Kurz gesagt: Bei vertrauten, leichten Regelschmerzen kannst du kurz locker gehen oder dich sanft mobilisieren. Wird der Schmerz stärker, hör auf. Bei neuen, sehr starken, zunehmenden oder außerhalb der Periode auftretenden Schmerzen ist ärztliche Abklärung wichtiger als Training.
Sanfte Bewegung ohne Leistungsdruck
Starte ruhig und ohne Leistungsziel. Beim Joggen oder Krafttraining kannst du Dauer und Intensität reduzieren. Der Cochrane Review zu Bewegung bei Dysmenorrhoe sieht Hinweise, dass regelmäßige Bewegung Periodenschmerzen verringern kann, bewertet die Evidenz aber als niedrig bis sehr niedrig. Daraus folgt keine Pflicht zum Workout bei akuten Beschwerden.

Wann ist eine Pause sinnvoll?
Fallen normale Bewegungen schwer, fühlst du dich ungewöhnlich erschöpft oder wird dir schwindelig, ist Pause sinnvoll. Wiederkehrende Beschwerden, die deinen Alltag einschränken, solltest du medizinisch abklären lassen.
Wann kann Wärme eine Pause unterstützen?
Wärme kann Beschwerden möglicherweise lindern, behandelt aber keine Ursache wie Endometriose oder Myome. Wenn sie dir erfahrungsgemäß guttut, kann sie eine bewusste Pause begleiten. Für unterwegs kommen zum Beispiel Wärmeauflagen bei Regelschmerzen, wie aus dem Sortiment von Shop Apotheke infrage. Die Auflage sollte aber kein Grund sein, trotz zunehmender oder ungewohnter Schmerzen weiterzutrainieren.

Wärme sicher anwenden
Die Auflage nach Anleitung in der Unterwäsche und nicht direkt auf der Haut tragen, höchstens acht Stunden innerhalb von 24 Stunden. Nicht bei Kindern unter zwölf Jahren, in der Schwangerschaft, auf geschädigter Haut, zusammen mit weiteren Wärmequellen oder äußerlichen Präparaten anwenden. Bei Diabetes, Durchblutungs- oder Herzerkrankungen sowie rheumatoider Arthritis vorher ärztlich fragen. Ab 55 Jahren über dünner Kleidung und nicht im Schlaf tragen; bei unangenehmer Hitze oder Reizung abnehmen.
Der Women’s-Health-Ratgeber zu Wärmepflastern und weiteren Optionen vertieft das Wärmethema.





