Mochi-Eis Der leckere Eiscreme-Trend aus Japan

japanischer Food-Trend: Mochi-Eis
Mochi-Eis ist der neue Trend aus Japan – und es gibt viele Gründe, ihn zu lieben! © Seagames50_images / Shutterstock.com

Du isst für dein Leben gerne Eis und probierst am liebsten immer mal etwas Neues aus? Dann ist dieses japanische Dessert genau das Richtige!

Es ist heiß, du schwitzt und wünschst dir nichts sehnlicher als ein leckeres, erfrischendes Eis. Aber du willst mal etwas anderes als das übliche Schoko-Vanille-Zeug? Dann haben wir was Interessantes für dich: Mochi-Eis, ein japanischer Dessert-Klassiker. Und es kann mehr als nur lecker schmecken: Es ist bunt, weich, erfrischend, laktosefrei, kalorienarm und oft sogar vegan! Aber was versteckt sich hinter diesem exotisch klingenden Eis überhaupt?

Was ist denn ein Mochi?

Was hierzulande für viele der Berliner oder Raclette zu Silvester sind, sind für die Japaner Mochis, die traditionell an Neujahr gegessen werden. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Dessert-Reiskuchen mit ganz speziellem Aufbau.

Außen befindet sich ein Klebreisteig, und im Inneren beißt du auf eine süße Paste aus Adzukibohnen und Zucker. Adzukibohnen sind asiatische Hülsenfrüchte, die reich an Proteinen und Ballaststoffen sind. Jetzt gibt es genau diese Dessert-Küchlein als leckere Abkühlung. Das Mochi-Eis gibt es mittlerweile auch hierzulande in Asia-Läden und bei einigen Supermarkt-Ketten.

Woraus wird Mochi-Eis gemacht?

Wie gesagt besteht das Mochi-Eis aus verschiedenen Anteilen. Das Äußere wird aus Klebereismehl, auch Shiratamako genannt, hergestellt, das selbst tiefgefroren angenehm weich bleibt und nicht hart wird. Im Inneren des Teigs befindet sich statt der typischen Adzukibohnen-Paste Eiscreme verschiedener Geschmacksrichtungen wie etwa Erdbeere, Mango, Pistazie und sogar grüner Tee.

Wer es an dieser Stelle etwas spezieller mag, für den könnten Sorten wie schwarzer Sesam perfekt sein. Das Besondere am Mochi-Eis ist, dass es traditionell auf Basis von Kokosmilch produziert wird. Es ist gluten- und lactosefrei, je nach Sorte auch vegan!

Wie isst man Mochi-Eis?

Anders als normales Eis am Stiel oder Eiscreme, wird das Mochi-Eis aufgrund seiner kleinen Größe am Stück gesnackt. Magst du es etwas cremiger, kannst du das Eis 10 Minuten vor dem Verzehr aus dem Tiefkühschrank holen, anschmelzen lassen und dann weich genießen.

Welche Nährwerte hat Mochi-Eis?

Die Nährwerte variieren von Rezept zu Rezept und hängen davon ab, ob du die Mochis selbst machst oder sie bereits fertig kaufen. Vorteil: Durch das Reismehl macht diese farbenfrohe Erfrischung definitiv schnell satt und du hast im Vergleich zu normalem Eis nicht das Bedürfnis nach unendlichen Mengen.

Übrigens: Das Mochi-Eis aus dem Supermarkt wurde von der Rezeptur abgewandelt – die Basis ist nicht mehr Kokosmilch, es handelt sich vielmehr um normale Eiscreme im Teigmantel. Auch lecker, aber nicht das typische traditionelle Mochi-Eis (und meist nicht laktose- und glutenfrei).

Wie stellt man Mochi-Eis selbst her?

An dieser Stelle ist das Motto “do it yourself” ein doppelter Gewinn. Um ganz sicherzugehen, was in deiner Portion Mochi-Eis steckt, mach es einfach selbst. Außerdem sorgst du damit auf der nächsten Gartenparty bestimmt für einen Überraschungsmoment und glänzt mit einem neuen Hingucker. Normales Vanille- und Schokoladeneis kann ab sofort einpacken!

Hier folgt das Grund-Rezept für Mochi-Eis:

Zutaten für den Teig:

  • 150 Gramm Klebreismehl (Shiramatako)
  • 180 Milliliter Wasser
  • 55 Gramm Zucker
  • Speisestärke

Das Klebreismehl kannst du über amazon.de bestellen oder in Asia-Shops besorgen.

Zubereitung:

  1. Mische das Klebreismehl mit dem Zucker in einer kleinen Schüssel und gebe nach und nach etwas Wasser dazu. Verrühre den Teig solange, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
  2. Nun kannst du den Teig in der Mikrowelle bei rund 700 Watt 2 Minuten erhitzen. Rühre den Teig etwas um und erhitze ihn erneut für 1 Minute. Wiederhole den Vorgang bis der Teig zu einer klebrigen, glänzenden Masse geworden ist. Einen kurzen Moment abkühlen lassen.
  3. Währenddessen legst du ein Ofenblech mit Backpapier aus und bestreust es mit Stärke (damit der Teig nicht am Papier kleben bleibt).
  4. Nun kannst du den Teig dünn auf dem Backpapier ausrollen und für zwei Stunden ins Gefrierfach stellen. Bei der Eiscreme-Füllung kannst du dich austoben. Schneiden deine Lieblingsfrüchte klein, experimentiere mit Sesam oder Matcha oder mache ein Fruchtsorbet.

Hier findest du weitere Inspiration und Zubereitungs-Möglichkeiten:

Wo kann man Mochi-Eis kaufen?

Mochi-Eis gibt es wie gesagt in vielen größeren Asia-Food-Stores. Je nach Angebotsbreite findest du hier ganz exotische Sorten wie auch Matcha und schwarzen Sesam. Aber auch einzelne Supermarktketten wie Kaufland, Metro oder Rewe führen verschiedene Mochi-Eis-Produkte. Achte hierbei unbedingt auf die versteckten Inhaltsstoffe und sei vor deftigen Preisen gewarnt. In der Regel schlagen hier 180 Gramm, was zirka 6 Stück entspricht, mit rund 5 Euro zu Buche.

Das traditionelle japanische Dessert sieht durch die vielen bunten Farben nicht nur wunderschön aus, es schmeckt auch erfrischend anders. Probiere es mal aus! Oder du versuchst sich am Rezept und machst es selbst.

25.06.2019| © womenshealth.de
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