Fitness-Studio ist dir zu langweilig, Joggen zu einsam? Dann probiere doch mal Rückschlagsportarten wie Padel, Pickleball oder Klassiker wie Tennis oder Badminton, zusammen mit einer Freundin oder mit Freunden. Denn hier spielt man mindestens zu zweit, wird gemeinsam fitter, hat dabei Spaß und schult auch noch Koordination und Geschicklichkeit.
Das steckt hinter Pickleball, Padel und Co.
Pickleball spielt man auf einem kleinen Platz mit einem Schläger, dem Paddle, und einem leichten Kunststoffball. Es ähnelt ein wenig Tennis oder Badminton, ist leicht zu lernen und fordert vor allem Reaktion und Teamplay.
Padel kommt aus der Tennis-Welt und wird meist im Doppel gespielt. Das Spielfeld ist ein mit Wänden umgebener Platz, die ins Spiel als Bande einbezogen werden. Diese Wand-Dynamik macht Padel taktisch und körperlich fordernd – mit jeder Menge Spaß.
Pickleball und Padel immer beliebter
Pickleball bleibt das am schnellsten wachsende Sportangebot in den USA – bereits das dritte Jahr in Folge. Von 2022 bis 2023 wuchs die Teilnahme um über 50 Prozent, in 3 Jahren sogar um 223,5 Prozent und zwar über alle Altersgruppen hinweg. Millionen Menschen lieben ihre Pickleball-Sessions wegen der Gemeinschaft und dem Fun-Faktor.
Auch Padel ist sehr beliebt. Eine Studie fand heraus, dass die Motivationsgründe von Menschen, die in ihrer Freizeit Padel spielen, vor allem der pure Spaß ist, den sie dabei haben.
Was macht Rückschlagsport so attraktiv für Frauen?
Die neuen Schläger-Sportarten werden fast immer im Doppel gespielt, verbinden Bewegung mit sozialer Interaktion – und da liegt vielleicht das Geheimnis. Ist es nicht toll, wenn man Sport mit einem Plausch mit der Freundin verbinden kann? Studien belegen, dass es besonders motiviert und man länger dranbleibt, wenn man gemeinsam spielt.
Die Spielregeln sind zudem nicht schwer, man braucht kein jahrelanges Training. Perfekt also auch für Anfängerinnen und alle, die nach einer Pause wieder loslegen. Die sportliche Belastung ist moderat, aber effektiv. Kein hartes Workout, aber spürbar mehr Fitness.
Einstieg leicht gemacht
Du willst anfangen, weißt aber nicht, wie? Pickleball und Padel ähneln sich – probiere einfach mal aus, was dir mehr liegt: Das sanftere Pickleball oder das taktischere Padel.
- Schnapp dir eine Freundin und schau in lokalen Sport-Clubs oder Parks nach Pickleball-Plätzen oder Padel-Courts.
- Oft gibt es Anfänger-Kurse oder offene Spielzeiten für Neueinsteiger.
- Starte mit einer Schnupperstunde, bevor du eine teure Ausrüstung kaufst.
FAQ: Die wichtigsten Fragen zu Pickleball, Padel & Co.
Pickleball wird auf einem kleineren Feld gespielt, ist leicht zu lernen und ideal für Einsteigerinnen. Padel findet auf einem größeren, umzäunten Platz statt, die Wände werden ins Spiel einbezogen – das macht es etwas taktischer und körperlich intensiver. Beide Sportarten setzen auf Teamplay und Spaß.
Ja, absolut. Die Regeln sind überschaubar und man braucht kein jahrelanges Training, um mitzuspielen. Gerade Pickleball gilt als besonders einsteigerfreundlich, aber auch Padel lässt sich schnell erlernen – vor allem im Doppel.
Weil sie Bewegung mit sozialem Austausch verbinden. Man spielt zusammen, motiviert sich gegenseitig und bleibt nachweislich länger dran. Dazu kommt eine moderate, aber effektive Belastung – fit werden ohne hartes Workout. Klingt doch super, oder?
Viele Clubs stellen Schläger und Bälle für den Einstieg, Schnupperstunden oder Anfänger-Kurse zur Verfügung. Erst wenn du regelmäßig spielst, lohnt sich eine eigene Ausstattung.
In vielen Städten bieten Sportvereine, Fitnessanlagen oder Parks entsprechende Plätze an. Offene Spielzeiten, Anfänger-Kurse oder Schnupperstunden sind der einfachste Weg, um reinzukommen – am besten gleich mit einer Freundin.





