Gesichtsmaske Die 6 besten Maskentrends für gepflegte Haut

Die wichtigsten Gesichtsmaskentrends
Entdecken Sie die besten Gesichtsmasken für jede Haut © Jacob Lund / Shutterstock.com

Sie fragen sich: Wieso sollte man regelmäßig Masken benutzen und was ist die beste Gesichtsmaske? Alle Antworten gibt's hier

Masken sind der Pflege-Trend schlechthin. Bei Instagram fotografieren sich Stars und Influencer mit den schrägsten Modellen. Von der schwarzen Abziehmaske bis zur Wolkenmaske, haben wir alles für Sie ausprobiert und verraten hier, was die Trendmasken können. Außerdem erfahren Sie hier, warum und wie oft Sie überhaupt Gesichtsmasken verwenden sollten.

Wie funktionieren Gesichtsmasken und wieso sollte man sie benutzen?

Masken sind eine Intensivpflege gegen bestimmte Hautprobleme. Es gibt Gesichtsmasken gegen Pickel und Mitesser, klärende Detox-Masken, Anti-Falten-Kuren und Feuchtigkeitspackungen gegen trockene Haut. Allen gemeinsam ist, dass für optimale Ergebnisse in regelmäßigen Abständen und meist nur für ein paar Minuten auf die Haut aufgetragen werden sollten.

Wie lange müssen Gesichtsmasken einwirken?

Mit Gesichtsmasken lässt sich herrlich entspannen
Mit Gesichtsmasken lässt sich herrlich entspannen © BLACKDAY / Shutterstock.com

Das ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich. In jedem Fall gilt: Nach der empfohlenen Einwirkzeit sollte jede Maske wieder abgewaschen, abgewischt, abgezogen oder im Fall von Tuchmasken herunter genommen werden. Überziehen Sie die empfohlene Wirkdauer, riskieren Sie Hautirritationen. Und das wollen Sie doch nicht.

Was soll ich tun, wenn die Maske auf der Haut brennt?

Abwaschen – und zwar sofort! Ein leichtes Kribbeln ist manchmal normal, sobald die Haut allerdings unangenehm brennt, ist das ein Zeichen dafür, dass die Behandlung gerade eher schadet, als nützt. Das Credo "Wenn es brennt, wirkt es" ist also ganz schlecht!

Wie häufig sollte ich eine Gesichtsmaske verwenden?

Das lässt sich schwer pauschalisieren. Wie viele Gesichtsmasken in der Woche optimal sind, hängt nämlich zum einen von Ihrem Hautzustand ab und zum anderen von der Maske, die Sie verwenden wollen. Halten Sie sich deshalb unbedingt an die Herstellerangaben auf der Verpackung. Als Faustregel gilt aber: Feuchtigkeitsmasken können Sie so oft verwenden, wie Sie wollen – auch wenn das täglich ist. Reinigungsmasken sollten Sie aber nicht häufiger als 2-3x pro Woche verwenden, da Sie die Haut bei zu häufiger Anwendung austrocknen können.

Was sind die besten Gesichtsmaskentrends?

Welche Gesichtsmaske zu Ihnen passt, hängt natürlich von Ihrem Hauttyp und Ihren individuellen Anforderungen an das Produkt ab. Wünschen Sie sich eine gründliche Reinigung oder mehr Feuchtigkeit? Wollen Sie der Hautalterung oder Pickeln vorbeugen? Für alles gibt es die passende Maske! Vor allem in letzter Zeit boomt der Maskenmarkt. Die Beauty-Firmen lancieren immer wieder neue Produkte, die erstmal schräg aussehen, aber vielversprechend klingen. Die wichtigsten Maskentrends haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Maskentrend Nr. 1: Die Schwarze Gesichtsmaske zum Abziehen

