Auf die Plätze, fertig, los – und vorbei sausten sie, die vielen Laufenden, die sich am Vortag des Berliner Halbmarathons auf das große Event einstimmen wollten. Zum ersten Mal fand die Garmin Berlin Mile statt. Hierbei starteten alle Teilnehmenden auf Höhe des Lustgarten Berlins und liefen die letzte Meile der originalen Halbmarathon-Strecke, entlang der imposanten Kulisse Unter den Linden und auf das Brandenburger Tor zu. 1609 Meter, die jede Laufende zu ihrer ganz persönlichen Meile machte. Denn schnell wurde klar: Jede steht hier mit einer ganz eigenen Motivation, Freude oder auch Neugier.
Eine von ihnen war Läuferin Ingalena Schömburg-Heuck, die ich beim Aufwärmen für den Lauf traf. Sie ist Profi, hat unzählige Wettkämpfe, Marathons und Runs hinter sich und stand freudestrahlend an der Startlinie, um mit dem GARMIN-Team diese für sie kurze Strecke zu laufen. „Hier geht’s für mich darum, einfach alles, was das Laufen ausmacht auch anderen Leuten näher zu bringen! Spaß zu haben und im Team den Spirit des Laufens zu fühlen,“ erzählte sie, kurz bevor es losging.
An der Startlinie fanden sich parallel schon die ersten hundert Teilnehmenden ein und spätesten hier zeigte sich: dieses Event ist wirklich besonders. Jung, alt, Freundesgruppen, Profi-Läufer*innen in Wettkampfkleidung und nervöse Laufneugierige machten sich bereit. Und wahrscheinlich die schönste Erkenntnis: besonders viele Familien mit Kindern waren zu sehen. Denn genau das sollte die Garmin Berlin Mile sein: ein Event für die ganze Familie. Ob an der Hand der Eltern, im Kinderwagen oder zehn Meter vor den Geschwistern herlaufend - die Meile hatte es auch dem Nachwuchs angetan.

„Für mich ist es fast schon ein Selbstläufer, dass die Kinder Spaß an der Bewegung haben und meine sind eigentlich auch schon immer dabei: früher im Baby-Jogger und jetzt auch manchmal mit mir laufend. Gerade als Familie sehr wertvoll. Und auch ganz wichtig, dass Kinder sich schon früh für Sport begeistern und mitmachen und so für später eine gesunde Basis haben,“ berichtete Ingalena. Auch sie ist Mutter und musste ihr Lauftraining während der Schwangerschaft anpassen. „Klar, habe ich mir auch Gedanken gemacht, wie es danach wird. Aber man kann auch Schwerpunkte verlagern. Sport kann man immer machen - man sollte es begleiten lassen - aber es hilft auch einfach während der Schwangerschaft aktiv zu bleiben.“ Gerade für werdende Mamas und junge Mütter sei Sport auch der beste Ausgleich und die verdiente Zeit für sich selbst etwas Gutes zu tun.
Über 3000 Menschen gingen am 28. März 2026 an den Start der Garmin Berlin Mile und nahmen im Ziel freudestrahlend ihre Medaillen entgegen. Das Team-Gefühl und der Spaß am Laufen stand ihnen allen ins Gesicht geschrieben.





