Bikini-Formen: Für jede Figur der passende Schnitt: Bikini, Monokini, Tankini

Bikini, Monokini, Tankini – was passt zu wem am besten?
Großes Busen, schmale Hüften oder kleines Bäuchlein – wir verraten Ihnen, wie Sie mit welchen Stoffen und Schnitten am Strand eine super Figur machen © Navistock / Shutterstock.com

Bikini-Time! Wissen Sie, was ein Tankini, Monokini oder Mixkini ist? Das "Who is Who" der Bikini-Mode gibt's für alle Badenixen hier zusammengefasst, außerdem für welche Figur-Formen sich die jeweiligen Modelle am besten eignen

Die 6 wichtigsten Bademode-Formen und wie Sie Ihre Figur darin optimal zur Geltung bringen

1. Monokini

Der Monokini ist ein Bikini, dessen Oberteil mit dem Unterteil verbunden ist, aber trotzdem noch Haut zwischen Bikini-Top und Unterteil sehen lässt. Etwa durch extravagante Ausschnitte an den Seiten mit Steg zwischen dem Bikini-Top und dem Unterteil.

Zu welcher Figur passt der Monokini?

Wenn Ihr Körper geformt ist wie ein H, somit sehr gerade, wenig kurvig und die Schultern etwa genauso breit sind wie die Hüften. Wenn Ihre Taille nur sanft geschwungen, und Ihre Figur eher sportlich und androgyn ist, dann schreit Ihre gerade geschnitten Taille geradezu nach dieser Swimwear-Form! Mit einem Monokini mit kleinen Seiten-Cut-Outs gelingt es Ihnen, optisch sexy Kurven zu erzeugen.

2. Der Tankini

Der Tankini besteht aus einem Oberteil, das wie ein Tank-Top geschnitten ist. Das Oberteil verdeckt fast den ganzen Oberkörper. Das Höschen ist dasselbe wie bei einem normalen Bikini – mit den üblichen Variationen.

Zu welcher Figur passt der Tankini?

Der Tankini ist die perfekte Swimwear, wenn die flache Mitte fehlt. Das stoffreiche Oberteil punktet mit kaschierenden Mustern und Farben. Klasse sind auch Animal-Prints oder geometrische Formen. Gut geeignet sind Schnitte in A-Linie, denn diese kaschieren zusätzlich. Die Farben sollten allerdings nicht zu hell sein, denn dann heben sie die Problemzonen eher hervor als diese zu kaschieren.
Ist Ihre Figur eine Kombi aus Knackpo und Bäuchlein, dann wählen Sie ein möglichst knappes Unterteil, das Ihren Hintern optimal in Szene setzt. Tankinis haben gegenüber einteiliger Swimwear den Vorteil, dass sich das Oberteil hochrollen lässt, wenn man sich sonnen möchte.
Auch Frauen mit kleinem Busen sind mit einem Tankini bestens beraten. Es gibt Modelle mit leichter Unterfütterung, die viel unaufdringlicher daherkommen als Push-ups zum Beispiel.

3. Mixkini

Der Mixkini lässt sich ebenso einfach durch den Namen erklären wie der Tankini. Ober- und Unterteil des Bikinis können getrennt voneinander erworben werden. So ist es möglich Oberteil oder Unterteil mit einer anderen Farbe, Form oder einem andern Muster zu kombinieren.

Für welche Figur eignet sich der Mixkini?

Mit dem Mixkini können Sie perfekt von Ihrer jeweiligen Problemzone ablenken. Was immer Sie kaschieren möchten, wird in unauffällige, dunkle Farben verpackt. Wenn Sie zum Beispiel Ihre Hüften kaschieren wollen, wählen Sie also eine dezente Bikinihose in dunkler Farbe. Das Oberteil wird in diesem Fall in auffälligen, Mustern und Farben gewählt und zieht so alle Blicke auf sich. Wenn Sie Ihre Oberweite kaschieren wollen machen Sie es genau umgekehrt: Dezentes Bikinioberteil zu farbenfrohem Bikinihöschen mit Eyecatch-Potential.

4. Skirtini

Skirtinis haben, wie der Name schon sagt, am Bikinihöschen einen Rock befestigt und schmeicheln so Frauen mit Kurven. Doch auch beim Skirtini gibt es verschiedene Variationen. Minirocklänge über "knapp alles bedeckt" bis hin zum Höschen mit Rockbesatz vorne.

Für welche Figur eignet sich der Skirtini?

Je nachdem, wie der Skirtini geschnitten ist, eignet er sich für Frauen mit runden Hüften, sofern Sie ein schmal geschnittenes eventuell sogar formendes Modell wählen. Frauen mit sehr schmalen Hüften könne zu Skirtinis mit kurzen Volants greifen und somit ihre Weiblichkeit unterstreichen.

