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7 Frühlingsgemüse, die jetzt Saison haben

Frühlingsgemüse Diese 7 Gemüsesorten machen im Frühling fit und schlank

Bye-bye Grünkohl, hello Bärlauch, moin Radieschen & Co.: Endlich gibt es wieder mehr Auswahl und Farbe am Gemüse-Stand. Wir haben die passenden Rezepte

Der Frühling steht vor der Tür. Das bedeutet nicht nur mehr Sonne, sondern auch endlich wieder mehr Farbe auf den Tellern. Mit den ersten warmen Tagen beginnt für viele leckere Gemüsesorten nämlich die Saison. Nicht nur geschmacklich machen die knackigen Frühlingsboten was her. Vollgepackt mit Nährstoffen versorgen sie dich mit vielen Vitaminen und machen dich frühlingsfit.

Übrigens: Saisonal und regional zu essen macht wirklich Sinn. Orientierst du dich an dem, was gerade auf unseren Feldern wächst geerntet wird, ernährst du dich fast von allein abwechslungsreich und gesund. Außerdem schafft es Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit. Statt zu Gemüse zu greifen, das eine halbe Weltreise hinter sich hat, kaufe lieber das Gemüse, das quasi direkt vor deiner Tür wächst. Kurze Transportwege sorgen für mehr Frische und eine ganze Menge mehr Geschmack.

Rezepte voller Geschmack – aber mit wenig Kalorien – findest du in diesem Cookbook:

Welche Gemüsesorten du dafür unbedingt ausprobieren solltest? Hier kommt unser liebstes Frühlingsgemüse – plus passende Rezeptinspiration.

1. Radieschen: Kleine, scharfe Knöllchen

Ab April gibt es die kleinen Knollen frisch und regional vom Feld. Die typische Schärfe verdanken sie den enthaltenen Senfölen, die entzündungshemmend wirken, die körpereigene Abwehr unterstützen und außerdem deine Verdauung auf natürliche Weise anregen. Das Frühlingsgemüse schmeckt nicht nur roh als Snack, im Salat oder als Topping auf dem Brot, sondern lässt sich ganz leicht kurz anbraten, im Ofen rösten und einlegen.

Tipp: Damit Radieschen möglichst knackig und frisch bleiben, solltest du das Grün entfernen, aber nicht wegwerfen. Daraus lässt sich nämlich zum Beispiel ein schnelles Pesto zaubern. Ideal dafür ist ein Mixer oder Pürierstab, wie der ErgoMixx Stabmixer von Bosch. MIt dem leckeren Pesto kannst du nicht nur Pasta pimpen, sondern es auch als Dressing oder Aufstrich verwenden. Das perfekte 5-Minuten-Rezept für Radieschen-Pesto haben wir bei Rebekka aka Kichererb.se gefunden

Du willst überhaupt mehr Gemüse essen und kein Fleisch, und auch noch abnehmen? Dann probiere doch gleich unseren Veggie-Abnehm-Plan:

2. Rucola: Würziger Alleskönner

Rucola ist nicht nur in der italienischen Küche ein echter Allrounder. Wenn es Rauke – wie das scharfe Gewächs auch genannt wird – frisch geerntet zu kaufen gibt, darf es überall mitmischen: In Salaten, als Creme oder Pesto, lauwarm in der Pasta oder als Topping auf dem Käsebrot. Du brauchst mehr Inspiration? Wie wäre es mit einer Eierpfanne mit Lauch und Rucola. Rucola sorgt geschmacklich für die richtige Portion Würze und liefert Vitamin C, Folsäure, Zink, Phosphor, Kalzium und Eisen. Außerdem schützt das enthaltene Erucin Studien zufolge vor Krebs.

Rezept-Tipp: Du liebst Rucola als Pizza-Topping? Gute Wahl, vor allem wenn die dazugehörige High Protein-Pizza auch (fast) so gesund ist wie das Grünzeug:

3. Bärlauch: Wie Knoblauch, nur besser

Bärlauch schmeckt nach Frühling: Von März bis Mai versprüht er seinen intensiven Geruch in den heimischen Wäldern und wandert von dort am liebsten in Pestos, Kräuterbutter, Dips, wird zu Suppen oder sorgt in Salaten für ein bisschen Schärfe. Wenn wir ehrlich sind, Bärlauch macht alles ein bisschen besser, genauso wie in diesem Bärlauch-Hummus von feiertäglich.

Geschmacklich erinnert die grüne Wildlauchsorte an Knoblauch, hinterlässt nach dem Essen jedoch nicht den typischen Geruch. Die enthaltenen Sulfide wirken entzündungshemmend, stärken das Immunsystem, kurbeln den Stoffwechsel an und können auch bei Magen-Darm-Beschwerden für Linderung sorgen. Außerdem ist Bärlauch Studien zufolge gut für den Blutdruck.

Rezept-Tipp: Probier mal unser Steak mit Bärlauchkruste. Dazu gibt es Spargel und Erdbeeren. Mehr Frühling geht nicht.

