Dein 10-Minuten-Express-Workout vor dem Frühstück

Training am Morgen
Dieses 10-Minuten-Express-Workout solltest du als Frau vor dem Frühstück machen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 25.02.2026
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Foto: gettyimages/Viktoriya Skorikova

An stressigen Tagen hat man manchmal einfach keine Zeit für ein langes Workout. Oft bist du froh, wenn du es schaffst, dir Zeit fürs Frühstück zu nehmen. Doch was wäre, wenn man beides einfach kombiniert?

Ein kurzes 10-Minuten-Workout am Morgen sorgt nicht nur für einen Motivations-Boost, sondern bringt auch deinen Körper in Schwung. Wir verraten dir, welche Übungen in jede Routine passen und warum auch kurze Einheiten einen Unterschied machen.

Warum ein Mini-Workout am Morgen so effektiv ist

Tatsächlich ist ein kurzes Morgen-Workout effektiver, als du vielleicht denkst! Wenn du am Morgen 10 Minuten aktiv bist, werden dein Kreislauf und dein Stoffwechsel aktiviert. Das Workout verbessert deinen Fokus und du bekommst dank des Endorphin-Kicks sofort bessere Laune. Langfristig gesehen haben tägliche kurze Einheiten einen positiven Effekt auf deine Kraft, Haltung und Beweglichkeit.

Obendrein haben die Mini-Workouts Einfluss auf deine gesamte Routine: Wenn man wenig Zeit hat, verfällt man schnell in eine ungewollte Trainingspause. Die kurzen Routinen zum Frühstück passen aber in jeden Terminkalender, und so fällt es leichter, am Ball zu bleiben. Vor allem Anfänger profitieren davon, da die Hemmschwelle für ein regelmäßiges Training so geringer ist.

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Das 10-Minuten-Express-Workout zum Frühstück

Dein Mini-Workout sollte deinen ganzen Körper beanspruchen und dich aufwecken. Wir haben dir eine kleine Routine zusammengestellt – du brauchst keine Geräte, nur etwas Platz! Führe jede Übung für 45 Sekunden aus, dann 15 Sekunden Pause.

Minute 1 - Wake-up-March: Im Stand zügig auf der Stelle marschieren, Knie aktiv heben. Arme dynamisch mitschwingen. Optimal zum Warm-up.

Minute 2 - Wide Squats (Tempo ruhig): Füße weiter als hüftbreit, Zehen leicht nach außen. Langsam tief gehen, noch langsamer hochkommen. Fokus: Beine aktivieren, Core wach machen.

Minute 3 - Plank-Walks: Aus dem Stand mit den Händen nach vorn in den High Plank laufen, kurz halten, wieder zurücklaufen. Fokus: Ganzkörperaktivierung.

Minute 4 - Glute Bridges: Auf dem Rücken liegen, Beine aufgestellt. Hüfte kraftvoll hochdrücken, oben zwei Sekunden halten. Fokus: Gesäßmuskeln und unterer Rücken.

Minute 5 - Inchworm Walk und Shoulder Tap: Auf den Händen wieder in die Plank wandern, dort rechte Hand auf linke Schulter und umgekehrt. Dann zurück. Fokus: Core-Stabilität, Schultern.

Minute 6 - Reverse Lunges (alternierend): Großer Schritt rückwärts, vordere Ferse drückt dich zurück hoch. Ruhige, kontrollierte Bewegung. Fokus: Gleichgewicht und Beine.

Minute 7 - Dead Bug: Rückenlage, Arme und Beine in 90-Grad-Winkel. Rechter Arm und linkes Bein strecken, zurück, Seitenwechsel. Fokus: Tiefer Core.

Minute 8 - Standing Side Crunch: Im Stand seitliche Crunch-Bewegung, Ellenbogen zieht zum Knie. Sanftes Core-Wake-up. Fokus: Taille, Rumpfstabilität.

Minute 9 - Slow Mountain Climbers: High Plank, Knie langsam Richtung Brust ziehen – in ruhigem Rhythmus. Fokus: Core und leichte Cardio-Aktivierung.

Minute 10 - Rise and Stretch: Arme weit nach oben, große Seitdehnung, langsam nach unten, kurze Hamstring-Dehnung. Fokus: Muskelspannung rausnehmen, Körper "öffnen".

Diese Vorteile hat ein Mini-Workout am Morgen

Damit du morgen früh keine Ausreden mehr hast, haben wir dir hier noch einmal alle Vorteile eines kurzen Morgen-Workouts zusammengefasst:

  • perfekt für Einsteigerinnen und Vielbeschäftigte
  • keine Geräte, wenig Platzbedarf
  • schnell spürbare Energie-Steigerung
  • genug Muskelreiz, ohne zu stressen
  • ideal integrierbar in Kaffee-, Smoothie- oder Frühstücksroutine

So baust du dein Morgen-Workout

Dauer: 5 bis 10 Minuten reichen, am besten 1 Minute pro Übung oder 40/20-Intervall

Ablauf:

  • 1 Mobilisation
  • 2 bis 3 Kraftmoves
  • 1 Core-Übung
  • 1 Mini-Cardio
  • 1 Stretch zum Abschluss

Übungsauswahl:

  • Mobilisation: Marching, Armkreisen
  • Kraft: Squats, Glute Bridge, Reverse Lunges
  • Core: Dead Bug, Plank, Bird Dog, Standing Crunches
  • Mini-Cardio: Slow Mountain Climbers, Jumping Jacks
  • Stretch: Seitdehnung, Brustöffner

Variationen:

  • Intensität hoch: Tempo leicht erhöhen, Belastungsdauer verlängern
  • Intensität runter: kleiner Bewegungsradius, schonende Knieoptionen
  • Abwechslung: Fokus täglich wechseln (Beine, Core, Full Body)

Extra-Tipp: Merke dir 6 bis 8 Lieblingsübungen und gestalte dein Workout jeden Morgen neu!

FAQ: 10-Minuten-Morgen-Workout

Fazit