Die schwarze Abziehmaske vom Hersteller JorgObé haben Sie bestimmt schon mal bei Instagram gesehen. Denn das Produkt ist zurzeit der absolute Renner im Netz. Die tiefschwarze Farbe verdankt die Maske übrigens der enthaltenen Aktivkohle, die auch maßgeblich für die versprochene Wirkung verantwortlich ist: Die Maske soll sich an Unreinheiten haften und sie beim Entfernen förmlich aus den Poren ziehen. Damit das klappt, sollten Sie die Paste nicht zu dick auftragen – sonst härtet sie nicht aus. Danach heißt es mindestens 25 Minuten warten, bis die Maske komplett fest ist. Dann kommt das Highlight: Das Abziehen! Das ziept ein bisschen, klappt aber viel schneller als das lästige Abwaschen normaler Masken. Der schwarzen Farbe sei Dank, sieht man danach genau, was alles in der Maske hängen bleibt: Hautschüppchen, Mitesser und kleine Härchen. Damit nicht auch die Augenbrauen dran glauben, sollte man sie unbedingt aussparen. Wir sprechen aus Erfahrung …

100ml Peel Off Mask von JorbObé kosten zirka 26 Euro.

Maskentrend Nr. 2: Masken, die aussehen wie Gurkenscheiben

Gurkenscheiben als DIY-Gesichtsmaske kennt jeder. Aber schauen Sie mal genau hin, das sind gar keine echten Gürkchen, sondern kleine Mini-Tuchmasken. Die Beauty-Nerds unter Ihnen haben vielleicht schon Instagram-Videos von den Feuchtigkeitsmasken der koreanischen Marke Kocostar gesehen. Im Netz wird nämlich auch diese Maske gerade mächtig gehypt. Für alle, die noch nichts davon gehört haben, hier nochmal die Kurzzusammenfassung: Eigentlich sind die Masken nichts anderes als eine Variation der beliebten Sheet Masks. Statt nur einer, stecken aber gleich 12 Mini-Masken in der Packung. Und darin liegt auch der Vorteil. Denn die Mini-Masken können so nebeneinander aufgelegt werden, dass sie garantiert auf jedes Gesicht passen. Oder einzeln, also nur dorthin, wo sie auch wirklich gebraucht werden. Womit wir schon beim nächsten Trend wären ...

Eine Packung mit 12 Scheiben von Kocostar kostet zirka 4 Euro. Gibt es auch als Ananas-, Wassermelonen- und Zitronenscheiben.

Maskentrend Nr. 3: Multimasking für einen ausgeglichenen Teint

Beim Trend Mutlimasking werden gleichzeitig mehrere Masken aufgetragen, nicht über-, sondern nebeneinander. Was das bringen soll? Jede Gesichtszone hat andere Hautbedürfnisse. So sind die Wangen meist eher trocken und sensibel, während die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) zu Glanz und Unreinheiten neigt. Bei Mischhaut ist dieses Ungleichgewicht besonders ausgeprägt. Hinzukommt, dass Kinn- und Augenpartie oft zuerst von der Hautalterung betroffen sind und deshalb Anti-Age-Stoffe brauchen, die in der T-Zone wiederum zu Pickeln führen könnten oder die empfindliche Haut an den Wangen irritieren könnten. Das Prinzip Multimasking macht also durchaus Sinn. Tipp: Achten Sie darauf nur Masken mit gleicher Einwirkzeit und Produkte einer Art, also zum Beispiel nur Peel-Off-Masken zum Abziehen oder Varianten zum Abwaschen miteinander zu kombinieren. Sonst wird das Abnehmen der Masken echt nervig …

Besonders easy klappt Multimasking mit speziellen Sets wie dem "Multimasking Treatment Set" von Glamglow. Kostet zirka 30 Euro.

