Von außen betrachtet sah es so aus, als hätte Tenise Hordge, 39, alles. Nachdem sie 18 Jahre lang die Karriereleiter nach oben geklettert war, besaß die Ingenieurin einen beeindruckenden Titel, ein hohes Gehalt und ein schönes Büro. Aber sie war nicht glücklich.
Nach der Frühgeburt ihrer Tochter im Jahr 2017 fühlte sie sich bei der Arbeit abgehängt. "Wen kümmert schon dieser Titel, den ich habe?" erinnert sie sich. Er hat ihr nicht geholfen, ihr Kind auszutragen. Das Geld trug nicht dazu bei, dass ihre Tochter früher aus dem Krankenhaus nach Hause kam. Dann kam das Jahr 2020. Hordge war erschöpft, in vielerlei Hinsicht. "Ich wollte nicht länger diese Person sein, die ich nicht mehr war", sagt sie.
Man könnte es eine Identitätskrise nennen, aber ...





