Hautpflege im Winter: So schützt du deine Haut bei Kälte

Pflege Guide 2026
Hautpflege im Winter: So schützt du deine Haut bei Kälte

ArtikeldatumVeröffentlicht am 05.02.2026
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Junge Frau steht lächelnd in einer bergigen Schneelandschaft und hält Hand mit weißem Handschuh vor ihr Gesicht
Foto: Westend61, Getty Images

Als wäre der Winter mit seinen kalten Temperaturen nicht schon genug Belastung für die Haut, kommt noch die trockener Heizungsluft hinzu. Diese Kombie sorgt für Spannungsgefühle, Trockenheit und Rötungen. Umso mehr Grund also, die Skincare Routine im Winter auf die besonderen Umstände anzupassen. Wir verraten dir, wie du deine Hautbarriere stärkst und deine Glow-Routine optimierst.

Warum braucht Winterhaut ein eigenes Pflegekonzept?

In der kalten Jahreszeit verliert unsere Haut schneller Feuchtigkeit und die Schutzfunktion der Hautbarriere wird durch die Kälte geschwächt. Die Talgproduktion ist reduziert und all das sorgt dafür, dass die Haut weitaus empfindlicher auf Reizstoffe und Stressfaktoren reagiert.

Auf Feuchtigkeitsverlust und die geschwächte Schutzbarriere reagiert die Haut prompt mit Unreinheiten, Rötungen und trockenen Stellen. Um dem entgegenzuwirken, passen wir unsere Pflegeroutine an die Jahreszeit an.

Hautbarriere stärken: Das ist im Winter entscheidend

Unsere Hautbarriere ist unser Schutzschild gegen Feuchtigkeitsverlust. Lipide und Ceramide sind hier die Schlüsselkomponenten, die dafür sorgen, dass unsere Haut vor äußeren Einflüssen geschützt ist.

Wenn die Hautschutzbarriere im Winter durch Kälte und trockene Luft vorbelastet ist, ist es umso wichtiger, dass deine Pflegeprodukte sie stärken und nicht zusätzlich reizen. Aggressive Reinigungsprodukte mit reizenden Inhaltsstoffen sind jetzt eher kontraproduktiv. Setze stattdessen im Winter vermehrt auf sanfte Produkte, die deine Haut gründlich reinigen und die Hautbarriere wieder in Balance bringen.

Übers Waschbecken gebeugte Frau, Haare in Handtuch gewickelt und Hände sanft im Gesicht
Olga Rolenko, Getty Images

Feuchtigkeit halten: Diese Inhaltsstoffe helfen wirklich

Wenn es um die Auswahl deiner Pflegeprodukte im Winter geht, gibt es ein paar Inhaltsstoffe, die deine Haut jetzt besonders sanft und effektiv pflegen. Achte auf folgende Wirkstoffe:

  • Hyaluronsäure zur Feuchtigkeitsbindung
  • Glycerin als Feuchtigkeitsspeicher
  • Panthenol zur Beruhigung und Regeneration
  • Squalan und Ceramide als Unterstützung für die Hautbarriere

Je nachdem, wie viele Steps deine Skincare Routine hat, kannst du diese Wirkstoffe wunderbar kombinieren. Alternativ kannst du einen Step – wie beispielsweise das Serum – auch abwechseln oder je nach Bedürfnis der Haut anpassen.

Hautpflege Routine: Diese Produkte pflegen dich im Winter

Es gibt keine „perfekte“ Routine für alle Hauttypen – vielmehr kommt es auch im Winter darauf an, dass du deine Skincare an dein individuelles Hautbedürfnis anpasst. Trotzdem gibt es ein paar Basics für die kalte Jahreszeit, an denen du dich orientieren kannst:

  1. Sanfte Reinigung: Milde Cleanser ohne Alkohol oder aggressive Tenside reinigen, ohne die Hautbarriere auszutrocknen. Abends gründlich, morgens oft nur mit Wasser oder sehr sanft.
  2. Feuchtigkeit: Seren mit Hyaluronsäure, Glycerin oder Panthenol binden Feuchtigkeit und reduzieren Spannungsgefühle. Immer auf leicht feuchter Haut anwenden.
  3. Wirkstoffe gezielt einsetzen: Im Winter weniger aktive Wirkstoffe verwenden und auf beruhigende, regenerierende Inhaltsstoffe setzen, um die Haut nicht zu überfordern.
  4. Reichhaltige Pflege: Cremes mit Ceramiden, Squalan oder Lipiden stärken die Hautbarriere und schützen vor Feuchtigkeitsverlust, besonders über Nacht.
  5. Sonnenschutz: UV-Strahlung wirkt auch im Winter. Ein täglicher SPF schützt die Hautbarriere und beugt vorzeitiger Hautalterung vor.

Nicht nur Kälte stresst die Haut im Winter, sondern vor allem der ständige Wechsel zwischen kalter Außenluft und trockener Heizungsluft. Wer viel zwischen drinnen und draußen unterwegs ist, sollte seine Hautpflege darauf abstimmen. Reichhaltige Cremes schützen draußen vor Feuchtigkeitsverlust, während leichte, feuchtigkeitsspendende Produkte drinnen helfen, die Haut im Gleichgewicht zu halten. Unser Tipp: Die Pflege morgens etwas leichter, abends regenerierender wählen.

Frau mit Dutt im Bademantel steht vor dem Spiegel und trägt Gesichtscreme auf
Halfpoint Images, Getty Images

Winter Hautpflege: Diese typischen Fehler solltest du vermeiden

Da der Winter unserer Haut schon genug zu schaffen macht, ist es besonders wichtig, sie nicht durch zusätzliche Skincare-Fehler zu stressen. Neben aggressiven Inhaltsstoffen solltest du auch mit Peelings im Winter sehr sparsam umgehen. Zu häufiges Peelen schwächt die Hautbarriere. Auch zu heißes Duschen trocknet die Haut zusätzlich aus – setze hier lieber auf lauwarmes bis warmes Wasser.

Was die Skincare Routine angeht, sind pflegende und feuchtigkeitsspendende Produkte zwar essentiell, sollten aber sparsam angewendet werden. Zu viele Wirkstoffe auf einmal können die Haut zusätzlich überfordern.

Neben einer angepassten Pflege sorgen natürlich auch eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und viel Trinken für mehr Glow. Deshalb lohnt es sich auch immer, dem Körper eine Pause von Alkohol und fettigem Essen zu gönnen.

FAQ: Hautpflege im Winter

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