Statt Waxing und Rasieren 8 gute Gründe, aufs Epilieren umzusteigen

Darum solltest du mal einen Epilierer probieren
Kaum noch Stress mit Haarentfernung: 8 Gründe, warum du aufs Epilieren umsteigen solltest © Zoran Zonde Stojanovski / Unsplash.com

Epilieren ist längst kein Geheimtipp mehr, trotzdem greifen viele Frauen aus Gewohnheit zu Rasierer oder Wachs. Hier kommen 8 gute Gründe, darüber nochmal nachzudenken

Du rasierst oder wachst aus Gewohnheit? Aber regst dich immer auf, wenn du am Tag nach der Rasur schon wieder elendige Stoppeln an den Beinen fühlst oder Wachsreste überall auf der Haut und im Badezimmer kleben? Ehrlich gesagt, die meisten Haarentfernungsmethoden gehen einem ziemlich auf den S(ch)enkel. Sie sind zu teuer, zu zeitaufwendig und zu umständlich. Deshalb steigen immer mehr Frauen auf das Epilieren um.

Was passiert überhaupt beim Epilieren?

Zu epilieren bedeutet, das komplette Haar an seiner Haarwurzel mittels eines Epilier-Gerätes zu entfernen. Das Ganze funktioniert durch ein raffiniertes Pinzettensystem im rotierenden Kopf eines handlichen Elektrogeräts. Mehrere Pinzetten erfassen dabei gleichzeitig die Haare und ziehen sie an der Wurzel heraus. Klingt schmerzhaft, tut beim ersten Mal auch weh, mit der Zeit aber immer weniger. Sich ans Ziepen zu gewöhnen, lohnt sich, denn Epilieren hat diese 8 Vorteile gegenüber Rasur und Waxing:

Epilier-Vorteil 1: Du musst seltener ran und sparst massig Zeit

Epilieren hält einfach super lange – nämlich bis zu vier Wochen. Zwar solltest du anfangs einen Monat lang wöchentlich epilieren (schon viel besser als jeden 2. Tag zu rasieren, oder?), damit du alle Haare in jeder Wachstumsphase erwischt. Aber danach, also wenn dann alle Haare in einer Wachstumsphase sind, musst du noch alle 3-4 Wochen ran. Denn die Haare werden an der Wurzel aus der Haut gezogen, müssen vom Körper also erstmal komplett neu gebildet werden, ehe sie irgendwann wieder ganz fein aus der Haut wachsen. Womit wir auch schon beim zweiten Vorteil wären.

Epilier-Vorteil 2: Nie wieder nervige Stoppeln

Beim Rasieren sprießen schon nach 1-2 Tagen die Haare nach. Schließlich werden sie nur oberflächlich gecuttet. Und weil das an der dicksten Stelle des Haares passiert, entstehen borstige Stoppeln. Wenn die Haare nach dem Epilieren nachwachsen, dann ganz fein. Es sind nämlich die neu gebildeten Haarspitzen – kleine, feine Babyhärchen, die man weniger sieht und fühlt. Und keine Sorge: Du kannst schon diese Mini-Härchen sofort wieder entfernen.

Durchs Epilieren wachsen die Haare immer feiner
Nie mehr Stoppeln: Beim Epilieren wachsen die Haare ganz fein und zunächst unsichtbar nach © Ava Sol / Unsplash.com

Epilier-Vorteil 3: Du musst die Haare nicht erst wachsen lassen

"Anders als beispielsweise beim Enthaaren mit Wachs kann ein Epilierer schon winzige Härchen von der Größe eines Sandkorns (0,5mm) zupfen – man muss also nicht auf eine bestimmte Länge warten", erklärt Dr. Melanie Hartmann, Dermatologische Beraterin von Braun. Heißt für dich: Keine langen Hosen mehr bei 30 Grad, nur weil du noch fürs nächste Waxing züchtest. Apropos...

Epilier-Vorteil 4: Klebrige Schlamassel bleiben aus

Zu Hause waxen ist natürlich eine Option, aber meist eine ziemlich klebrige. Außerdem müssen die Haare wie bereits erwähnt relativ lang sein, um vom Wachs erfasst zu werden. Epilieren kannst du easy im Alleingang ­– auch mit kurzen Stoppeln und ganz ohne Sauerei.

Epilier-Vorteil 5: Du sparst Geld

Klar, du kannst auch einfach ins Waxing-Studio gehen. Dort musst du aber erstmal einen Termin bekommen, der in deinen Zeitplan passt und am Ende ganz schön tief in die Tasche greifen... Nach ein paar Sitzungen, hättest du dir auch einfach ein Epilier-Gerät kaufen können. Und auch neue Rasierer, Klingen, Schaum, Kaltwachsstreifen und Enthaarungscremes gehen auf Dauer mehr ins Geld als die einmalige Anschaffung eines Epilier-Geräts, das Jahre hält...

Epilier-Vorteil 6: Du bleibst spontan und musst nicht immer ans Enthaaren denken

Epilieren hält bis zu 4 Wochen
Epilieren verschafft bis zu 4 Wochen Ruhe vor Stoppeln © Roberto Nickson / Unsplash.com

Spontan mit den Freundinnen Schwimmen gehen oder die Hose hochkrempeln? Blöd, wenn du das letzte Mal vor 2 Tagen rasiert hast. Aber kein Problem, wenn du epiliert hast, denn dann hast du wie erwähnt Wochen Ruhe und musst dir nicht ständig Gedanken um die Haarentfernung machen...

Praktisch für Sportlerinnen: Wer im Gym duscht, will sich dort wahrscheinlich nicht rasieren – es aber auch nicht extra noch zu Hause nachholen. Beim Epilieren ist das kein Thema... Du musst ja nur einmal im Monat etwas Me-Time einplanen...

Epilier-Vorteil 7: Epilieren eignet sich hervorragend für empfindliche Haut

Kennst du das, wenn die Schienbeine im Winter trocken werden und die Rasur das Ganze nur noch Schlimmer macht? Beim Epilieren wird die Haut wird nicht so nachhaltig belastet wie von Rasierklingen. Und auch generell ist Epilieren super für Frauen mit empfindlicher Haut, die sonst auf die Chemikalien und Duftstoffe in Enthaarungscremes und Wachs reagieren.

Epilier-Vorteil 8: Mit der Zeit wachsen immer weniger Haare nach

Noch nicht überzeugt, dann kommt jetzt DAS Pro-Argument überhaupt. Du kennst das von den Augenbrauen: Zupfst man zu oft, zu viel, wachsen die Haare irgendwann nur noch spärlich nach. Wenn du deinen Körper regelmäßig epilierst, passiert im Grund das gleiche: Die Haarwurzeln kapitulieren und es wachsen mit der Zeit immer weniger Haare nach... Und weniger Haare = weniger Zupfschmerz. Ein Traum, oder?

"No pain, no gain" – oder anders gesagt, Epilieren mag zwar anfangs ein kleines bisschen wehtun, ist aber für viele Frauen die beste Methode, lästige Körperhaare loszuwerden. Denn als Belohnung fürs Zähne zusammen beißen, bleibt dir deine glatte Haut viel länger erhalten und du kannst die Sommer-Saison entspannter genießen.

02.08.2019| © womenshealth.de
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