Wer in jüngster Zeit eine alte Folge der Serie "Friends" sieht, bekommt das seltsame Gefühl, aus der Zeit zu fallen. Es sind gar nicht mal nur die Witze über dicke Menschen, der beschämende Mangel an Diversität bei der Besetzung (alle weiß!) oder das ständige Geplänkel darüber, dass die männlichen Charaktere (und ausschließlich die männlichen Charaktere) Pornos schauen. Es ist das eigentliche Konzept, das archaisch wirkt: Freunde. Und zwar gleich 6 von ihnen, die sich täglich treffen und gemeinsam etwas unternehmen.
Hand aufs Herz: Viele von uns hätten heute Mühe, überhaupt mal 5 Freundinnen für ein Geburtstagsessen zusammenzutrommeln, geschweige denn sie jeden Tag oder auch nur wöchentlich zu sehen. Man könnte es darauf schieben, dass der Freundeskreis ...





