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Sporternährung: Das beliebteste Sportfood

Essen für Sportlerinnen Das ist das beliebteste Sportfood

Von Proteinen über Supplemente bis zu Riegeln: Wir haben mehr als 4600 Menschen befragt, welches Sportfood sie guten Gewissens empfehlen

Wer beim Sport Leistungen steigern will oder ein konkretes Abnehmziel vor Augen hat, greift meist auf maßgeschneiderte Ernährungsprodukte zurück, die mehr können als satt machen oder ein paar Vitamine liefern. Mit der richtigen Mischung an Zutaten steigt der Anteil von muskelaufbauenden Proteinen, während schwer verdauliche Fette wegfallen. Außerdem enthalten Top-Produkte genau die Nährstoffe, die du für maximale Leistung und schnelle Regeneration benötigst.

Der Markt für diese Nahrungsergänzungsmittel ist gigantisch. Pro Jahr geben die Deutschen mehr als 2 Milliarden Euro für Supplemente und Ähnliches aus. Besonders beliebt sind proteinreiche Produkte, die es in unterschiedlichen Darreichungsformen gibt, etwa als Pulver, Riegel oder Drinks. Einen hilfreichen Einblick in diese Masse an Produkten liefert dir unser Artikel.

Für mehr Übersichtlichkeit haben wir bei unserer Umfrage Proteinpulver einer eigenen Kategorie mit Namen Proteine zugeordnet. Alle sonstigen Nahrungsergänzungsmittel, die etwa aus Mineralstoffen und Vitaminen bestehen, sind in der Kategorie Supplemente zu finden. Hinter der Kategorie Drinks verbergen sich Fertiggetränke, die unterschiedliche Substanzen wie Proteine oder Kohlenhydrate, aber auch Süßstoffe oder Mineralien enthalten können. Ähnlich divers fallen die Produktkategorien Snacks & Riegel sowie Müsli & Porridge aus. Je nach den angestrebten Wirkungen können sie verschiedene Inhaltsstoffe aufweisen.

Proteine und Vitamine

Viele Wirkungen dieser Stoffe sind wissenschaftlich belegt, manche (noch) nicht. Einer Studie des Australian Institute of Sport in Bruce zufolge gehören neben Vitaminen und Mineralstoffen auch Molkenprotein (Whey), Koffein, Beta-Alanin, Bicarbonat, Rote-Bete-Saft und Kreatin zu den wirksamen Zutaten. Noch nicht so umfangreich erforscht, jedoch aussichtsreiche Kandidaten sind Quercetin, Sauerkirschsaft, exotische Beeren (etwa Açaí, Goji), Carnitin, HMB (Hydroxymethylbuttersäure), Glutamin, Fischöl und Glucosamine. Dabei gibt es verschiedene Anwendungsszenarien.

Proteine unterstützen in erster Linie den Muskelaufbau, denn sie dienen als Baumaterial für das Zellwachstum. Darüber hinaus ist Eiweiß mit seinen Einzelteilen, den Aminosäuren, wichtig für die Funktion des Immunsystems. Nebenbei hilft es auch beim Abnehmen, denn der Körper benötigt für die Proteinverdauung mehr Energie als für die Aufspaltung von Fetten oder Kohlenhydraten.

Vitamine erfüllen zahlreiche Funktionen. Sie wirken antioxidativ und bewahren die Zellen auf diese Art vor Schäden durch die Belastung beim Sport. Vitamin D erhöht unter anderem die Knochendichte, schützt so vor Brüchen. Der menschliche Körper kann dieses Vitamin selbst herstellen, allerdings nur bei genügend Sonnenstrahlung auf die Haut. Da die Sonne in unseren Breiten relativ selten scheint und zudem viele Menschen kaum Zeit draußen verbringen, ist Vitamin-D-Mangel hier keine Seltenheit. Der D-Wert im Blut lässt sich ganz ohne Probleme beim Hausarzt ermitteln.

Mineralstoffe, Koffein & Co.

