie verspricht, dass man diese Gabe erlernen kann!

Auch die renommierte Autorin Olivia Fox Cabane bestätigt, dass jeder lernen kann, charismatischer zu werden. Sie hat dem Thema sogar ein ganzes Buch gewidmet: „Das Charisma-Geheimnis: Wie jeder die Kunst erlernen kann, andere Menschen in seinen Bann zu ziehen“.

Woran erkennt man Charisma?

„Charismatische Menschen verfügen über Offenheit, Authentizität, Humor und Lebendigkeit. Sie strahlen eine körperliche Präsenz aus und haben eine wohlklingende Stimme. Meist sind es Visionäre, die andere inspirieren“, erläutert Coach Tatjana Schoeler.

Autorin Cabane teilt Charisma in drei zentrale Bestandteile auf. Sie schreibt in ihrem Buch, dass Charisma sich vor allem aus folgenden Komponenten zusammensetzt: Präsenz, Macht und Wärme. Im folgenden wollen wir diese drei Säulen etwas genauer unter die Lupe nehmen:

Die drei Säulen von Charisma

Frau trinkt Kaffee
Unser Gegenüber sollte im Gespräch immer die ungeteilte Aufmerksamkeit bekommen.
© Gian Cescon / unsplash.com

Präsenz

„Mhm. Ja. Achso. Ja, schön. Hm. Ach, echt?“ - Hast du dich auch schon einmal in so einem Gespräch ertappt? Und warst du dabei ganz in Gedanken, so dass du gar nicht richtig hören konntest, worüber dein Gegenüber spricht? Dann warst du wohl nicht besonders präsent. Präsenz heißt, bewusst wahrzunehmen, was hier und jetzt um dich herum passiert. Solltest du denken, dass dein Gegenüber nicht registriert, wenn du nicht präsent bist, täuschst du dich: allein eine unsichere Körpersprache oder der fehlende Blickkontakt verrät dich schnell.

Selbstbewusste Frau
Eine power-volle Ausstrahlung wird durch die entsprechende Kleidung und Körperhaltung betont.
© Ghaly Wedinly / unsplash.com

Macht

Unser Überlebensinstinkt lässt uns auch heute noch stets das Machtgefälle zwischen uns und unseren Mitmenschen abwägen. Früher war Macht eine Frage der körperlichen Überlegenheit. Heutzutage spielt schiere Kraft höchstens eine kleine Rolle. Wichtiger sind die Faktoren Intelligenz, gesellschaftlicher Status, Überlegenheit und Sachverstand. Doch auch ohne etwas zu tun oder zu sagen, strahlen einflussreiche Menschen Macht aus: durch ihre Körperhaltung und Kleidung.

Lachende Frau
Manche Menschen können uns sofort ein gutes Gefühl geben und strahlen Wärme aus.
© Baylee Gramling / unsplash.com

Wärme

Macht ohne Wärme führt zu einem gewissen Respekt, jedoch lange nicht zu Charisma. Schnell wirkt man abgehoben und kalt. Eine warmherzige Person ist das Gegenteil: sie zeichnet sich durch Fürsorge und Engagement aus, sie will dir nichts Schlechtes. Warme Menschen, die keine Macht ausstrahlen, gelten als sehr liebenswürdig, werden dafür aber oft nicht ernst genommen. Die beiden Komponenten Macht und Wärme gehen bei charismatischen Personen daher Hand in Hand!

Wie wirkt man charismatischer?

Charisma-Coach Tatjana Schoeler hat uns einige Tipps verraten, wie auch du charismatischer werden kannst. Für mehr Informationen und professionelle Unterstützung kannst du auch an einem ihrer Webinare teilnehmen.

5 Tipps für mehr Charisma

1. Begegnungen auf Augenhöhe

Frau am Handy
Wer seinem Smartphone zu viel Aufmerksamkeit schenkt, ist nicht präsent.
© Steven Lasry / unsplash.com

Sei offen und höre zu! Nimm zunächst einfach wahr und lass dich auf deinen Gesprächspartner ein. Bewertungen, eigene Geschichten und Ratschläge sind hier erstmal fehl am Platz. Lege dein Smartphone zur Seite und schalte den Fernseher aus, denn dein Gegenüber hat die volle Aufmerksamkeit verdient. Deine Motivation für ein Gespräch sollte sein, dass sich dein Gesprächspartner nach der Begegnung mit dir besser fühlt.

2. Gelassenheit und eine positive Einstellung

Übe dich in Gelassenheit! Durch Meditation lernst du deine Emotionen zu kontrollieren und trainierst einen positiven Blick auf dich und die Welt. Probleme werden so zu Herausforderungen und anstatt Gründe zu finden etwas nicht zu tun, suchen positive Menschen Wege, um ihre Träume zu verwirklichen.

3. Selbstreflektierte Authentizität

Ein Coaching kann dir helfen, dich selbst besser kennen zu lernen. Selbstreflektierte Menschen wirken authentischer und selbstsicher. Stell dir für mehr Selbst-Erkenntnis diese Fragen:

  • Wer bist du?
  • Welche Werte, Talente und Grenzen hast du?
  • Wo willst du hin?
  • Was ist „die beste Version von dir selbst“ und wie fühlt sich diese an?
Yoga
Yoga Übungen können zur richtigen Körperhaltung beitragen.
© Madison Lavern / unsplash.com

4. Körperliche und stimmliche Präsenz

Durch Yoga, Qi Gong, Tanzen oder andere Sportarten kannst du ein Körperbewusstsein entwickeln. Die richtige Stimmlage und den passenden sprachlichen Ausdruck findest du durch Stimmtraining. Auch Singen unter der Dusche kann schon ein Anfang sein.

5. Selbstsicherheit und Selbstliebe!

Bevor man charismatisch wird und zu „strahlen" beginnt, muss man Unsicherheiten, destruktive Glaubenssätze und die Angst vor der eigenen Sichtbarkeit ablegen. Dabei helfen dir tägliche Affirmationen wie diese: Ich bin hier und das ist genug! Klebe dir eine Notiz mit diesem Satz auf den Spiegel, lege sie dir unters Kopfkissen oder auf den Schreibtisch. So kannst du mehr Selbstliebe üben.

Gutes Stichwort, denn jetzt heißt es üben, üben, üben. Mal wird es besser klappen, mal weniger gut. Am Ende der Reise wirst du dich jedoch ganz entfalten können und dein charismatisches Potenzial wird auch gesehen.

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