Beauty-Produkte: Diese 6 Beauty-Helfer sollten Sie NICHT täglich benutzen

Sie würden Ihren neuen Make Up-Primer am liebsten jeden Tag benutzen? Lassen Sie es! © Dean Drobot / Shutterstock.com

Viel hilft viel? Nicht bei diesen 6 Beauty-Produkten! Wenn Sie die jeden Tag benutzen, schaden Sie Haut und Haaren mehr, als Sie denken

Wir sind ständig auf der Suche nach (neuen) Beauty-Produkten, die wirklich mal halten, was sie versprechen. Die riesen Auswahl in Drogerien, Internet & Co. macht uns die Entscheidung nicht einfacher. Sie sind endlich von einem Produkt überzeugt? Dann ist die Verlockung groß, Ihre neueste Errungenschaft jeden Tag zu verwenden.

Das Problem: Einige Beauty-Helfer sind einfach nicht dafür gemacht, jeden Tag benutzt zu werden und sollten daher erst gar nicht fester Bestandteil Ihrer Beauty-Routine werden.

1. Trockenshampoo macht die Haare stumpf

Keine Zeit zum Duschen? Trotzdem sollen Ihre Haare perfekt sitzen und die Frisur lange halten? Dann ist Trockenshampoo der beste Freund Ihrer Mähne. Denn mit Trockenshampoo verpassen Sie Ihrem Haar einen schnellen Frische-Kick to go. Leider kann der praktische Haar-Retter in der Spraydose Ihre Haare schädigen, wenn Sie es öfter als empfohlen anwenden.

Tockenshamoos sind eine geniale Erfindung. Aber greifen Sie lieber nicht jeden Tag darauf zurück! © mirela bk / Shutterstock.com

Viele Frauen sind riesen Fans von Trockenshampoo, doch gibt es Grund für Bedenken, denn Ihre Haare können schnell stumpf und spröde aussehen, wenn Sie Trockenshampoo mehrere Tage hintereinander benutzen. Das Spray trocknet auf Dauer Haare und Kopfhaut aus. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Haare abends gut auswaschen und mit einer reichhaltigen Spülung pflegen.

Wenn Sie morgens im Stress untergehen, können Sie ruhigen Gewissens zum Trockenshampoo greifen – nur nicht zu oft, denn es ersetzt eben keine Haarwäsche.

2. Wasserfeste Mascara trocknet die Wimpern aus

Ihre Mascara ist Ihre beste Freundin? Passen Sie bei der wasserfesten Version etwas auf. © gpointstudio / Shutterstock.com

Mascara gehört für viele Frauen zur täglichen Schminkroutine dazu und sorgt für einen langen und vollen Wimpernaufschlag. Einziger Haken: Die wasserfeste Version kann Ihren Wimpern langfristig schaden. Denn wasserfeste Mascara neigt dazu, Ihre Wimpern auszutrocknen und sollte daher nicht täglich benutzt werden.

Sie müssen Ihre Mascara jetzt aber nicht komplett aus dem Alltag verbannen, denn wir haben einen super Tipp parat: Tragen Sie zuerst eine Schicht Ihrer normalen Mascara auf die Wimpern auf. Anschließend benutzen Sie die wasserfeste Version on top, um die Wimpern zu versiegeln.

3. Haarmasken lassen die Haare brüchig werden

Damit sich Ihre Haare trotz starker Belastung, zum Beispiel durch zu viel Sonne oder Kälte, gesund anfühlen und auch so aussehen, sollten Sie sich regelmäßig eine feuchtigkeitsspendende Haarmaske gönnen. Halten Sie sich dabei aber immer an die Empfehlung von 1 bis 2 Anwendungen pro Woche. Alle Anwendungen darüber hinaus, können Ihre Haare austrocknen.

Proteinreiche Haarmasken können die pH-Balance Ihrer Haare durcheinander bringen, benutzen Sie sie höchstens 2-mal pro Woche. © PhotoMediaGroup / Shutterstock.com

Die exzessive Anwendung von proteinreichen Haarmasken kann Ihr Haar schädigen, denn diese bringen die pH-Balance Ihrer Haare durcheinander und lassen Ihre Haare brüchig werden. Wer seinem Haar wirklich etwas Gutes tun will, benutzt einfach etwas Kokosöl als natürliche Pflege.

4. Lippenpflege trocknet die Lippen aus

Auf der Suche nach unserem Lippenpflege-Stift, stellen wir häufig unsere gesamte Tasche auf den Kopf. Doch für das angenehm kühlende Gefühl auf den Lippen ist es das wert, oder? Seien Sie bei der Lippenpflege lieber etwas vorsichtiger und tragen sie nicht täglich auf.

