Crunches allein reichen nicht: Was der Russian Twist für deinen Core leistet

Upgrade für dein Core-Training
Crunches allein reichen nicht: Was der Russian Twist für deinen Core leistet

ArtikeldatumVeröffentlicht am 06.02.2026
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Russian Twist für deine Core
Foto: gettyimages/Neustockimages

Für einen trainierten Bauch reichen klassische Crunches nicht aus. Wenn du sie aber mit dem Russian Twist kombinierst, hebst du dein Training auf ein ganz neues Level. Für mehr Stabilität, bessere Haltung und tiefere Muskelaktivierung.

Bauchtraining 2.0 – ohne Rückenschmerzen

Viele klassische Crunches arbeiten stark mit Flexion der Wirbelsäule. Das kann funktionieren, ist aber nicht immer rückenfreundlich. Besonders Frauen, die viel sitzen oder zum Hohlkreuz neigen, profitieren von Übungen, die Stabilität fördern. Rotationstraining wie der Russian Twist fordert den Core auf funktionelle Weise – ohne unnötige Belastung.

Warum Rotation deinen Core stärker macht

Forscher fanden heraus, dass Russian Twists die schrägen und inneren Bauchmuskeln signifikant stärker aktivieren als klassische Crunches. Gemessen wurde das per Elektromyografie (EMG). Ergebnis: Russian Twists aktivieren die schrägen Bauchmuskeln und wirken damit 27 Prozent stärker als Crunches. Für dich bedeutet das: Du trainierst nicht härter, sondern smarter – mit Fokus auf Muskeln, die deinen Körper wirklich stabilisieren.

So geht der Russian Twist richtig

Setze dich auf den Boden, lehne den Oberkörper leicht nach hinten und halte den Rücken gerade. Die Füße bleiben entweder am Boden oder schweben leicht in der Luft – je nach Schwierigkeit. Dann rotierst du den Oberkörper abwechselnd nach rechts und links, sodass deine seitlichen Bauchmuskeln arbeiten. Wichtig ist, dass die Bewegung aus der Körpermitte kommt und nicht aus den Armen.

Technik-Tipps für einen sicheren Russian Twist

  • Oberkörper aufrichten, Brustbein anheben
  • Wirbelsäule neutral halten
  • Rotation aus der Taille, nicht aus den Armen oder Schultern
  • Gewichte wie Bälle sind eine prima Möglichkeit, um dein Training individuell zu steigern
  • Erst ohne Gewicht üben, dann langsam steigern

Was den Russian Twist so besonders macht

Der Russian Twist aktiviert vor allem die schrägen Bauchmuskeln und tiefliegenden Rumpfstrukturen, die im Alltag oft unterfordert sind. Beim Drehen arbeitet dein Core wie ein Sicherheitsgurt: stabilisierend, ausgleichend, kontrollierend. Genau das sorgt für eine schlanke Taille, verbesserte Haltung und mehr Kraft beim Heben, Tragen und Drehen. Gerade Frauen profitieren von einem Core, der nicht nur gut aussieht, sondern auch Becken, Rücken und Haltung unterstützt. Rotationstraining schließt diese Lücke.

Kombiniere den Russian Twist mit diesen 3 Übungen

Ein prima Trio in deinem Training sind diese drei Übungen. Führe sie gerne nacheinander durch, sie ergänzen sich perfekt, denn sie beanspruchen den gesamten Core: vorne, seitlich und tief im Zentrum. Drei Übungen, wenige Minuten, große Wirkung:

  1. Russian Twist – Rotation und Aktivierung der schrägen Bauchmuskeln
  2. Plank – Stabilität und tiefe Rumpfspannung
  3. Side Plank – seitliche Core-Kontrolle und Taillenkräftigung

FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Russian Twist

Fazit