Schon in der Kindheit entwickelte die New Yorker Autorin Lydia Wang die hartnäckige Angewohnheit, an ihren Haaren zu drehen; meist in Momenten von Stress, Angst oder Langeweile. Sie wollte immer mal wieder damit aufhören, doch die blöde Gewohnheit fühlte sich nie schlimm genug an, um viel Mühe in das Aufhören zu investieren. Auch dass sie dadurch in peinliche Situationen geriet, war nicht Grund genug. Wie damals, als ein Lehrer an der Highschool sie einmal vor all ihren Klassenkameraden nachahmte und bloßstellte.
Doch je älter sie wurde, desto entschlossener war sie, die Angewohnheit abzulegen. Komplett überwunden hat sie das Haarezupfen noch nicht, aber Fortschritte verzeichnet sie schon: "Ich fühle mich in sozialen und beruflichen Situationen ...





