Gesichtsmaske Die 7 besten Masken-Trends zur Hautpflege

Die wichtigsten Gesichtsmaskentrends
Gesichtsmasken sind wie Urlaub für Ihre Haut. © Jacob Lund / Shutterstock.com

Sollten Sie regelmäßig Masken benutzen? Wozu sind die gut? Und was ist die beste Gesichtsmaske? Alle Antworten gibt es hier

Masken sind der Pflege-Trend schlechthin. Bei Instagram fotografieren sich Stars und Influencer mit den schrägsten Ausprägungen. Von der schwarzen Abziehmaske, über die Wolkenmaske bis zur Magnetmaske, haben wir alles für Sie ausprobiert und verraten hier, was die Trendmasken können. Außerdem erfahren Sie hier, warum und wie oft Sie überhaupt Gesichtsmasken verwenden sollten.

Was bringen Gesichtsmasken?

Masken sind eine Intensivpflege gegen verschiedene Hautprobleme. Es gibt Gesichtsmasken gegen Pickel und Mitesser, klärende Detox-Masken, Anti-Falten-Kuren und Feuchtigkeitspackungen gegen trockene Haut. Allen gemeinsam ist, dass für optimale Ergebnisse in regelmäßigen Abständen und meist nur für ein paar Minuten auf die Haut aufgetragen werden sollten.

Wie lange müssen Gesichtsmasken einwirken?

Mit Gesichtsmasken lässt sich herrlich entspannen
Mit Gesichtsmasken lässt sich herrlich entspannen. © BLACKDAY / Shutterstock.com

Das ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich. In jedem Fall gilt: Nach der empfohlenen Einwirkzeit sollte jede Maske wieder abgewaschen, abgewischt, abgezogen oder im Fall von Tuchmasken heruntergenommen werden. Überziehen Sie die empfohlene Wirkdauer, riskieren Sie Hautirritationen.

Was soll ich tun, wenn die Maske auf der Haut brennt?

Abwaschen – und zwar sofort! Ein leichtes Kribbeln ist manchmal normal, sobald die Haut allerdings unangenehm brennt, ist das ein Zeichen dafür, dass die Behandlung gerade eher schadet als nützt. Das Credo "Wenn es brennt, wirkt es" ist also ganz schlecht!

Wie häufig sollte ich eine Gesichtsmaske verwenden?

Das lässt sich schwer pauschalisieren. Wie viele Gesichtsmasken in der Woche optimal sind, hängt nämlich zum einen von Ihrem Hautzustand ab und zum anderen von der Maske, die Sie verwenden wollen. Halten Sie sich deshalb unbedingt an die Herstellerangaben auf der Verpackung. Als Faustregel gilt aber: Feuchtigkeitsmasken können Sie so oft verwenden, wie Sie wollen – auch täglich. Reinigungsmasken sollten Sie aber nicht häufiger als 2-3 Male pro Woche verwenden, da Sie die Haut bei zu häufiger Anwendung austrocknen können.

Welche Gesichtsmasken sind die besten?

Welche Gesichtsmaske zu Ihnen passt, hängt natürlich von Ihrem Hauttyp und Ihren individuellen Anforderungen an das Produkt ab. Wünschen Sie sich eine gründliche Reinigung oder mehr Feuchtigkeit? Wollen Sie der Hautalterung oder Pickeln vorbeugen? Für alles gibt es die passende Maske!

Vor allem in letzter Zeit boomt der Maskenmarkt. Die Beauty-Firmen lancieren immer wieder neue Produkte, die erstmal schräg aussehen, aber vielversprechend klingen. Wir haben alle für Sie getestet. Das sind unsere Favoriten:

Maskentrend Nr. 1: Die Schwarze Gesichtsmaske zum Abziehen

Die schwarze Abziehmaske vom Hersteller JorgObé haben Sie bestimmt schon mal bei Instagram gesehen. Denn das Produkt ist zurzeit der absolute Renner im Netz. Die tiefschwarze Farbe verdankt die Maske übrigens der enthaltenen Aktivkohle, die auch maßgeblich für die versprochene Wirkung verantwortlich ist: Die Maske soll sich an Unreinheiten haften und sie beim Entfernen förmlich aus den Poren ziehen.

