Glühwein-Rezepte 4 selbst gemachte Glühwein-Varianten ohne Zucker

Selbst gemachter Glühwein ist so lecker
"Kauft du noch oder kochst du schon?" Wer Glühwein selbst macht, spart jede Menge Kalorien. © goffkein.pro / Shutterstock.com

Winter ohne Glühwein? Undenkbar! Diese selbst gemachten Glühwein-Rezepte versüßen Ihnen den Advent – ohne zusätzlichen Zucker!

Was wäre die Adventszeit nur ohne locker-leckere Glühwein-Abende auf dem Weihnachtsmarkt? Undenkbar! Denn Glühwein gehört zu Weihnachten wie Plätzchen backen und Adventskranz basteln. Die typischen Gewürze, wie Zimt, Nelken & Co. machen ihn zu einer leckeren Verführung – die aber leider einen ganzen Haufen Kalorien hat.

Es landen nämlich nicht nur gesunde Gewürze in dem wärmenden Trunk. Immerhin heißt es ja GlühWEIN, und Alkohol ist immer eine echte Kalorienbombe. Doch nicht nur der Alkohol schlägt kalorientechnisch ordentlich zu, obendrauf gibt es noch eine zusätzliche Portion Zucker. So bringt es eine kleine Tasse Glühwein (200 Milliliter) ohne Schuss schnell mal auf rund 210 Kalorien – so viel wie ein kleiner Schokoriegel. Und meist bleibt es ja nicht bei dieser einen Tasse.

Gesunde Glühwein-Rezepte zum Selbermachen
Glühwein selber zu machen ist gar nicht so schwer, wie Sie vielleicht glauben. © Lisovskaya Natalia / Shutterstock.com

Das Ergebnis des vorweihnachtlichen Glühwein-Rausches zeigt sich spätestens nach den Festtagen auf der Waage. Es ist Ihnen wahrscheinlich nicht neu: Schuld an den zusätzlichen Weihnachts-Kilos ist sicherlich nicht nur das große Festmahl an Heiligabend, sondern vielmehr das wochenlange Schlemmen davor.

Aber deswegen auf Glühwein verzichten? Niemals! Wir haben da auch eine viel angenehmere Lösung.

Kalorienarmen Glühwein selbst machen – so geht‘s

Um unser vorweihnachtliches Lieblingsgetränk ohne schlechtes Gewissen genießen zu können, muss es definitiv abspecken. Das Stichwort lautet daher: Glühwein selbst machen. Als erstes muss der Zucker dran glauben, natürlich ohne dass der Geschmack darunter leidet. Verwenden Sie zum Süßen lieber Honig oder Agavendicksaft. Natürlich sind auch diese Alternativen nicht frei von Kalorien. Aber zumindest sind sie um ein Vielfaches gesünder als raffinierter Haushaltszucker.

Servieren Sie doch mal selbst gemachten Glühwein
Servieren Sie doch mal selbst gemachten Glühwein zu Ihren Plätzchen. © gpointstudio / Shutterstock.com

Der zweite Figurkiller: Alkohol. Der macht nicht nur dick, sondern auch einen dicken Schädel. Lecker geht aber genauso gut auch ohne Wein. Der lässt sich einfach durch Apfel-, Orangen-, Beeren- oder Traubensaft ersetzen. Klassische Glühwein-Gewürze wie Zimtstangen, Nelken, Anis und Kardamom dürfen natürlich nicht fehlen. Und schwupps, zaubern Sie im Handumdrehen hausgemachten Glühwein, von dem Sie gerne das ein oder andere Tässchen mehr schlürfen dürfen.

4 alkoholfreie Glühwein-Rezepte zum Nachmachen

Inspiration gefällig? Mit unseren Rezepten (jeweils für 4-5 Tassen) kann die nächste Glühwein-Party bei Ihnen steigen. Viel Spaß beim Probieren!

1. Glühwein-Rezept: Cranberry-Apfel-Glühwein

Dass Glühwein auch ohne Alkohol und Zucker irre lecker schmecken kann, beweist dieses fruchtige Rezept mit Cranberry- und Apfelsaft.

