Tour de France Femmes avec Zwift: Mein inspiriertes Rennrad-Wochenende

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Tour de France Femmes avec Zwift
Vom Rennradfieber zur Tour de France Femmes avec Zwift: Warum mich dieses Wochenende mehr inspiriert hat als jedes Workout

ArtikeldatumVeröffentlicht am 17.08.2026
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Schon beim gemeinsamen Abendessen wurde klar, dass dieses Wochenende etwas Besonderes werden würde. Wir lernten uns gegenseitig kennen und bekamen die Gelegenheit, mit Ashleigh Moolman Pasio ins Gespräch zu kommen. Die Südafrikanerin zählt zu den erfolgreichsten Radsportlerinnen Afrikas, war mehrfach bei den Olympischen Spielen am Start und ist die Tour de France Femmes avec Zwift selbst bereits zweimal gefahren. Besonders spannend fand ich ihre Einblicke in die Entwicklung des Frauenradsports. Dass die Tour in ihrer heutigen Form erst seit 2022 wieder ausgetragen wird und dieses Jahr bereits zum fünften Mal stattfand, zeigt, wie jung dieses Rennen eigentlich noch ist und gleichzeitig, wie schnell es an Bedeutung gewinnt.

Radfahren verbindet

Am nächsten Morgen wartete direkt das nächste Highlight. Gemeinsam mit Ashleigh Moolman Pasio, Škoda Ambassador Lisa Brennauer, siebenfache Weltmeisterin und ehemalige Tour Teilnehmerin, sowie zwei Fahrerinnen von Team Amani ging es auf einen Social Ride entlang des Genfersees.

Die Strecke führte über 46 Kilometer und 457 Höhenmeter durch eine traumhafte Kulisse. Was mir aber am meisten in Erinnerung bleiben wird, war gar nicht die Strecke selbst, sondern die Atmosphäre. Es wurde gelacht, geplaudert und sich gegenseitig motiviert. Niemand musste jemandem etwas beweisen. Genau das liebe ich mittlerweile am Rennradfahren.

Besonders beeindruckt hat mich Team Amani. Als erstes rein afrikanisches Frauen Radsportteam auf UCI Continental Niveau verfolgt das Team das Ziel, 2028 erstmals bei der Tour de France Femmes avec Zwift an den Start zu gehen. Gleichzeitig schaffen die Fahrerinnen neue Perspektiven für talentierte Radsportlerinnen aus ganz Afrika und zeigen, wie viel Potenzial im Frauenradsport steckt. Solche Geschichten machen deutlich, dass Sport weit mehr sein kann als nur Wettkampf.

Ein Blick hinter die Kulissen der Tour

Nach dem Social Ride ging es weiter in die Fan Zone, wo wir einen Blick hinter die Kulissen der Tour werfen konnten. Zwischen den verschiedenen Partnern, den vielen Fans und der besonderen Stimmung wurde deutlich, wie viel Organisation hinter einem der größten Sportevents der Welt steckt.

Skoda Peaq Red
Jakub Frey

Ein echtes Highlight war natürlich das berühmte Red Peaq, das offizielle Führungsfahrzeug der Tour de France. Der neue vollelektrische Škoda Peaq feierte erst kürzlich Weltpremiere und ist nun direkt als sogenanntes Red Peaq bei der Tour de France und der Tour de France Femmes avec Zwift im Einsatz. Dass Škoda bereits zum 23. Mal Hauptpartner der Tour de France und zum fünften Mal Hauptpartner der Tour de France Femmes avec Zwift ist, überrascht eigentlich nicht. Was viele nämlich gar nicht wissen: Die Geschichte der Marke begann bereits 1895 mit Fahrrädern. Erst später kamen Motorräder und schließlich Autos dazu. Eine Verbindung zum Radsport, die man während der Tour an vielen Stellen spürt.

Gänsehaut auf der Zielgeraden

Am letzten Tag wartete das Highlight, auf das ich mich die ganze Zeit gefreut hatte. Gemeinsam fuhren wir die letzten 65 Kilometer der ersten Etappe mit insgesamt 947 Höhenmetern. Zu wissen, dass nur wenige Stunden später die besten Radsportlerinnen der Welt genau dieselbe Strecke fahren würden, sorgte schon beim Start für Gänsehaut.

Mit jedem Kilometer stieg die Vorfreude auf die Zieleinfahrt. Als wir schließlich auf die offizielle Zielgerade einbogen, musste ich unwillkürlich an meine erste Tour Erfahrung im vergangenen Jahr denken. Wieder über dieselbe Ziellinie zu fahren, auf der kurze Zeit später die Profis um den Etappensieg sprinten würden, war ein Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Anschließend konnten wir die Zieleinfahrt der Fahrerinnen aus dem VIP Bereich verfolgen. Erst waren wir selbst über die Ziellinie gefahren, kurze Zeit später kämpften dort die weltbesten Radsportlerinnen um den Sieg. Dieser Perspektivwechsel war unglaublich und hat mir noch einmal gezeigt, wie nah wir diesem besonderen Event tatsächlich kommen durften.

Warum ich mit mehr nach Hause gefahren bin als nur schönen Erinnerungen

Wenn ich diese drei Tage beschreiben müsste, würde ich wahrscheinlich sagen: Sie haben mich daran erinnert, warum ich mich vor einem Jahr überhaupt in diesen Sport verliebt habe.

Es ging an diesem Wochenende nicht darum, die Schnellste zu sein oder die meisten Höhenmeter zu sammeln. Es ging um Gemeinschaft. Um inspirierende Gespräche. Um Frauen, die den Radsport mit ihrer Leidenschaft prägen und zeigen, wie viel sich in den vergangenen Jahren verändert hat.

Ich bin mit müden Beinen, jeder Menge neuer Eindrücke und noch mehr Motivation nach Hause gefahren. Vor allem aber mit der Erkenntnis, dass der Frauenradsport gerade eine unglaublich spannende Entwicklung erlebt und es sich lohnt, Teil davon zu sein. Ob als Profi, Hobbyfahrerin oder einfach als begeisterte Zuschauerin.

Vor einem Jahr hat mich die Tour de France mit dem Rennradfieber angesteckt. Dieses Jahr hat mir die Tour de France Femmes avec Zwift gezeigt, warum ich diesen Sport heute so liebe. Wegen der Gemeinschaft. Wegen der Menschen. Und wegen des Gefühls, dass jede Ausfahrt ein kleines Abenteuer sein kann.

Oder, um es passend zu diesem Wochenende zu sagen: Peaq Girlhood. 🚴‍♀️💚