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Stylische Ohrpiercings: Alles über trendy Curated Ears

Ohrpiercing Curated Ear: So funktioniert der Piercing-Trend im Ohr

Ohrpiercings sind gerade super angesagt. Stichwort: Curated Ear! Wir sagen, was das ist und erklären dir alles Wichtige über Ohrpiercings

Dieser Piercing-Trend sticht alle anderen aus: Beim "Curated Ear" werden Ohren zu kleinen Kunstwerken. Es braucht allerdings schon ein bisschen Mut, um sich gleich mehrere Piercings in die Ohrmuschel stechen zu lassen. Umso besser ist dafür das Gefühl, wenn du dich erst einmal getraut hast!

Wir haben ausführlich mit Santiago Sabo, Piercing Artist und Founder vom angesagten Schmucklabel SABOTEUR gesprochen. Egal, ob du dich erst einmal langsam an das Thema herantasten möchtest oder dir am liebsten 10 Piercings auf einmal stechen lassen willst – hier erfährst du alles, was du über Ohrpiercings wissen musst!

1. Welche Stellen am Ohr können gepierct werden?

Das kommt ganz darauf an: "Jedes Ohr ist unterschiedlich. Piercings sollten immer individuell an die eigene Anatomie des Ohres angepasst werden", sagt Santiago Sabo. Der Piercer ergänzt: "Es gibt Piercings, die in die weichen Ohrläppchen gesetzt werden. Andere kommen in den härteren knorpeligen Part, der den Rest des Ohres ausmacht. Die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt".

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"Piercings sollten immer individuell an die eigene Anatomie des Ohres angepasst werden", sagt SABOTEUR Founder und Piercer Santiago Sabo

"Das Tragus, also an dem kleinen Zipfel vorne am Ohr, ist besonders angesagt. Genauso ein 'Forward Helix', also ein Piercing vorne am oberen Teil des Ohres. Auch das klassische Helix am hinteren oberen Teil der Ohrmuschel ist weiterhin schwer gefragt." Mutige lassen sich ein Industrial oder Orbital stechen – hierbei wird durch zwei Stellen am Ohr gestochen. Ein zweites oder drittes Ohrloch kommt wohl niemals aus der Mode und ist ein tolles Piercing für einen langsamen Einstieg. "Beim Design liegen vor allem edle Materialien wie Perlen, Diamanten und bunte Regenbogensteine im Trend", sagt Santiago Sabo.

2. So findest du das richtige Piercing

Bevor es zum Stechen geht, muss natürlich erst einmal das perfekte Piercing gefunden werden. Halte dir verschiedene Schmuckstücke an dein Ohr und schaue, was dir gefällt und zu den Schmuckstücken passt, die du bereits im Ohr trägst. Bring am besten Fotos von Looks mit, die dir gefallen. Und noch ein Trick: Zu Hause kann man mit kleinen Perlen und Wimpernkleber den Look schon einmal ganz unverbindlich testen.

3. Wie kombiniert man Ohrpiecings für einen coolen Gesamtlook?

Voller Vorfreude scrollst du nun schon bei Insta durch all die coolen Piercing-Bilder? Sie sind aber auch wirklich zu schön! Bei der großen Auswahl fällt die Zusammenstellung für das eigene Ohr gar nicht so leicht.

Santiago Sabo weiß, wie der perfekte Look gelingt: "Am wichtigsten ist die richtige Platzierung und Harmonie zwischen den unterschiedlichen Piercings. Natürlich sollte der Look zum eigenen Stil passen. Manche konzentrieren sich zum Beispiel auf ein Thema wie Mond & Sterne und andere auf ein Material wie z.B. Perlen."

Ein erfahrener Piercer wird dich ausführlich beraten und die Piercings mit dir planen. Wichtig ist auch, vorausschauend zu denken und zukünftige Piercing-Stellen mitzuberücksichtigen.

4. Was eignet sich als Erstschmuck?

Damit sich das Piercing nicht entzündet, muss der Erstschmuck einige Kriterien erfüllen. Aber die Zeiten von langweiligen medizinischen Steckern oder kleinen Marienkäfern sind zum Glück längst vorbei. "Als Material eignet sich Gold – am besten 18K Gelb-, Weß- oder Roségold, Chirurgenstahl, Platin, und teilweise auch PTFE (ein Kunststoff). Wichtig ist, dass kein Nickel (Allergie-Gefahr!) enthalten ist.