Maskentrend Nr. 4: Gummi-Gesichtsmasken für intensivere Pflege

Bei diesem Gesichtsmaskentrend wird in 2 Schichten gearbeitet: Erst kommt eine Intensivpflege auf die Haut, danach folgt eine Art Tuchmaske aus gummiähnlichem Material. Das Prinzip kommt aus Korea und wurde lange nur in Spas angeboten. Seit einiger Zeit gibt es die Rubber Masks in Asien aber auch für den Heimgebraucht – was kurz darauf einen weltweiten Boom ausgelöst hat. Der Vorteil der Rubber Masks: Die Gummi-Schicht verhindert, dass die Inhaltsstoffe der Gesichtsmaske verdunsten oder antrocknen. Die Haut kann die Pflege deshalb viel effektiver aufsaugen, als bei einer herkömmlichen Maske. Rubber Masks eignen sich daher besonders, um die Haut effektiv mit Feuchtigkeit oder Anti-Age-Wirkstoffen zu versorgen. Und so geht’s: Zuerst muss man eine Art Serum auftragen, dann folgt eine dünne Gummimaske, die bereits an die Gesichtsform angepasst ist. Auf der Haut fühlt sich die Gummimaske nicht nennenswert anders an, als eine herkömmliche Sheet Mask – garantiert aber viel mehr Selfie-Fun.

Unser unangefochtener Favorit: Die "Rubber Mask Firm Lover" von Dr. Jart+ für zirka 12 Euro.

Maskentrend Nr. 5: Trockene Tuchmasken versprechen Resultate wie vom Profi

Im Gegensatz zu den bekannten Vlies-Masken, die in Seren und Wirkstoffen getränkt sind, ist die Dry Mask von Star-Visagistin Charlotte Tilburry komplett trocken. Trotzdem soll sie effektiver sein, als herkömmliche Sheet Masks und verspricht sogar Resultate, wie nach einem Profi-Facial. Wir hören Sie schon fragen: „Wie soll das denn funktionieren und wie soll die Maske überhaupt halten?“ Ganz einfach! Die Maske ist auf der Rückseite mit einem Pulverfilm beschichtet. Darin enthalten sind verschiedene feste Öle wie Shea Butter und Jojoba-Öl. Das macht die Dry Mask perfekt für trockene Haut. Durch die Körpertemperatur und kurzes Massieren nach dem Auflegen, schmelzen die Öle – und können nun in die Haut eindringen. Zur Befestigung: Die Maske hat 4 Laschen, mit denen man sie easy hinter die Ohren klemmen kann, dadurch passt sie sich perfekt den Konturen an und fällt nicht herunter. Praktisch, weil man in der Einwirkzeit von ca. 15 Minuten locker die Wohnung staubsaugen oder was auch immer machen kann. Die Ausrede „Für Masken habe ich nie Zeit“ zählt also nicht mehr. Nach der Anwendung wird man tatsächlich mit einem Mega-Glow belohnt. Besonders toll: Die trockene Tuchmaske kann man bis zu 3x wiederverwenden.

Die "Instant Magic Facial Dry Sheet Mask" von Charlotte Tilbury kostet zirka 22 Euro.

Maskentrend Nr. 6: Die Gesichtsmaske, die aufschäumt

Bubble Masken, die auch als "Wolkenmasken" und "Oxygen Masks“ bekannt sind, sollen das Gesicht besonders intensiv reinigen und gleichzeitig Pflegewirkstoffe tief einschleusen. Die Produkte gibt es zum Aufcremen und als Sheet-Masks zum Auflegen. Ist die Maske auf dem Gesicht, fängt sie nach einigen Sekunden an zu blubbern, entwickelt nach und nach abertausende Bläschen und lässt das Gesicht schließlich aussehen wie eine graue Gewitterwolke. Der Schaum kribbelt angenehm und soll die Haut porentief reinigen. Unser Fazit: sieht lustig aus, fühlt sich auch so an und topt die Wirkung vom gewohnten Reinigungsschaum um Längen.

Unser Favorit: Die "Pep-Start Double Bubble Purifying Mask" von Clinique. 50ml kosten zirka 25 Euro.

Welcher Gesichtsmaskentrend gefällt Ihnen am besten? Wir können uns bei so viel Auswahl gar nicht entscheiden und wechseln einfach regelmäßig ab. Denn uns haben einfach alle überzeugt – sowohl bei der Pflege als auch in puncto Selfie-Fun.

22.12.2017| © womenshealth.de
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