Viele Frauen kennen das Dilemma: Low Carb, Low Fat, Fasten – doch am Ende zählt, was tatsächlich auch wirkt. Eine große Vergleichsstudie macht deutlich: Die Diätform ist nicht entscheidend. Ausschlaggebend sind die Ernährungsqualität und die Adhärenz – sprich: wie konsequent du eine Ernährung im Alltag wirklich umsetzen kannst.
Was die Studie zeigt – Low Fat vs. Low Carb
Während ständig neue Diättrends viral gehen, zeigt die Forschung ein Muster, das konstant bleibt: Qualität schlägt jede kurzfristige Restriktion. In einer 12-monatigen Studie im Fachjournal JAMA mit 609 Erwachsenen (57 Prozent Frauen) untersuchten Forschende zwei gängige Diätansätze: Low Fat und Low Carb. Das Ergebnis war überraschend eindeutig: Beide Gruppen nahmen ähnlich viel ab (etwa 5,3 kg vs. 6,0 kg).
Entscheidende Erkenntnis dabei: Nicht das Makro-Verhältnis bestimmte den Erfolg, sondern ...
- eine höhere Ernährungsqualität
- realistische, konsequente Umsetzung
Teilnehmende, die überwiegend unverarbeitete Lebensmittel wählten und ihr Programm alltagstauglich beibehielten, erzielten die besten Resultate – unabhängig davon, ob sie mehr Kohlenhydrate oder mehr Fett aßen.
Fachleute ordnen ein, dass Faktoren wie Schlaf, Stress und Grundumsatz die Reaktion auf eine Ernährung deutlich mitbestimmen – ein Punkt, den auch die JAMA-Autor:innen hervorheben.
Warum Qualität für Frauen besonders zählt
Viele Frauen spüren den unterschwelligen Druck, Ernährung fehlerfrei gestalten zu müssen – ein Anspruch, der oft mehr Stress erzeugt als Fortschritt. Eine hochwertige, flexible Ernährung ...
- hält den Blutzucker stabiler
- reduziert Heißhunger
- verbessert Schlaf und Energie
- wird länger durchgehalten
Dazu zählt eine Ernährung, die reich an Gemüse, Hülsenfrüchten, hochwertigen Proteinen und gesunden Fetten ist. Sie wirkt weniger restriktiv, unterstützt die mentale Balance und stärkt das Körpergefühl – ein Aspekt, der für viele Frauen zentral ist.
So hältst du Qualität und Dranbleiben durch
Checkliste für hochwertige Ernährung
- Viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse
- Gute Fette wie Raps- oder Olivenöl
- Gemischte Proteine: Fisch, Bohnen, Tofu, Milchprodukte
- Weniger stark verarbeitete Lebensmittel
- Achtsam essen: Sättigung wahrnehmen
Tipps für mehr Alltagstauglichkeit
- Meal Prep light: Basics wie Hülsenfrüchte oder Gemüse vorbereiten
- Gemeinsames Kochen, feste Essenspausen
- Flexibel bleiben statt Alles-oder-nichts
- Genuss bewusst einplanen – das stärkt deine Adhärenz
Infobox: JAMA-Studie im Überblick- Dauer: 12 Monate
- Teilnehmende: 609 Erwachsene, 57 Prozent Frauen
- Ergebnis: nahezu identischer Gewichtsverlust
- Schlüsselfaktor: Ernährungsqualität + Adhärenz
- Interpretation: Programme funktionieren, wenn sie umsetzbar sind
FAQ: Zur Ernährungsqualität beim Abnehmen
Sie beschreibt, wie nährstoffreich, vollwertig und unverarbeitet deine Lebensmittel sind – ein zentraler Faktor für langfristigen Erfolg.
Beides wirkt ähnlich. Entscheidend ist, wie gut die Ernährung zu dir passt und wie hochwertig sie ist.
Weil selbst die beste Diät nicht wirkt, wenn du sie nicht durchhalten kannst.
Nicht zwingend. Viele Frauen profitieren laut Studien stärker von ausgewogener Vollwertkost als von strengem Zählen.