Viele Frauen cremen Ihre Lippen zu oft nach, dadurch verlieren das Gefühl dafür, wie trocken Ihre Lippen tatsächlich sind. Zusätzlich legt sich das enthaltene Mineralöl vieler Lippenpflege-Stifte wie ein Film auf die Lippen, wodurch sich einen wasserundurchlässigen Film bildet. Wenn der Film abgetragen ist, trocknen die Lippen noch stärker aus. Die Folge: Sie cremen immer öfter und mehr nach.

Übrigens: Die Mineralölbestandteile in der Lippenpflege stehen im Verdacht, Krebs erregend zu sein. Stiftung Warentest fand Anfang 2017 in 19 von 35 Lippenpflege-Produkten kritische Stoffe.

Kaufen Sie sich eine Lippenpflege mit natürlichen Inhaltsstoffen, die pflegt besonders gut. © petrunjela / Shutterstock.com

Wenn Sie Ihre Lippenpflege zu oft auftragen, kann es passieren, dass Ihre Lippen irgendwann auf die Inhaltsstoffe angewiesen sind, um feucht zu bleiben. Sie machen Ihre Lippen quasi abhängig von Ihrem Labello. Das ist besonders bei Lippenpflege-Stiften mit Salicylsäure, Menthol oder Phenol als Wirkstoff der Fall. Benutzen Sie diese Lippenpflege deshalb nur so lange, bis Ihre Lippen nicht mehr spröde sind und wechseln dann wieder zurück zu einer sanften Lippenpflege.

Am besten ist natürliche Lippenpflege ohne Mineralöl, Silikone, Parfüm oder Sulfate.

5. Make Up-Primer verstopft die Poren

Primer sind eine fantastische Grundlage für ein gleichmäßiges Make-Up und sorgen dafür, dass Ihr Look nicht nur makellos aussieht, sondern auch den ganzen Tag hält. Leider schaden die Inhaltsstoffe in der Make up-Grundierung Ihrer Haut.

Sparen Sie sich den Make-up-Primer für besondere Anlässe auf und gönnen Ihrer Haut unter der Woche eine Pause. © Jacob Lund / Shutterstock.com

Benutzen Sie Ihren Primer nicht jeden Tag, denn das enthaltene Silikon kann die Poren mit Schweiß und Ölen verstopfen, dadurch können Sie Pickel bekommen. Sparen Sie es sich lieber für besondere Momente auf und achten Sie beim Entfernen darauf, Ihr Gesicht gründlich zu waschen.

Am Wochenende steht ein wichtiges Date an? Dann sorgt ein guter Make up-Primer für einen perfekten Auftritt. Gönnen Sie Ihren Poren während der Arbeitswoche dafür einfach eine Pause und sparen sich den glamourösen Ausgeh-Look für besondere Anlässe auf.

6. Selbstbräuner hinterlässt unschöne Flecken auf der Haut

Selbstbräuner sind eine super Alternative, um schädlichen UV-Strahlen aus dem Weg zu gehen und trotzdem wie von der Sonne geküsst zu strahlen. Leider kann das Auftragen von Selbstbräunern ziemlich nervig sein und noch mehr Probleme schaffen, als zu helfen. Tragen Sie besser nicht zu dick auf: Oft führt falsches Auftragen zu fleckiger Haut. Das Ergebnis sieht dann weder gut, noch natürlich aus.

Ihre Bräunungscreme hinterlässt Flecken? Probieren Sie doch mal die Bräunungsdusche - das Ergebnis ist viel ebenmäßiger! © Cherries / Shutterstock.com

Das Problem: Viele nehmen sich nicht die nötige Zeit, um das Produkt richtig aufzutragen. Im schlimmsten Fall sehen Sie hinterher aus wie ein Streifenhörnchen. Wenn Sie trotzdem Selbstbräuner verwenden wollen, befolgen Sie die Anweisungen auf der Packung sorgfältig und fragen Sie am besten Ihren Freund oder eine Freundin, ob Sie Ihnen beim Verteilen der Creme oder des Sprays helfen.

Unser Tipp: Probieren Sie alternativ doch mal die Bräunungsdusche aus. Die feinen Düsen verteilen die perfekte Menge an Selbstbräuner auf Ihrem Körper. Sie müssen nur ruhig dastehen, weiter nichts. Dadurch verteilt sich das Produkt gleichmäßig und verleiht Ihnen für mehrere Wochen einen frischen Sommerteint.

Wie so oft im Leben gilt auch bei Beauty-Produkten: Weniger ist manchmal mehr! Damit Sie weiterhin viel Freude an Ihren Beauty-Favoriten haben, benutzen Sie sie lieber nicht täglich.

20.09.2017| Kate Hull, Aylin Tuna © womenshealth.de
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