Zu den für Sportlerinnen wichtigen Mineralstoffen gehören Magnesium, Calcium und Natrium. Letzteres wird in besonders großen Mengen beim Sport mit dem Schweiß ausgeschieden und muss bei lange andauernden Belastungen kontinuierlich nachgeliefert werden. Andernfalls kommt es zu Krämpfen, im Extremfall gar zur Hyponatriämie, einem gefährlichen Natriummangel im Blut. Der tritt beispielsweise bei Marathonläufern auf, die sehr viel Wasser mit nur geringem Salzgehalt trinken. Symptome können Kopfschmerzen, Übelkeit oder ein Hirnödem (Wasseransammlung im Schädel) sein. Übrigens: Das ist auch der Grund, warum Sportlerinnen Wasser in Flaschen meiden sollten, wenn die den Aufdruck natriumarm tragen.

Koffein wirkt leistungssteigernd in Bezug auf die Kraftausdauer. So sprinten Radsportler am Ende eines Rennens schneller, wenn sie zuvor Koffein eingenommen haben, und beim Krafttraining im Gym erhöht sich die Zahl der Wiederholungen, die du maximal bewältigst. Beta-Alanin und Kreatin helfen beim Muskelaufbau, und Bicarbonat wirkt als Puffer im Blut, hält so den pH-Wert konstant. Rote-Bete-Saft erweitert die Blutgefäße. Dadurch verbessern sich Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Muskulatur.

Wie Women's Health getestet hat

Das unabhängige Marktforschungsinstitut Statista hat mehr als 4600 Menschen zu ihrer Weiterempfehlungsbereitschaft im Bereich Sporternährung befragt. Die Teilnehmer wurden über ein professionelles Online-Access-Panel rekrutiert. Sie konnten für Produkte in 5 Kategorien angeben, mit welchen Marken sie vertraut sind und welche sie weiterempfehlen würden.

Die Befragung fand vom 16. Juli bis zum 21. September 2021 statt. Auf Basis dieser Angaben wurden die „Top Foodbrands – empfohlen von Sportler*innen“ gekürt. Die ausgezeichneten Marken haben die Möglichkeit, ein Women’s-Health-Siegel für ihre Außendarstellung zu erwerben. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

So haben wir bewertet

In den Tabellen auf unten findest du für jede Marke jeweils rechts die Bewertung, die maximal 5 Sterne betragen kann: 5 Sterne erhielten jene Marken, deren Anzahl an Empfehlungen über dem Durchschnittswert der ausgezeichneten Marken in der jeweiligen Kategorie liegt; 4 Sterne gab es für jene mit einer Zahl an Empfehlungen bis zum Durchschnittswert der ausgezeichneten Marken in der jeweiligen Kategorie.

Neben den Gewinnern gibt’s weitere Marken, die von Befragten zwar positiv bewertet, aber relativ selten genannt wurden und aus diesem Grund im Endergebnis und in den Tabellen keinerlei Berücksichtigung finden konnten. Damit bilden alle unsere Bestenlisten ausschließlich Foodbrands ab, die hinreichend oft genannt und bewertet wurden.

Die Erwähnung in einer Tabelle steht in diesem Sinne für ein klares, positives Votum von befragten Personen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Qualität der Marken, die in den Listen nicht aufgeführt sind, bezweifelt wird. Die Marken sind in den Tabellen alphabetisch gelistet. Sie alle haben dank zahlreicher Empfehlungen das Prädikat „Top Foodbrands – empfohlen von Sportler*innen“ verdient. Guten Appetit!

Das ist das beliebteste Sportfood

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Die beliebtesten Marken für Drinks - hier als PDF herunterladen0,02 MByte
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Die beliebtesten Marken für Müsli & Porridge - hier als PDF herunterladen0,03 MByte
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Die beliebtesten Marken für Proteine - hier als PDF herunterladen0,03 MByte
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Die beliebtesten Marken für Snacks & Riegel - hier als PDF herunterladen0,03 MByte

Die Auswahl an Proteinen, Drinks, Riegeln, Müslis, Snacks und Supplements ist so enorm, dass man da leicht den Überblick verlieren kann. Dafür kannst du jetzt in unsere Listen schauen, vielleicht ist ja auch dein zukünftiges Lieblings-Sportfood mit dabei.

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