Hausmittel bei Erkältung

Was hilft gegen Husten, Schnupfen & Co.?

1/10 Hausmittel bei Erkältung

Inhalieren mit Salz oder ätherischen Ölen

2/10 Hausmittel bei Erkältung

Gurgeln mit Salbei- und Kamillentee

3/10 Hausmittel bei Erkältung

Kartoffel- und Quarkwickel

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Tee aus Zwiebeln und Kräutern

5/10 Hausmittel bei Erkältung

Erkältungs- und Fussbäder

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Wadenwickel mit Essig

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Schwitzkur mit Tee

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Hustensaft selber machen

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Nasenspülung mit Kochsalzlösung

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Heiße Hühnersuppe

Mit dem Herbst kommt auch das Erkältungswetter Dusan Petkovic / Shutterstock.com
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Bei Schnupfen und Husten musst du nicht gleich zum Arznei-Hammer greifen, oft genügen schon diese 10 natürlichen Hausmittel
Bewährtes Hausmittel bei Schnupfen und Husten: warmer Wasserdampf
Helfen gut gegen Halsschmerzen: Ätherische Öle in Salbei- und Kamillentee
Helfer bei Husten und Heiserkeit: warme Wickel für Rücken, Hals oder Brust
Auch wirksam gegen Husten und Heiserkeit: Kräutertees
Bei Gliederschmerzen aber auch Atemwegsinfekten beliebt: Ätherische Öle als Zusatz in einem heißen Bad
Kein beliebtes, aber bewährtes Hausmittel gegen Fieber: Kalte Wadenwickel
Traditionelles Hausmittel bei allen Erkältungsbeschwerden: Heißer Tee
Fast kein Hausmittel, sondern beinahe schon eine Medizin gegen Husten: Selbstgemachter Sirup aus Zwiebeln, Rettich oder Zitronen
Simples aber hochwirksames Hausmittel gegen Schnupfen: Salzwasserspülungen
Unschlagbares Rezept gegen Schnupfen: selbst gekochte Hühnersuppe

Ha-ha-HATSCHI! Jedes Jahr ist es dasselbe mit der Erkältung: Irgendwann erwischt es dich ja doch. Egal wie gesund du dich ernährst und wie vernünftig du lebst. Die Viren lauern eben einfach überall und schlagen gnadenlos blitzschnell zu. Für eine Ansteckung reicht oft schon das heftige Niesen einer schwer verschnupften Freundin, die dich zur Begrüßung umarmt. Oder der Griff an eine Türklinke (deswegen immer mal Hände waschen!)

Wenn die Nase dann läuft und der Hals kratzt, ist der Wunsch nach lindernden Mittelchen groß. Aber es muss ja nicht immer die Chemiekeule sein. Wir haben die wirksamsten natürlichen Hausmittel gegen Erkältung für dich gesammelt.

Was tun bei einer Erkältung?

Das Beste, was du bei einer Erkältung tun kannst, ist: nichts – körperlich jedenfalls. Gönne deinem Körper Ruhe. Leg dich warm eingepackt aufs Sofa, so dass sämtliche Energie, die du hast, von deinem Immunsystem genutzt werden kann, um die Erkältungsviren zu bekämpfen. Deine einzige Aktivität sollte der regelmäßige Gang in die Küche sein, um dir neuen Tee zu kochen. Und alle paar Stunden einen Kochtopf mit heißem Wasser und Kamillenextrakt (ein Teebeutel tut es auch) zu füllen, um den Dampf zu inhalieren. Ein entspannter Spaziergang an der frischen Luft trägt ebenfalls zur Genesung bei.

Wenn du trotz schwerer Erkältung durch den Tag hetzt, riskierst du nicht nur, dass sich die Erkältung länger hält, sondern auch schwere Erkrankungen wie schlimmstenfalls eine Herzmuskelentzündung.

Vorsicht auch mit Ibuprofen & Co: Frauen, die sich trotz Husten und Schnupfen nicht schonen, greifen häufiger zu Schmerzmitteln, um den Tag zu überstehen. Diese Medikamente bergen nicht nur eigene gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen, sie gaukeln dir außerdem vor, gesünder zu sein als du bist. Das hat leicht zur Folge, dass du dich überanstrengst und noch kränker wirst, als du ohnehin schon bist.

Was ist mit Hausmitteln eigentlich gemeint?

Allgemein versteht man darunter Mittel, die nicht aus der Apotheke kommen bzw. zu den klassischen Medizinprodukten gehören. Also etwa Tee, heiße Umschläge, Kräuteranwendungen und ähnliches. Insbesondere geht es um natürliche Wirkstoffe und Anwendungen, die möglichst frei von Chemie sind.

Da eine Erkältung ohnehin in ihrer Dauer nicht signifikant zu beeinflussen ist, geht es eher darum, Symptome zu lindern, und das ist auch auf natürlichem Wege möglich.