Damit das klappt, sollten Sie die Paste nicht zu dick auftragen – sonst härtet sie nicht aus. Danach heißt es mindestens 25 Minuten warten, bis die Maske komplett fest ist. Dann kommt das Highlight: Das Abziehen! Das ziept ein bisschen, klappt aber viel schneller als das lästige Abwaschen normaler Masken. Der schwarzen Farbe sei Dank, sehen Sie danach genau, was alles in der Maske hängen bleibt: Hautschüppchen, Mitesser und kleine Härchen. Damit nicht auch die Augenbrauen dran glauben, sollten Sie diese unbedingt aussparen. Wir sprechen aus Erfahrung …

100ml Peel Off Mask von JorbObé kosten zirka 26 Euro.

Maskentrend Nr. 2: Masken, die aussehen wie Gurkenscheiben

Gurkenscheiben als DIY-Gesichtsmaske kennt jeder. Aber schauen Sie mal genau hin, das sind gar keine echten Gürkchen, sondern kleine Mini-Tuchmasken. Die Beauty-Nerds unter Ihnen haben vielleicht schon Instagram-Videos von den Feuchtigkeitsmasken der koreanischen Marke Kocostar gesehen. Im Netz wird nämlich auch diese Maske mächtig gehypt.

Für alle, die noch nichts davon gehört haben, hier nochmal die Kurzzusammenfassung: Eigentlich sind die Masken nichts anderes als eine Variation der beliebten Sheet-Masks. Statt nur einer, stecken aber gleich 12 Mini-Masken in der Packung. Und darin liegt auch der Vorteil. Denn die Mini-Masken können so nebeneinander aufgelegt werden, dass sie garantiert auf jedes Gesicht passen. Oder einzeln, also nur dorthin, wo sie auch wirklich gebraucht werden. Womit wir schon beim nächsten Trend wären ...

Eine Packung mit 12 Scheiben von Kocostar kostet zirka 4 Euro. Gibt es auch als Ananas-, Wassermelonen- und Zitronenscheiben.

Auf amazon.de können Sie die Masken mit verschiedenen Fruchtessenzen kaufen.

Maskentrend Nr. 3: Multimasking für einen ausgeglichenen Teint

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Beim Trend Mutlimasking werden gleichzeitig mehrere Masken aufgetragen, nicht über-, sondern nebeneinander. Was das bringen soll? Jede Gesichtszone hat andere Hautbedürfnisse. So sind die Wangen meist eher trocken und sensibel, während die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) zu Glanz und Unreinheiten neigt. Bei Mischhaut ist dieses Ungleichgewicht besonders ausgeprägt. Hinzu kommt, dass Kinn- und Augenpartie oft zuerst von der Hautalterung betroffen sind und deshalb Anti-Age-Stoffe brauchen, die in der T-Zone wiederum zu Pickeln führen könnten oder die empfindliche Haut an den Wangen irritieren könnten.

Das Prinzip Multimasking macht also durchaus Sinn. Tipp: Achten Sie darauf nur Masken mit gleicher Einwirkzeit und Produkte einer Art, also zum Beispiel nur Peel-Off-Masken zum Abziehen oder Varianten zum Abwaschen miteinander zu kombinieren. Sonst wird das Abnehmen der Masken echt nervig …

Besonders easy klappt Multimasking mit speziellen Sets wie dem "Multimasking Treatment Set" von Glamglow. Kostet zirka 30 Euro.

Maskentrend Nr. 4: Gummi-Gesichtsmasken für intensivere Pflege

Bei diesem Gesichtsmaskentrend wird in 2 Schichten gearbeitet: Erst kommt eine Intensivpflege auf die Haut, danach folgt eine Art Tuchmaske aus gummiähnlichem Material. Das Prinzip kommt aus Korea und wurde lange nur in Spas angeboten. Seit einiger Zeit gibt es die Rubber-Masks in Asien aber auch für den Heimgebrauch – was kurz darauf einen weltweiten Boom ausgelöst hat.

Der Vorteil der Rubber-Masks: Die Gummi-Schicht verhindert, dass die Inhaltsstoffe der Gesichtsmaske verdunsten oder antrocknen. Die Haut kann die Pflege deshalb viel effektiver aufsaugen, als bei einer herkömmlichen Maske. Rubber-Masks eignen sich daher besonders, um die Haut effektiv mit Feuchtigkeit oder Anti-Age-Wirkstoffen zu versorgen.

So geht’s: Zuerst müssen Sie eine Art Serum auftragen, dann folgt eine dünne Gummimaske, die bereits an die Gesichtsform angepasst ist. Auf der Haut fühlt sich die Gummimaske nicht nennenswert anders an als eine herkömmliche Sheet-Mask – garantiert aber viel mehr Selfie-Fun.