4. Kohlrabi: Knackig-milde Knolle

Zwischen all dem bunten Frühlingsgemüse solltest du dieses Jahr unbedingt zur etwas blassen Kohlrabiknolle greifen. Der gesunde Kohl hat einen sehr milden, leicht nussigen Geschmack und ist damit ein echtes Allround-Talent in der Frühlingsküche. Wer gerne snackt, hat mit Kohlrabi einen knackigen Partner gefunden. Du kannst das Knollengemüse auch einfach dünsten und mit ein paar Kräutern verfeinern. Besonderer Vorteil: Kohlrabi hat sehr wenig Kalorien und hilft daher prima beim Abnehmen.

Rezept-Tipp: Und wer glaubt, ein Schnitzel muss immer aus Kalb- oder Schweinefleisch sein, sollte unbedingt Kohlrabi-Schnitzel probieren, wie diese vegane Version von byanjushka:

Tipp: Frischen Kohlrabi erkennst du an den knackigen Blättern. Außerdem sollte die Knolle nie aufgeplatzt sein.

5. Spargel: Saisonale Stangenware

Spätestens wenn die Spargelsaison im April beginnt, weiß man, dass der Frühling vor der Tür steht. Kaum ein anderes Gemüse ist so beliebt wie die knackigen Stangen. Vielleicht, weil man Spargel nur knapp zwei Monate frisch bekommt. Ob grün oder weiß? Da scheiden sich die Geschmäcker. Fest steht: Spargel ist extrem kalorienarm und gleichzeitig reich an Nährstoffen wie zum Beispiel Kalium, Kalzium, Vitamin K, E und A. Wie du den Spargel perfekt schälst, verraten wir dir hier. 

Um die Kalorienbilanz des Leichtgewichts jedoch nicht kaputt zu machen, solltest du auf die fettige Hollandaise verzichten. Stattdessen solltest du es lieber mit gebackenem Spargel aus dem Ofen probieren, ihn knusprig anbraten oder aus ihm eine leichte Frühlingssuppe zubereiten.

Tipp: Achte beim Spargelkauf darauf, dass die Enden nicht zu holzig sind, sodass du nur einen kleinen Teil wegschneiden musst. Weil das Schälen von weißem Spargel oft knifflig ist, kommt es auf einen leicht zu handhabenden Schäler an, wie der Fissler Magic.

6. Frühlingszwiebeln: Nicht nur im Frühling lecker

Hier ist der Name Programm. Auch wenn es sie das ganze Jahr zu kaufen gibt, kommen Frühlingszwiebeln ab März oder April frisch vom Freilandanbau und sind deshalb besonders reich an Nährstoffen. Davon liefern die jungen Zwiebelchen eine ganze Menge. Dank der schwefelhaltigen und ätherischen Senföle werden sie manchmal sogar als Heilpflanze bezeichnet. Diese wirken nämlich wie ein Antibiotikum, können Bakterien abtöten, Entzündungen vor allem im Magen-Darm-Bereich lindern und Studien zufolge sogar Krebs verhindern.

Rezept-Tipp: Wer glaubt, dass sich die Frühlingszwiebeln nur als aromatisches Topping oder im Salat eignen – denn ja, das schmeckt richtig gut – sollte unbedingt diese chinesischen Pfannkuchen von Bianca Zapatka probieren.

7. Spinat: Zartes Grünzeug

Auch wenn es Spinat das ganze Jahr über aus dem Tiefkühlregal gibt, kommt nichts an den zarten, jungen Spinat heran, den es ab März auf dem Markt zu kaufen gibt. Die feinen Blätter schmecken besonders aromatisch und eignen sich deshalb besonders gut als Salat oder Grundzutat für eine leckere Smoothie-Bowl.

Kurz blanchiert wird er außerdem mit Knoblauch und etwas Muskat zur perfekten Low-Carb-Beilage zu Fisch oder Fleisch, wie bei diesem Hähnchen auf Spinatbett mit Feta. Wer es orientalisch mag, würzt ihn mit Tahin oder verpasst ihm mit einem Schuss Kokosmilch ein bisschen Süße. Da Spinat dank vieler Vitamine und Mineralstoffe wie Betacarotin, Vitamin C und Folsäure extrem gesund ist, kannst du dich aber ruhig durch alles durchprobieren. Weiteres Plus: Die enthaltenen Flavonoide schützen Studien zufolge vor Krebs.

Tipp: Beim Einkaufen solltest du jedoch lieber zu Bio greifen und ihn gut putzen, da er ansonsten durch das enthaltene Nitrat im Dünger belastet sein kann.

Nährstoffreich, bunt und vor allem ganz frisch: So macht dieses Frühlingsgemüse richtig gute Laune und versüßt dir die ersten warmen Tage des Jahres. Und irgendwie macht alles gleich noch viel mehr Spaß, wenn der Frühling nicht nur vor der Tür steht, sondern auch auf deinem Teller Platz findet.

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