Barre-Workout – der Fitness-Trend für Kraft und Haltung

Ballerina-Training
Darum lieben jetzt alle das Barre-Workout: So geht der Fitness-Trend für Kraft und Haltung

ArtikeldatumVeröffentlicht am 26.02.2026
Als Favorit speichern
Barre fit exercise class. Group of people in a row at a barre workout class
Foto: E+

Du hältst dich an der Stange fest, hebst das Bein langsam an, spürst immer mehr, wie jeder Muskel arbeitet. Nach 10 Minuten brennen deine Muskeln wie selten zuvor. Willkommen beim Barre-Workout, dem Fitness-Trend, der Ballett-Eleganz mit knallhartem Krafttraining verbindet!

Das Training an der Stange ist aber nicht nur ästhetisch, sondern bringt dir messbare Fitness-Erfolge. Hier erfährst du alles zum Barre-Workout.

Was Studien über Barre-Fitness bei Frauen zeigen

Forschende untersuchten für eine neuere Studie 35 Frauen zwischen 21 und 35 Jahren, mit unterschiedlicher Fitness-Erfahrung. Die eine Hälfte trainierte Barre-Fitness, die andere Dance-Fitness als Kontrollgruppe. Die Barre-Gruppe zeigte nach dem Trainingszeitraum statistisch signifikante Verbesserungen in nahezu allen gemessenen Fitness-Parametern. Die Kontrollgruppe wies positive Trends auf, aber keine signifikanten Veränderungen.

Konkret verbesserten sich bei den Barre-Teilnehmerinnen ihre Kraft, Ausdauer, Körperhaltung und morphofunktionelle Parameter wie Taillen- und Hüftumfang. Die Wissenschaftler sprechen von messbaren Effekten auf den gesamten körperlichen Fitnesszustand. Barre wirkt ganzheitlich, nicht nur auf einzelne Muskelgruppen, sondern auf den kompletten Körper und auf das Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Haltung.

INFOBOX: Barre-Studie – die ErgebnisseStudiendesign: 35 Frauen (21-35 Jahre), aufgeteilt in Barre-Gruppe (n=18) und Dance-Fitness-Kontrollgruppe (n=17)

Ergebnisse Barre-Gruppe:
- Statistisch signifikante Fitness-Verbesserungen (p < 0,05-0,001)
- Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Körperhaltung
- Positive Effekte auf Taillen- und Hüftumfang

Ergebnisse Kontrollgruppe:
- Positive Trends, aber keine signifikanten Veränderungen

Fazit der Forschenden: Barre-Workouts werden empfohlen für Gesundheitsförderung und Fitness-Steigerung bei Frauen.

So funktioniert Barre – typische Elemente im Training

Barre-Workouts kombinieren die Präzision des Balletts mit der Core-Stabilität von Pilates und der Flexibilität von Yoga. Das Training findet meist an einer Ballettstange statt, nutzt aber auch leichte Gewichte, Widerstandsbänder und kleine Bälle.

Typische Übungen im Barre:

  • Pliés und Relevés: Kniebeugen in Ballettposition, oft mit Mini-Pulses, die jeden Muskel aktivieren
  • Leg Lifts: langsame, kontrollierte Beinbewegungen zur Stärkung von Oberschenkeln, Po und Core
  • Armwork mit leichten Gewichten: 0,5 bis 1 kg Hanteln für definierte Schultern und Arme
  • Core-Arbeit am Boden: Planks, Sit-ups und Pilates-inspirierte Bewegungen für einen starken Rumpf

Das Besondere an Barre sind kleine, isolierte Bewegungen, Pulses genannt. Sie bringen große Effekte auf die Muskulatur. Du arbeitest in einer Position, bewegst dich nur minimal und spürst das Brennen nach Sekunden.

Dein Einstieg ins Barre-Training in 4 Steps

Du möchtest Barre gern selbst ausprobieren? So kannst du beginnen:

1. Kurswahl: Suche nach Barre-Kursen in Studios oder online. Achte auf qualifizierte Trainer mit Ballett- oder Pilates-Hintergrund.

2. Equipment: Für den Start brauchst du nur bequeme Sportkleidung und rutschfeste Socken oder Barfuß-Schuhe. Eine Stange oder Stuhlrückenlehne als Halt reicht zu Hause.

3. Technik vor Tempo: Barre lebt von Präzision. Lieber langsam und sauber als schnell und fahrig. Die kleinen Bewegungen sind der Schlüssel zum Erfolg.

4. Wochen-Mini-Plan für Einsteiger

  • Woche 1 bis 2: 2x pro Woche, 30 Minuten, Fokus auf Grundpositionen und Atmung
  • Woche 3 bis 4: 3x pro Woche, 45 Minuten, erste Variationen und leichte Gewichte
  • Ab Woche 5: Individuell steigern, eventuell mit Bändern oder Bällen intensivieren

FAQ: Die häufigsten Fragen zum Barre-Workout

Fazit