Haarkur im Test Oleg Ivanov / Unsplash.com

Die 4 besten Haarkuren im Test

Haarkuren im Test Die besten Masken für trockene und strapazierte Haare

Deine Haare sind strohig, brüchig oder wurden einfach lange nicht mehr verwöhnt? Zeit für eine Haarkur! Das sind die besten 4 Produkte

Schick deine Haare auf Kur: Masken geben deiner Mähne den maximalen Boost an Feuchtigkeit und wichtigen Pflege-Stoffen. Es gibt Produkte gegen Haarbruch, Spliss und Feuchtigkeitspackungen für trockenes Haar.

Wir haben verschiedene Anwendungen für euch getestet und zusammen mit Julia Dieck, Friseurmeisterin und Inhaberin vom angesagten NOVA Hairstudio in Hamburg alles Wissenswerte zusammengetragen.

Welche Haarkuren sind am besten?

Wir haben uns einmal quer durchs Sortiment getestet. Die Kuren, die uns überzeugt haben, stellen wir hier vor. Damit du ganz genau weißt, wofür du dein Geld guten Gewissens ausgeben kannst.

1. Die beste Haarkur für stark strapazierte Haare

Der absolute Favorit unserer Expertin: "Re.Store von Kevin.Murphy ist Reinigung und Pflege in einem und hinterlässt deine Haare gekräftigt und geschmeidig", so Julia Dieck.

Das haben wir ausprobiert: 3 Pumpstöße der Creme reichen für mittellanges Haar. Das Gefühl, sich ohne Schaum die Haare zu waschen, ist erstmal komisch. Aber der Effekt nach nur 2-3 Minuten Einwirkzeit kann sich sehen lassen: Genau die richtige Balance aus Grip und Geschmeidigkeit. Die Haare glänzen, werden aber nicht so flutschig wie nach vielen anderen Haarkuren, lassen einfach stylen und fallen nicht schneller als sonst in sich zusammen. Top! Definitiv ein Nachkauf-Produkt, das du hier zum Spitzenpreis bekommst. Hier kannst du das Treatment bestellen.

Re.Store von Kevin.Murphy Erfahrungsbericht
Kevin.Murphy / PR
"Re.Store" von Kevin.Murphy ist Reinigung und Intensivpflege in einem

2. Die beste Haarmaske für störrisches, dickes Haar

Die reichhaltigste Maske in unserem Test speziell für dickes Haar heißt "Botanical Repair Masque Rich" von AVEDA. Das Produkt enthält einen besonders hohen Anteil pflanzlicher Öle – darunter Avocado und Kokos. Eine haselnussgroße Menge reicht für schulterlange Haare völlig aus. Damit ist die Kur sehr ergiebig. Nach 5 Minuten kann ausgespült werden. Das solltest du gründlich tun, denn die Kur hat eine eher zähe Konsistenz.

Ergebnis: Die Haare lassen sich super kämmen, schimmern seidig und fühlen sich auch so an. Außerdem riecht die Maske fantastisch: Typisch AVEDA nach Kräutern und Blumen. Hier kannst du das Produkt bestellen. Dass der Hersteller die Kur speziell für dickes Haar anbietet, hat einen Grund: Eher dünne Haare würden bei dem hohen Öl-Anteil tatschlich schlapp machen. Es gibt aber auch noch eine Light-Variante für feines Haar, zum Beispiel hier.

AVEDA Botanical Repair Masque Rich im Test
AVEDA / PR
Speziell für dickes Haar: "Botanical Repair Masque Rich" von AVEDA

3. Leichte Haarkur für feine Haare ohne Silikone

An "Fructis Volumen Watermelon Hairfood" von Garnier gefällt uns neben dem herrlichen Wassermelonen-Duft besonders die Zusammensetzung: Sie besteht zu 97 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen und enthält keinen Schnickschnack wie Silikone. Ob die Haare trotzdem geschmeidig werden? Oh jaaaa! Außerdem glänzen sie schön und büßen, genau wie es der Hersteller verspricht, nicht an Volumen ein. Toll!

Was uns noch gefällt: Die Maske muss nur 3 Minuten einwirken und lässt sich flott restlos ausspülen. Kleiner Haken: Die Kämmbarkeit könnte etwas besser sein. Wir haben lieber noch eine kleine Menge als Leave-in ins Haar gegeben, dann ging es hervorragend – ebenfalls ohne zu beschweren. Hier kannst du die Kur bestellen.