Gesunde Glühwein-Rezepte
Guter Glühwein muss weder Alkohol, noch tonnenweise Zucker enthalten. © AnikonaAnn / Shutterstock.com

  1. Je 1/2 Liter Apfelsaft und Cranberrysaft, 125 ml Orangensaft, 100 g frische Cranberries, 2 EL Honig oder Agavendicksaft, 1-2 Zimtstangen und 3 Nelken in einen großen Topf geben. 1 Bio-Orange in Scheiben schneiden und dazu geben.
  2. Alles erwärmen und mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Je länger Sie es kochen umso aromatischer wird der Glühwein.

2. Glühwein-Rezept: Rote-Bete-Glühwein

Bitte nicht gleich die Nase rümpfen. Vom erdigen Geschmack der roten Bete ist am Ende nämlich nichts mehr zu schmecken. Dafür sorgt sie für eine schöne rote Farbe und macht dieses Glühwein-Rezept richtig gesund.

  1. 2 Knollen Rote Bete, 4 Äpfel und ein kleines Stück Ingwer (etwa 2 cm) entsaften. Alternativ können Sie den Saft fertig kaufen. Dafür benötigen Sie etwa 200 ml Rote-Bete-Saft, sowie 300 ml Apfelsaft. Den Ingwer dann fein reiben.
  2. 2 1/2 Orangen auspressen und 1/2 Orange in Scheiben schneiden.
  3. Die Säfte zusammen mit 250 ml Wasser in einen Topf geben und kurz aufkochen. 1 Zimtstange sowie 3 Nelken und Orangenscheiben hinzufügen und etwa 20 Minuten bei geringere Hitze weiter kochen lassen.

3. Glühwein-Rezept: Mandarinen-Punsch

Mandarinen liefern viel Vitamin C und stärken vor allem in der kalten Jahreszeit das Immunsystem. Frisch gepresst machen sie auch im Glühwein eine gute Figur.

Gesunde Glühwein-Rezepte
Leckerer Punsch mit frisch gepresstem Saft, etwa aus Roter Bete. © Chamille White / Shutterstock.com

  1. 300 ml schwarzen Tee nach Packungsanweisung zubereiten.
  2. Zusammen mit 150 ml frisch gepressten Mandarinensaft (alternativ geht auch Orange), 1 EL Reissirup (oder Honig), 1 in Scheiben geschnittene Bio-Orange, 3 Nelken, 2 Sternanis und 2 Stangen Zimt in einen Topf geben und aufkochen lassen.
  3. Bei kleinerer Hitze mindestens 10 Minuten ziehen lassen.

4. Glühwein-Rezept: Zimt-Apfel-Glühwein

Für dieses ganz besondere Glühwein-Rezept benötigen Sie etwas mehr Zeit. Der Aufwand lohnt sich aber, versprochen:

  1. 10 mittelgroße Äpfel waschen, vierteln und in einen Topf geben. So viel Wasser hinzufügen, dass alles gut bedeckt ist und 2 EL Honig hinzufügen.
  2. 4 Zimtstangen, 2 Sternanis und ein großes Stück Orangenschale (Bio) hinzufügen Um es leichter zu machen, können Sie alles in einen Teebeutel packen oder zusammenbinden.
  3. Den Sud zum Kochen bringen und etwa eine Stunde köcheln lassen. Danach die Temperatur herunter drehen und weiter ziehen lassen.
  4. Zimt, Sternanis und Orangenschale herausnehmen und alles pürieren.
  5. Zum Schluss durch ein Sieb streichen, damit Sie am Ende eine klare Flüssigkeit haben.

Wenn es Ihnen beim Glühweintrinken nicht nur um die Umdrehungen geht, können Sie sich zumindest von ein paar Kalorien verabschieden. Dem Glühwein dürfen Sie mit diesen zuckerfreien Rezepten trotzdem treu bleiben.

14.12.2018| © womenshealth.de
Sponsored Section
Aktuelles Heft