5. Bikini

Der klassische Bikini besteht aus zwei Teilen. Ober – und Unterteil. Dabei gibt es mittlerweile viel mehr Formen als noch am Anfang der Bikini-Ära. Ob Triangel-, Push-up-, Neckholder-, Bandeau-, oder Bügelbikini. Auch die Bikinihose ist längst nicht mehr einfach nur eine normale Badeshorts. Hipster, Panty, Tanga, String, Microkini, Hot-Pants, oder auch die Rockvariante (Skirtinis) erfreuen uns Sommer für Sommer.

Welche Bikini-Form passt zu meiner Figur?

Großer Busen

Das Wichtigste zuerst: Ein großer Busen braucht Halt und optimale Unterstützung. Ideal für eine üppige Oberweite sind Modelle mit Formbügeln, vorgeformten Cups, einem breiten Unterbrustband und breitem Steg sowie breiten Trägern. Diese halten einen großen Busen vorteilhaft. Auch bei Triangle-Bikinis sollten die Träger breit sein.
Finger weg von zarten Triangel- und Bandeau-Bikinis ohne Träger. Sie geben der schweren Brust nicht ausreichend Halt. Das hat zur Folge, dass der Stoff leicht verrutscht und der Busen hervorblitzt. Außerdem sind Tops mit Verschlüssen besser als Bikinis zum Binden.

Kleiner Busen

Vermeiden Sie dunkele und einfarbige Bikini-Modelle. Das verkleinert zusätzlich. Ansonsten geht alles: Push-Ups, auffällige Muster, florale Prints oder verspielte Raffungen, Knallfarben wie Pink, Orange, Gelb oder Türkis. Toll sind zum Beispiel zarte Triangel-Modelle, da diese Ihre zierliche Figur unterstreichen. Aber auch Bandeau-Bikinis sehen toll aus.
Wenn Sie Ihre kleine Oberweite ein bisschen größer schummeln wollen, dann greifen Sie zu Bikinis mit Verzierungen am Oberteil wie Volants, Fransen oder Raffungen. Die polstern das Dekolleté optisch auf. Auch bunte, helle Farben und große auffällige Muster lassen den Busen größer wirken. Wichtig: Push-up-Bikinis müssen perfekt sitzen und dürfen nicht zu groß sein!

Breite Hüften

Sie wollen Ihre breiten Hüften im Bikini kaschieren? Dann gilt: Je unauffälliger das Bikini-Höschen desto besser! Unifarbene Modelle, dunkle Farben oder dezente Prints sind immer eine gute Wahl.
Wählen Sie außerdem einen Bikini-Slip mit einem etwas höherem Beinausschnitt und ausreichend breiten Seitenbündchen. Der streckt die Beine und sieht schmeichelhafter aus als Pantys.
Obenrum können Sie es dafür krachen lassen. Ein Bikini-Oberteil in auffälligen Farben, Mustern oder mit Verzierungen lenkt den Blick weg von den breiten Hüften. Eine kleine Wunderwaffe ist zudem ein Pareo. Allerdings sollten Sie das Tuch nicht um die Hüfte legen, sondern locker um die Taille binden. Das lässt die Figur noch schlanker erscheinen und betont Ihre schöne Sanduhrfigur.
Ein No-Go sind Tangas oder Strings, denn auch sie lenken den Blick auf die Problemzone. Ebenfalls keine gute Wahl: Bikini-Slips, die man seitlich knotet. Die lassen die Hüfte breiter aussehen als sie tatsächlich ist.

Bauch

Auch ein Bäuchlein ist kein Grund auf einen Bikini zu verzichten, denn es gibt viele Modelle, die den Bauch kaschieren. Super sind Bikinis im Retro-Stil mit hoch sitzendem Taillenslip. Es gibt mittlerweile sogar Bikinis mit Shape-Funktion. Die sorgen für eine sexy Silhouette und schummeln kleine Röllchen weg. Vorsicht: Knappe Bikini-Höschen mit tiefem Sitz betonen die Problemzone und sind keine gute Wahl für alle, die ihren Bauch kaschieren möchten.

6. Badeanzug

Der Badeanzug ist der Einteiler der Bademode, verrutscht nicht so leicht wie wie ein Zweiteiler und ist für den Schwimmsport der perfekte Begleiter.

Zu welcher Figur passt der Badeanzug?

Badeanzüge mit Raffungen und Cache-Coeur-Optiken eignen sich perfekt dazu die eine oder andere Problemzone zu kaschieren. Egal ob großer oder kleiner Busen, Bäuchlein oder breite Hüfte – der Badeanzug ist ein echtes Kaschier-Wunder! Zum Beispiel modellieren Einteiler große Brüste perfekt und bringen das Dekolleté hervorragend zur Geltung.

Das sind sie also, die besten Swimwear-Style-Tricks, mit denen großer oder kleiner Busen, breite Hüften, kräftiger Po und Bauch kein Problem mehr sind.

Wichtigster Tipp: Selbstbewusstsein und das Gefühl, sexy zu sein, denn das bringt jeden Beachbody perfekt zur Geltung. Und wenn Sie Ihren neuen Lieblings-Bikini gefunden haben, sollten Sie ihn immer optimal pflegen, damit Sie möglichst lange Freude an ihm haben.

15.06.2017| © womenshealth.de
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