Fructis Volumen Watermelon Kur im Test
Garnier / PR
Kräftigt feines Haar: "Fructis Volumen Watermelon Hairfood" von Garnier

4. Diese Kur hält langes Haar länger schön

Die "Elvital Dream Length Maske" von L'Oréal Paris wurde speziell für lange Haare entwickelt und soll sie bei regelmäßiger Anwendung vor Haarbruch und Spliss schützen. Die cremige Textur lässt sich ohne Kleckern entnehmen und ruckzuck im Haar verteilen. Dabei unbedingt darauf achten, nur Längen und Spitzen zu behandeln, da die Kur durch das enthaltene Rizinusöl sehr reichhaltig ist und die Haare anderenfalls beschweren könnte.

Schon nach 2-3 Minuten darf ausgespült werden – und das geht genauso fix wie das Verteilen. Die Haare werden schön geschmeidig und lassen sich prima frisieren. Und die gespaltenen Spitzen? Sehen viel gepflegter aus – einen Haarschnitt ersetzt die Kur aber natürlich nicht. Hier gibt's die super Haarkur.

Elvital Haarkur im Test
L'Oréal Paris / PR
Hält lange Haare länger gesund: "Elvital Dream Length Maske" von L'Oréal Paris

Kommen wir nun zu den Basics: Weil eine Kur nur dann optimal wirkt, wenn du sie richtig verwendest, klären wir die wichtigsten Anwendungsfragen mithilfe unserer Expertin Julia Diek:

Wie verwendet man eine Haarkur richtig?

Das Handling ist easy: "Haare wie gewohnt mit Shampoo waschen, dann leicht abfrottieren. Eine Maske gehört nämlich ins handtuchtrockene Haar. Dann eine 50-Cent-große Menge Haarkur von der Mitte bis zu den Spitzen verteilen. Der letzte Rest kann auch ins Deckhaar", erklärt die Expertin.

Die Ansätze solltest du aussparen, um sie nicht unnötig zu beschweren. "Anschließend mit einem groben Kamm durchkämmen, einwirken lassen nach Angabe auf der Verpackung, gründlich ausspülen und wöchentlich wiederholen."

Wie lange sollte eine Haarkur einwirken?

So lange, wie es der Hersteller angibt. Mehr ist mehr? Leider nein. "Ein Kur beispielsweise über Nacht einwirken zu lassen, kann sogar schädlich sein."

Der Grund: Trocknet die Maske auf dem Haar, werden die Strähnen starr und können brechen. "Der Hersteller macht sich schon genau Gedanken, mit welcher Einwirkzeit das beste Ergebnis erzielt wird."

Kann man seine Haare auch überpflegen?

"Zu viel Feuchtigkeit ist nicht möglich. Was das Haar nicht aufnehmen kann, landet beim Auswaschen im Abfluss", weiß Friseurmeisterin Julia Dieck.

Die Expertin warnt allerdings vor Anwendungsfehlern bei Protein- und Keratin-Produkten. "Hier sollte man sich unbedingt von einer Fachkraft beraten lassen. Sonst kann man böse Anwendungsfehler machen und am Ende das Gegenteil von dem haben, was man eigentlich damit erreichen will..."

Reicht nicht auch nur Conditioner?

Die Produkte werden oft gleichgesetzt. Aber das eine ersetzt nicht das andere. Julia Dieck erklärt: "Eine Haarkur ist eine intensive Haarpflege wohin gegen ein Conditioner, zu Deutsch Spülung, einfach durch einen sauren pH-Wert die Haare leichter kämmbar macht."

Trotzdem: Nicht jedes Haar braucht so intensive Pflege. "Glänzt das Haar, ist gesund und einfach kämmbar, reicht eventuell auch ein Conditioner", empfiehlt die Expertin.

Kann man kaputte Haare mit einer Kur reparieren?

Jein. Eine Maske fügt den Haaren hochkonzentrierte Pflegestoffe zu. Dadurch fühlen sie sich besser an und sehen gesünder aus. Für den Moment. "Der Pflege-Effekt einer Kur nimmt mit jeder weiteren Haarwäsche ab und hält leider nie dauerhaft", so Dieck. Wer jetzt denkt, das lohnt sich nicht, irrt. Verwendest du die Maske konsequent jede Woche, werden deine Haare immer gepflegt aussehen und sich auch so anfühlen.

Für einen langanhaltenden Repair-Effekt empfiehlt Friseurmeisterin Julia Lückemann salonexklusive Treatments wie zum Beispiel K18. Diese Spezial-Pflege kann die geschädigten Bausteine im Haar (Keratinketten und Disulfidbrücken) reparieren und die Haare so nachhaltig aufbauen.

Für jeden Schopf gibt es die passende Haarkur. Wenn du das Produkt aus unserer Auswahl verwendest, das am besten zu deinen Haarbedürfnissen passt, wirst du bei regelmäßiger Anwendung bald mit deutlich gesünder aussehendem Haar belohnt. Dranbleiben ist die Devise!

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