Du willst stärker werden, ohne hart zu trainieren? Beweglicher, ohne dich zu überfordern? Und gleichzeitig runterfahren, statt noch mehr Stress aufzubauen? Genau hier setzt Yogilates an.
Die neue Trainingsform kombiniert die stabilisierenden, präzisen Übungen aus Pilates mit den fließenden Bewegungen und Atemtechniken aus Yoga. Das Ergebnis: ein ganzheitliches Workout, das Kraft, Balance und Entspannung vereint – ohne Leistungsdruck.
Was genau ist Yogilates?
Yogilates ist eine Fusion aus Yoga und Pilates, bei der beide Methoden gleichberechtigt ineinandergreifen. Oft wird auch von Yogalates gesprochen, gemeint ist dasselbe.
Typisch sind:
- kontrollierte, funktionelle Bewegungen
- Fokus auf Körpermitte (Core), Haltung und Atmung
- fließende Übergänge statt isolierter Einzelübungen
Im Unterschied zu klassischem Yoga steht hier nicht nur Beweglichkeit im Vordergrund, sondern auch tiefe Muskelkräftigung. Und im Vergleich zu Pilates kommen mehr Flow, Mobilität und mentale Entspannung ins Spiel.
Warum Yogilates so effektiv ist
Yogilates wirkt auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Während die kontrollierten Pilates-Elemente gezielt die Tiefenmuskulatur stärken, sorgen Yoga-Sequenzen für mehr Beweglichkeit und einen bewussteren Umgang mit Atmung und Körperhaltung.
Diese Kombination macht das Training besonders nachhaltig: Muskeln werden aufgebaut, ohne sie zu überlasten, die Haltung verbessert sich spürbar und gleichzeitig sinkt das Stresslevel. Statt isoliert einzelne Muskelgruppen zu trainieren, arbeitet der Körper als funktionelle Einheit – das erklärt, warum Yogilates oft als überraschend intensiv, aber dennoch wohltuend empfunden wird.
Für wen eignet sich Yogilates besonders?
Yogilates ist extrem vielseitig und passt zu vielen Lebensphasen:
- für Einsteigerinnen, die einen sanften Einstieg ins Training suchen
- für sportlich Aktive als Ausgleich zu intensiven Workouts
- bei Rücken- oder Nackenverspannungen
- in stressigen Phasen, wenn Erholung genauso wichtig ist wie Bewegung
- nach Pausen oder beim Wiedereinstieg ins Training
Auch während hormoneller Umstellungen (z. B. Zyklusveränderungen oder Perimenopause) empfinden viele Frauen Yogilates als besonders wohltuend.
Typische Elemente einer Yogilates-Stunde
Eine Einheit dauert meist 45–60 Minuten und folgt einem ruhigen, klaren Aufbau:
- Ankommen und Atmung: Sanfte Mobilisation, bewusste Atemlenkung
- Core-Arbeit: Pilates-inspirierte Übungen für Bauch, Rücken und Beckenboden
- Fließende Sequenzen: Yoga-Elemente wie Ausfallschritte, Drehungen oder Balancehaltungen
- Stabilisation und Kontrolle: Langsame, präzise Bewegungen mit Fokus auf Haltung
- Entspannung: Kurze Endentspannung oder Atemübung
Das Tempo ist zwar moderat, aber unterschätze die Wirkung nicht: Yogilates kann überraschend intensiv sein.
Yogilates vs. Yoga vs. Pilates – der Unterschied auf einen Blick
Yoga, Pilates und Yogilates verfolgen unterschiedliche Schwerpunkte, aber überschneiden sich in vielen Bereichen. Der direkte Vergleich zeigt, wo die jeweiligen Stärken liegen und warum Yogilates als ausgewogener Mittelweg gilt.
Kann man mit Yogilates abnehmen?
Yogilates ist kein klassisches Kalorienverbrennungs-Workout, kann den Abnehmprozess jedoch sinnvoll unterstützen. Durch die Kräftigung der Muskulatur steigt langfristig der Grundumsatz, während die ruhige Trainingsstruktur Stress reduziert – ein Faktor, der für viele beim Gewichtsmanagement entscheidend ist.
Zudem verbessert Yogilates das Körpergefühl und die Haltung, was häufig zu einem bewussteren Umgang mit Bewegung und Ernährung führt. Wer regelmäßig trainiert und auf eine ausgewogene Lebensweise achtet, kann mit Yogilates vor allem Straffung, mehr Körperspannung und nachhaltige Veränderungen erreichen.
So startest du mit Yogilates
Du brauchst nicht viel:
- eine Matte
- bequeme Kleidung
- 2–3 Einheiten pro Woche reichen völlig aus
Du kannst Yogilates im Studio, online oder zu Hause machen. Wichtig ist, sauber zu arbeiten und dich nicht zu hetzen, denn Qualität schlägt Intensität.
FAQ: Häufige Fragen zu Yogilates
Ja. Die Übungen lassen sich leicht anpassen und sind gelenkschonend.
Nein. Beides kann helfen, ist aber keine Voraussetzung.
Viele spüren nach wenigen Einheiten bessere Haltung und weniger Verspannung. Sichtbare Veränderungen brauchen etwas mehr Zeit.
Ja – auf eine ruhige, kontrollierte Art. Besonders die Tiefenmuskulatur wird intensiv gefordert.
Unbedingt. Yogilates eignet sich hervorragend als Ausgleich und zur Regeneration.












