Radurlaub klingt erst mal nach vielen Kilometern, anspruchsvollen Anstiegen und sportlichem Ehrgeiz. Und natürlich kann Rennradfahren genau das sein – Performance, Bestzeiten und ambitioniertes Training. Gleichzeitig entdecken aber immer mehr Frauen eine ganz andere Seite des Sports: gemeinsam unterwegs sein, neue Orte erleben und einfach aus dem Alltag rauskommen.
Bikeation nennt sich dieser Trend: Urlaub, bei dem das Fahrrad nicht nur Sportgerät oder Workout ist, sondern Teil des gesamten Erlebnisses. Morgens aufs Rad steigen, kleine Cafés entdecken, an Aussichtspunkten anhalten, gemeinsam Kilometer sammeln und dabei komplett abschalten.
Genau darum ging es auch beim diesjährigen Women’s Health Camp in Andalusien.
Gemeinsam mit rund 50 Frauen wurde dort eine Woche lang gefahren, gelacht, gelernt und vor allem gezeigt, dass Rennradfahren heute längst nicht mehr elitär oder einschüchternd sein muss. Unterstützt wurde das Camp unter anderem von Lease a Bike. Mit dem Motto "Join the Ride" möchte die Marke seit 2019 mehr Menschen fürs Fahrradfahren begeistern – egal ob Anfängerin, Pendlerin oder ambitionierte Rennradfahrerin.
Eine der Ambassadorinnen vor Ort war Theresa. Vor rund einem Jahr wurde sie Teil der Lease-a-Bike-Community und hat seitdem nicht nur ihre Leidenschaft fürs Rennradfahren entdeckt, sondern auch eine völlig neue Art zu reisen.

Die Brand Ambassadorin Theresa während einer kurzen Pause auf der Radtour.
"Ich habe irgendwann verstanden, warum ich überhaupt aufs Rad steige"
"Ich hatte ehrlich gesagt lange das Gefühl, Rennradfahren wäre irgendwie einschüchternd", erzählt Theresa. "Sehr technisch, sehr leistungsorientiert und definitiv nichts, womit ich mich sofort identifiziert hätte."
Heute klingt das komplett anders. Denn innerhalb eines Jahres ist das Fahrrad für sie zu viel mehr geworden als Sport.
"Ich habe irgendwann verstanden, warum ich überhaupt aufs Rad steige: nicht für Zeiten oder Ergebnisse, sondern für dieses Gefühl."
Und genau dieses Gefühl zieht sich durch ihre letzten Monate: spontane Ausfahrten nach der Arbeit, Wochenendtouren mit Freund:innen, neue Strecken entdecken oder Reisen plötzlich komplett anders erleben.
"Im letzten Jahr war ich mit dem Fahrrad an der Mosel, auf Mallorca und zuletzt mit Freund:innen in Málaga unterwegs. Einfach draufsetzen, losfahren und schauen, wo man am Ende landet. Und ganz ehrlich: Der Kaffee-Spot und die Aussicht sind dabei manchmal genauso wichtig wie die Route selbst."
Mit genau diesem Mindset ging es für sie jetzt nach Andalusien.
Mit dem eigenen Bike nach Andalusien
Schon die Anreise war für Theresa Teil des Abenteuers. Zum ersten Mal war ihr eigenes Rennrad mit im Flugzeug – inklusive leichter Nervosität, ob beim Transport auch wirklich alles gut geht.
"Als ich den Fahrradkoffer im Hotel geöffnet habe und gesehen habe, dass alles heil angekommen ist, war die Vorfreude sofort riesig."
Am ersten Abend kamen alle Teilnehmerinnen zusammen. Gemeinsames Dinner, Goodie Bags, erste Gespräche, erste Connections. Und schnell wurde klar: Diese Woche würde anders werden als ein klassisches Trainingscamp.
Denn statt Wettkampf oder Leistungsdruck stand vor allem Community im Mittelpunkt.