5. Wie wird ein Piercing gestochen?

Wenn du dich erst einmal für das richtige Piercing entschieden hast, bleibt nur noch die Überwindung vor dem Pieks. Santiago Sabo kann dich beruhigen: "Klar merkt man etwas – es geht aber so schnell, dass der Schmerz gleich wieder vergessen ist."

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Unser Experte bei der Arbeit: Santiago Sabo sticht ein Ohrpiercing

Gut vorbereiten kannst du dich, indem du ausgeruht zum Termin kommst und vorher etwas gegessen hast. Schmerzmittel sind nicht notwendig. Übrigens: Du kannst dir sogar bis zu 4 Piercings auf einmal stechen lassen!

6. Wie pflege ich ein frisches Piercing?

Besonders in der ersten Zeit nach dem Stechen ist die Pflege des neuen Piercings wichtig, um Infektionen zu vermeiden und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Die Ohrläppchen brauchen durchschnittlich 6 Wochen, um abzuheilen. Alle anderen Stellen am Ohr brauchen 4-6 Monate. Die Heilungsdauer hängt immer von der eigenen Gesundheit, Lifestyle und Pflege ab.

Santiago erklärt, wie die richtige Pflege aussieht: "Die Pflege eines frischen Piercings läuft wie die Behandlung jeder frischen Wunde: Bloß nicht anfassen und immer gut sauber halten! Für die Reinigung gibt es spezielle Desinfektionsmittel wie das ProntoLind Piercing-Spray mit nach Hause, die du in der ersten Woche mindestens 3x, besser 5x täglich anwenden solltest. Außerdem sollte man 4 Wochen auf Sauna, Solarium und Schwimmen verzichten."

Achtung: Falls sich das Piercing doch einmal entzünden sollte oder so gar nicht heilen will, geh zu einer/m erfahrenen Piercer/in und lass dich beraten. Keinesfalls solltest du ein frisches Piercing selber wechseln.

7. Wie finde ich ein gutes Piercingstudio?

Das Gefühl kennst du: Ob beim Frisör, im Kosmetikstudio oder beim Nail-Artist – manchmal passt es einfach nicht. Er oder sie versteht nicht, was du willst. Irgendwie könnten die Schälchen sauberer aussehen und soll das jetzt eigentlich so brennen? Die Auswahl eines richtigen Profis ist so wichtig! Vor allem, wenn es um die Gesundheit und dauerhafte Veränderungen geht. Doch woran erkennst du nun ein gutes Piercingstudio?

Hier die wichtigsten Tipps:

      1. Dir sollte zunächst natürlich der Piercing-Stil und der Schmuck des Studios gefallen
      2. Dein:e Piercer:in sollte dich ausführlich beraten können und sich Zeit für dich nehmen.
      3. Es sollte auf deine Vorstellungen und Wünsche eingegangen werden.
      4. Achte unbedingt auf die Sauberkeit! Lass dir zeigen oder erklären, wie das Besteck steril gemacht wird.
      5. Das Studio sollte einen professionellen Eindruck machen und du solltest dich dort sicher aufgehoben fühlen.

        Trés chic: Die Piercing-Kabine im SABOTEUR Store in Hamburg
        SABOTEUR
        Eine sehr gute Adresse: Das "Fine Piercing"-Studio im SABOTEUR Store in Hamburg

Übrigens: Vor Kurzem wurden SABOTEUR Shops in Hamburg, Frankfurt und Wien eröffnet. Dort kann man nicht nur seinen schönen Schmuck kaufen, sondern sich auch direkt im "Fine Piercing"-Studio piercen lassen. Definitiv einen City-Trip wert!

Sich ein Piercing stechen zu lassen, ist natürlich kein Klacks. Nun weißt du aber, worauf du achten musst und wie der perfekte Look gelingt. So steht deinem persönlichen kleinen Kunstwerk nichts mehr im Weg. Jetzt musst du dich nur noch trauen!

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