Warum sollte ich Hausmittel gegen Schnupfen und Husten nehmen?

Aus einem einfachen Grund: Der grobe Arzneimittelhammer ist oft gar nicht nötig. Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit klingen in der Regel auch ohne Behandlung innerhalb von 2 Wochen wieder ab. Medikamente aus der Apotheke haben oft unerwünschte Nebenwirkungen. Mit Hausmitteln jedoch kannst du ohne Nebeneffekte Schmerzen und Beschwerden lindern und den Heilungsprozess beschleunigen.

Vor allem solltest du viel trinken. Welche Tees und Säfte besonders gut bei Erkältung helfen, erfährst du beim Durchklicken unserer Galerie. Dort stellen wir dir bewährte Hausmittel vor, die sich als gut wirksam im Kampf gegen Erkältungsbeschwerden erwiesen haben.

Nicht nur Schwangere sollten während einer Erkältung auf Medikamente verzichten. Jede Frau kann mit den richtigen Hausmitteln Schnupfen und Husten schonend behandeln. Wir wünschen dir eine schnelle gute Besserung!

Inhalieren mit Salz oder Kamillenblüten: Im Kampf gegen eine verstopfte Nase eignen sich am besten Salzwasserdampf oder Kamille. Dafür bringst du 2 Liter Wasser zum Kochen und füllst es zusammen mit drei Esslöffeln Salz oder einer Hand voll Kamillenblüten in eine große Schüssel. Kopf darüber halten und mit einem großen Handtuch gut abdecken. Dann 10 Minuten tief durch die Nase ein- und wieder ausatmen.

Inhalieren mit Thymian, Eukalyptus und Pfefferminz: Diese Kräuterzusätze helfen gut bei einem Husten, der viel Auswurf produziert, da sie den Schleim gut verflüssigen.

Übrigens: Wenn deine Nase läuft, juckt oder brennt, dann sind das Symptome eines Schnupfens. Niesen und "Fließschnupfen" sind Abwehrreaktionen des Körpers, der versucht, die Erreger aus dem Körper zu treiben. Bei Zunahme der Infektion schwellen die Schleimhäute zu, sodass es immer schwerer fällt, durch die Nase zu atmen.

Gurgellösung selbst herstellen: Für eine Gurgellösung kochst du Salbeiblätter oder Kamillenblüten mit einem halben Liter Wasser auf und lässt den Tee anschließend 15 Minuten ziehen. Dann 5 bis 10 Minuten intensiv gurgeln und wieder ausspucken. Auch das Gurgeln mit Salzwasser wirkt entzündungshemmend.

Übrigens: Halsweh wird durch Bakterien ausgelöst, die den Kehlkopf und die Luftröhre angreifen. Neben Schluckbeschwerden fängt dann auch die Kehle an zu brennen.

Kartoffelwickel: Kartoffeln sind Wärmespeicher. Das heißt, sie geben die Wärme nur ganz langsam wieder ab. Für die Wickel werden Pellkartoffeln gekocht und anschließend zerdrückt. Den Brei gibst du in eine Mullbinde und umwickelst diese mit einem Handtuch. Dann legst du dir den Wickel auf die Brust und lässt ihn eine Stunde einwirken.

Quarkwickel: Quark ist ein bewährtes Hausmittel bei Erkältung. Er wirkt schmerzlindernd und gut gegen Schwellungen. Für die Wickel streichst du etwa einen Zentimeter dick Quark auf eine Mullbinde. Bei Husten wickelst du ihn dir um Brust und Rücken, bei Heiserkeit um den Hals. Ein Schal spendet zusätzliche Wärme und schützt das Ganze vorm Verrutschen. Am besten die Nacht über einwirken lassen.

Übrigens: Wenn der Hals sich entzündet, ist die Rachenschleimhaut trocken, geschwollen und gereizt. So kommt es zur Heiserkeit.

Diese Teemischungen sind hilfreich gegen Reizhusten und können tief sitzenden Schleim lösen.

Bei Reizhusten: Für die Teemischung 25 Gramm Eibischwurzel, 20 Gramm Isländisch Moos, je 20 Gramm Anis- und Fenchelfrüchten und 15 Gramm Lindenblüten zusammenfügen. 6 Teelöffel der Kräutermixtur mit 3 Tassen kochendem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Am besten trinkst du 3 Tassen pro Tag, gerne auch mit etwas Honig.

Bei tief sitzendem Schleim: Huflattich, Wollblume und Süßholz mischen, mit kochendem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Auch hier gilt: 3 Tassen pro Tag trinken.

Zwiebeltee: Hast du gewusst, dass auch Zwiebeln den Schleim lösen können? Außerdem enthalten sie schwefelhaltige Senföle, die desinfizierend wirken. Für den Tee schneidest du eine Zwiebel in Scheiben und lässt sie in einem halben Liter Wasser 5 Minuten lang kochen. Mit einem Sieb den Sud abgießen. Dann unbedingt heiß trinken!