Kein Leistungsdruck, kein Vergleichen – einfach gemeinsam fahren
"Das Schönste war eigentlich, wie unterschiedlich alle Frauen waren", erzählt Theresa. "Manche fahren schon seit Jahren Rennrad, andere waren zum ersten Mal mit Klickpedalen unterwegs. Trotzdem hatte nie jemand das Gefühl, nicht gut genug zu sein."
Gefahren wurde in unterschiedlichen Gruppen, die jederzeit gewechselt werden konnten. So fand jede ihr eigenes Tempo – ganz ohne Druck.
Und genau das machte die Stimmung so besonders.
Selbst an den Tagen, an denen der Wind in Andalusien alles andere als entspannt war, blieb das Gefühl in der Gruppe gleich: unterstützend, offen und motivierend.
"Wir haben uns dann einfach in kleinere Gruppen aufgeteilt, damit jede sicher fahren konnte und trotzdem Spaß hatte. Genau das hat das Camp für mich ausgemacht."
Natürlich ging es auch ums Fahren selbst: Küstenstraßen, kleine spanische Orte, Sonne, Meerblick und dieses besondere Gefühl, morgens aufs Rad zu steigen und einfach loszufahren.
Aber mindestens genauso wichtig waren die Momente zwischendurch: Kaffee-Stopps mit Käsekuchen, gemeinsame Recovery Sessions, Mobility Training nach den Rides oder Gespräche beim Abendessen.
"Irgendwann merkt man plötzlich, dass man komplett aus dem Alltag raus ist", sagt Theresa. "Und genau das war wahrscheinlich das Schönste an dieser Woche."
Warum Bikeations gerade so boomen
Vielleicht ist genau das der Grund, warum Fahrradreisen gerade immer beliebter werden. Weil sie Bewegung, Reisen und Erholung miteinander verbinden – ohne dass es sich nach klassischem Sporturlaub anfühlt.
Man erlebt Orte langsamer, bewusster und oft viel intensiver. Statt von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit zu hetzen, entsteht plötzlich Raum für spontane Stopps, Gespräche oder kleine Umwege.
Und das Beste daran: Dafür muss niemand Profi sein.
Gerade Formate wie das Women’s Health Camp zeigen, wie offen und zugänglich Rennradfahren heute sein kann. Nicht elitär, sondern gemeinschaftlich. Nicht einschüchternd, sondern motivierend.
Fahrradfahren als Lifestyle – nicht nur im Urlaub
Was Theresa aus Andalusien außerdem mitgenommen hat: Dieses Freiheitsgefühl muss gar nicht nur im Urlaub stattfinden.
"Natürlich war Andalusien etwas Besonderes. Aber eigentlich entstehen genau dieselben Momente auch zuhause – bei einer spontanen Feierabendrunde oder einem Wochenendausflug."
Und genau darin liegt wahrscheinlich auch der Grund, warum Themen wie Dienstrad-Leasing gerade für viele Menschen so spannend werden. Denn das Fahrrad wird längst nicht mehr nur mit dem Arbeitsweg verbunden, sondern immer stärker mit Freizeit, Urlaub und Lebensqualität.
Ob Rennrad, E-Bike, Gravel- oder Citybike: Leasing-Modelle wie Lease a Bike machen den Einstieg oft deutlich einfacher und schaffen gleichzeitig neue Möglichkeiten, das Fahrrad ganz selbstverständlich in den Alltag zu integrieren.
Oder eben in den Sommerurlaub.

"Einfach losfahren und schauen, wo man landet"
Wenn Theresa heute auf die Woche in Andalusien zurückblickt, denkt sie nicht zuerst an Kilometer oder Höhenmeter.
Sondern an Sonne im Gesicht. Gespräche während der Ausfahrten. Den ersten Kaffee nach einem langen Ride. Sonnenuntergänge nach der Mobility Session und das Gefühl, gemeinsam mit anderen Frauen etwas Neues erlebt zu haben.
"Das Camp hat mir nochmal gezeigt, dass Rennradfahren heute viel offener ist, als viele vielleicht denken", sagt sie. "Es geht nicht darum, perfekt zu sein oder besonders schnell zu fahren. Sondern einfach darum, Spaß zu haben."
Oder, wie Theresa es selbst sagt:
"Einfach draufsetzen, losfahren und schauen, wo man am Ende landet."