Unser unangefochtener Favorit: Die "Rubber Mask Firm Lover" von Dr. Jart+ für zirka 12 Euro.

Maskentrend Nr. 5: Trockene Tuchmasken versprechen Resultate wie vom Profi

Im Gegensatz zu den bekannten Vlies-Masken, die in Seren und Wirkstoffen getränkt sind, ist die Dry-Mask von Star-Visagistin Charlotte Tilburry komplett trocken. Trotzdem soll sie effektiver sein, als herkömmliche Sheet-Masks und verspricht sogar Resultate wie nach einem Profi-Facial. Wir hören Sie schon fragen: "Wie soll das denn funktionieren und wie soll die Maske überhaupt halten?" Ganz einfach!

Die Maske ist auf der Rückseite mit einem Pulverfilm beschichtet. Darin enthalten sind verschiedene feste Öle wie Shea Butter und Jojoba-Öl. Das macht die Dry Mask perfekt für trockene Haut. Durch die Körpertemperatur und kurzes Massieren nach dem Auflegen, schmelzen die Öle – und können nun in die Haut eindringen.

Zur Befestigung: Die Maske hat 4 Laschen, mit denen sie easy hinter die Ohren geklemmt werden kann, dadurch passt sie sich perfekt den Konturen an und fällt nicht herunter. Praktisch, weil Sie in der Einwirkzeit von ca. 15 Minuten locker die Wohnung staubsaugen oder was auch immer machen können. Die Ausrede "Für Masken habe ich nie Zeit" zählt also nicht mehr. Nach der Anwendung werden Sie tatsächlich mit einem Mega-Glow belohnt. Besonders toll: Die trockene Tuchmaske ist bis zu 3-mal wiederverwendbar.

Die "Instant Magic Facial Dry Sheet Mask" von Charlotte Tilbury kostet zirka 22 Euro.

Maskentrend Nr. 6: Die Reinigungsmaske, die aufschäumt

Bubble-Masken, die auch als "Wolkenmasken" und "Oxygen Masks“ bekannt sind, sollen das Gesicht besonders intensiv reinigen und gleichzeitig Pflegewirkstoffe tief einschleusen. Die Produkte gibt es zum Aufcremen und als Sheet-Masks zum Auflegen.

Ist die Maske auf dem Gesicht, fängt sie nach einigen Sekunden an zu blubbern, entwickelt nach und nach abertausende Bläschen und lässt das Gesicht schließlich aussehen wie eine graue Gewitterwolke. Der Schaum kribbelt angenehm und soll die Haut porentief reinigen. Unser Fazit: Sieht lustig aus, fühlt sich auch so an und toppt die Wirkung vom gewohnten Reinigungsschaum um Längen.

Unser Favorit: Die "Pep-Start Double Bubble Purifying Mask" von Clinique.

Kaufen Sie jetzt die Bubble-Mask auf amazon.de.

Maskentrend Nr. 7: Die Magnetmaske, die Unreinheiten aus der Haut zieht

Vom Aussehen her ähnelt die Magnetmaske einer Aktivkohle-Maske: Sie ist dunkel und matt. Auch die Anwendung ist erstmal gleich: Eine gleichmäßig-dünne Schicht auf dem gesamten Gesicht verteilen, zirka 10 Minuten trocknen lassen, dann beginnt die Show. Statt mit Wasser wird die Maske nämlich mit einem Magneten entfernt. Und der muss die Haut gar nicht berühren, sondern nur nah über der Maske schweben.

Wie faszinierend es aussieht, wenn die negativ geladenen Teilchen von der Haut auf den Magneten springen, sehen Sie im Video. Aber die Maske sieht nicht nur cool aus: Die kleine elektromagnetische Wechselwirkung zieht Schadstoffe und Verunreinigungen aus der Tiefe der Poren – ganz ohne die Haut durch Reibung oder Säure zu reizen.

Das "Beauty Shield Magnetic Mask Kit" mit 50g Maske und Magneten vom E.l.f. kostet ca. 30 Euro.

Welcher Gesichtsmasken-Trend gefällt Ihnen am besten? Wenn Sie sich bei so viel Auswahl gar nicht entscheiden können, wechseln Sie doch einfach regelmäßig ab. Taugen tun alle Maskentrends etwas – sowohl bei der Pflege als auch in puncto Selfie-Fun.

12.03.2019| © womenshealth.de
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