Übrigens: Husten ist ein Reflex des Körpers, der Fremdkörper oder Schleim aus den Atemwegen katapultiert.

Für ein Erkältungsbad: Baden mit einem Zusatz von Menthol-, Eukalyptus-, Thymian- oder Fichtennadelöl fördert die Durchblutung und lindert Gliederschmerzen. Außerdem lösen die ätherischen Öle Sekrete aus Nase und Bronchien, was eine unangenehme Nebenhöhlenentzündung vorbeugen kann. Die Badetemperatur sollte bei 38 °C liegen.

Für ein Fußbad: Schüssel mit warmem Wasser füllen und 5 Tropfen Fichtennadelöl dazugeben. Füße rein und so viel heißes Wasser dazugeben, bis eine Temperatur etwa 41 °C erreicht ist. Danach warme Socken anziehen und ins Bett legen.

Übrigens: Nasennebenhöhlen sind Hohlräume hinter, neben und über der Nase. Diese entzünden sich oft durch oder während eines Schnupfens. Die Folge: Druckgefühl in den Backenknochen und über den Augen. Es können auch leichte Kopfschmerzen entstehen.

Wadenwickel helfen, das Fieber zu senken. Der Temperaturausgleich zwischen den kalten Wickeln und der warmen Kontaktfläche der Waden lässt die Körpertemperatur sinken.

Essigwickel: Mische kaltes Wasser und Obstessig zu gleichen Teilen. Dann tauchst du ein Geschirrtuch darin ein, wringst es aus und wickelst es um deine Waden. Anschließend das Ganze nochmal mit einen Handtuch umschlagen. Sobald die Wickel warm geworden sind, gegen ein neues kaltes Paar auswechseln.

Übrigens: Bei einer Infektion wird der Stoffwechsel durch die Immunabwehr angetrieben. Dadurch steigt auch die Körpertemperatur an. Ist es nicht zu hoch, ist es also hilfreich bei der Bekämpfung der Erreger.

Heißer Tee tut gut, versorgt dich mit der nötigen Flüssigkeit und hilft deinem Körper, die Infektion über Nacht auszuschwitzen. Tee aus Linden- und Holunderblüten eignet sich für eine Schwitzkur am besten. Jeweils 2 Teelöffel mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Am besten trinkst du dieses unschlagbare Hausmittel bei Erkältung vor dem Einschlafen.

Übrigens: Fieber ist eine Abwehrreaktion des Körpers. Viele Erreger können bei eine Temperatur ab 38,5 Grad nicht überleben. Deshalb solltest du bei erhöhter Temperatur nicht gleich zu fiebersenkenden Mitteln greifen.

3 Löffel dieser selbst gemachten Hustensäfte solltest du pro Tag einnehmen, um schnell wieder zu genesen. Die fertigen Sirups müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Und bitte nur eine Variante auswählen!

Mit Zitrone: Mehrere Zitronen schälen, in Scheiben schneiden, dick mit Zucker bestreuen und 12 Stunden stehen lassen.

Mit Zwiebeln: Je 100 Gramm gehackte Zwiebel und Kandiszucker kochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Saft in ein Fläschchen abgießen und fertig ist der Hustensirup.

Schwarzen Rettich: Den Rettich halbieren und aushöhlen. Beide Hälften mit Honig füllen und 12 Stunden ziehen lassen.

Eine Kochsalzlösung ist die gesündere Alternative zum medizinischen Nasenspray, auch, weil das abhängig machen kann. Salzwasser erfüllt den gleichen Heilzwecke: Es desinfiziert und löst den Schleim – ohne eine Nebenwirkung.

Für die Kochsalzlösung eine Messerspitze Salz in 0,2 Liter lauwarmem Wasser vermischen. Das fertige Salzwasser in die hohle Hand gießen und nacheinander durch die Nasenlöcher einziehen. Natürlich kannst du auch Nasenduschen aus der Apotheke mit portionierten Salzpäckchen benutzen (gibt es z.B. von Emser).

Übrigens: Jeder Mensch durchläuft in seinem Leben etwa 200 Erkältungen.

Hier hat Oma eindeutig recht: Eine Hühnersuppe wirkt bei Erkältung, Husten & Co. wahre Wunder. Der Grund: Der Inhalt einer Hühnersuppe wirkt antibakteriell, das hemmt die Infekte der oberen Atemwege nachhaltig. Ein Rezept für eine schnelle Hühnersuppe findest du hier in unserer Rezept-Datenbank!

Dringende Bitte: Wenn dein Schnupfen oder Husten länger als 2 Wochen dauert, solltest du deine Ärztin oder den Arzt aufsuchen.

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