Vorteile von Naturkosmetik 5 Gründe, die für die Nutzung von Naturkosmetik sprechen

5 Gründe, auf Naturkosmetik umzusteigen
Sie benutzen noch konventionelle Kosmetik? Hier kommen 5 gute Gründe JETZT auf Naturkosmetik umzusteigen. © Sarah Comeau / Unsplash.com

Lieber Bio oder reicht doch ganz normale Kosmetik? Hier kommen 5 Gründe, warum Natur-Kosmetik immer die bessere Wahl ist.

Wissen Sie eigentlich, was in der Creme steckt, die sie sich täglich ins Gesicht schmieren oder in dem Lieblingslippenstift, den Sie fast jeden Tag tragen? Schauen Sie sich mal die Inhaltsstoffe (kurz: INCIs) auf der Rückseite an. Nicht selten stecken konventionelle Kosmetikprodukte voller Mikroplastik, Duftstoffe, Silikone, Parabene und Co.

Das ist natürlich nicht gleich lebensbedrohlich. Aber super ist es auch nicht. Wie Mensch und Umwelt darunter leiden und wieso es sich deshalb lohnt auf die natürliche Alternative umzusteigen, lesen Sie hier.

1. Bio-Beauty gefährdet die Gesundheit nicht

Duschgel, Shampoo, Spülung, Gesichtscreme, Bodylotion, Deo, Make-up, Lippenstift, Lidschatten, Mascara: Die Durchschnittsperson benutzt Statistiken zufolge täglich um die 10 verschiedenen Kosmetik-Produkte und nimmt damit bis zu 130 Giftstoffe auf – gruselig, oder? Vor allem wenn Sie sich vorstellen, dass die Inhaltsstoffe über die Haut sogar bis in Ihren Blutkreislauf gelangen können!

Noch erschreckender wird's, wenn Sie sich vor Augen führen, welche Stoffe überhaupt in konventionellen Kosmetik-Produkten, sogar in denen für Babys(!) stecken: Parabene, PEGs und Mineralöle zum Beispiel. Sie alle stehen im Verdacht krebserregend zu sein.

Sie wollen das ändern? Natürliche Kosmetik ist da die einzig logische Konsequenz. Bei Ihrer Ernährung achten Sie ja sicherlich auch darauf, was so alles in Ihren Körper gelangt.

Lippenstift sollte immer bio sein
Was Sie sich auf die Lippen schmieren, landet automatisch auch im Mund. © Kevin Laminto / Unsplash.com

2. Naturkosmetik schädigt und belastet nicht die Umwelt

Dass die Mikro-Plastik-Partikel in Peelings und Zahnpasta schlecht für die Umwelt sind, haben Sie bestimmt schon oft gelesen. Aber hätten Sie gewusst, dass auch Glitzer (leider) wirklich böse ist? Die Kläranlagen schaffen es nämlich nicht, die winzigen Körnchen aus dem Abwasser herauszufiltern. Sie gelangen deshalb in die Gewässer. Was nicht nur gefährlich für die die Tiere und Pflanzen ist, sondern auch für alle, die sie essen. Und wer isst gern Sushi und Co.? Bestimmt auch Sie!

Auf ein bisschen Sparkle hier und da müssen Sie trotzdem nicht verzichten. Mittlerweile gibt es nämlich sogar biologisch abbaubaren Glitter, der genauso funkelt, wie der aus Plastik, aber eben ganz ohne die Umwelt auf Dauer zu zerstören. Hergestellt wird Öko-Glitzer zum Beispiel aus dem Mineral Mica, das Sie mit gutem Gewissen verwenden können. Man entnimmt es quasi der Erdkruste, wo es später auch wieder landet. Ein ökologischer Kreislauf also. Na dann, shine bright like a Diamond!

3. Natürliche Produkte schonen Haut und Haare

Schon häufiger fiel der Satz: "Natürliches Shampoo oder Duschgel schäumt nicht so gut – damit fühle ich mich nicht so sauber." Haben Sie auch schon gedacht? Ja, es ist eine Umgewöhnung plötzlich nicht mehr eine riesige Schaumhaube auf dem Kopf zu haben. Aber: Gerade das macht diese Naturprodukte auch viel, viel sanfter!

Merken Sie sich: Was stark schäumt, trocknet auch stark aus. Denn der Schaum entfernt nicht nur den Schmutz, sondern auch das letzte bisschen schützende Fett, das Ihre Haut und Haare vor schädlichen Umwelteinflüssen bewahrt. Umgewöhnen lohnt sich also!

4. Naturkosmetik enthält keine chemischen Duftstoffe

Viele Menschen reagieren mit Hautirritationen auf die Inhaltsstoffe in zahlreichen konventionellen Kosmetikprodukten. Vor allem die Duftstoffe können zu Rötungen, Pickelchen und Schwellungen führen. Bei Naturkosmetik ist das kein Thema.

Achten Sie aber trotzdem besser drauf, ob in der neuen Creme eine Pflanze drin ist, auf die Sie allergisch reagieren. Sicher ist sicher! Es gibt nämlich auch natürliche Inhaltsstoffe, die der Haut schaden können. Teebaumöl zum Beispiel wirkt stark austrocknend und birgt ein großes Allergiepotenzial. Und wenn jemand allergisch auf Kamillen und Lavendel ist, ist eine Creme, die diese Inhaltsstoffe enthält eine denkbar schlechte Wahl.

Darum ist Naturkosmetik die bessere Kosmetik
Auch beim Make-up gibt es mittlerweile natürliche Alternativen. © Rawpixel / Unsplash.com

5. Bei Bio-Beauty gibt es die meisten Neuheiten zu entdecken

Umwelt und Gesundheit sollten natürlich die größten Motivatoren für Sie sein, auf Naturkosmetik umzusatteln. Aber wissen Sie was? Der deutsche Naturkosmetik-Markt ist mit Abstand der größte in Europa. Und weil die Nachfrage hierzulande so hoch ist, gibt es auch ständig neue Marken und Produkte. Sie lieben es doch bestimmt auch neue Produkte auszuprobieren?!

Trotzdem sollten Sie beim Bio-Beauty-Shopping vorsichtig sein. Der Begriff "Naturkosmetik" ist nämlich nicht richtig geschützt. Vertrauen Sie am besten den Marken, die mit einem anerkannten Siegel zertifiziert sind. Auf dem Produkt, das Sie ins Auge gefasst haben, ist keine Plakette? Kann sein, dass trotzdem keine Chemie drinsteckt, aber sich die Marke keines der teuren Siegel leisten konnte oder wollte. Dann helfen Barcode-Scanner-Apps wie Toxfox und Codecheck herauszufinden, wie viel Natur wirklich enthalten ist.

Bio-Beauty ist immer die bessere Wahl!

Mittlerweile gibt es so tolle Natur-Produkte, die den üblichen Mainstream-Marken in nichts nachstehen – ganz im Gegenteil: Es gibt die gleichen Farben und Konsistenzen und die Produkte haben sogar noch den Vorteil, dass sie Mensch und Umwelt keinen Schaden zufügen. Sie haben noch nicht auf Bio-Beauty umgestellt? Dann machen Sie es jetzt!

Woran Sie echte Naturkosmetik erkennen, welche Marke der Women's Health Favorit ist und wie Sie mit Bio-Beauty coole Party-Make-ups schminken, verraten wir Ihnen in den Artikeln dieses Specials.

19.12.2018| © womenshealth.de
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