Teilnehmerinnen erzählen Campgeschichten

Women's Health Camp Teilnehmerin Nadine berichtet von ihren Erlebnissen

„Was war dein Schlüsselmoment?“

Mein erster Gedanke war, dass die Beantwortung dieser Frage bestimmt leicht wird - schließlich gab es so viele tolle Momente im Women's Health Camp! Doch genau das macht es so schwierig.

Wähle ich den Moment, in welchem ich - voller Angst vor meinem ersten Urlaub alleine - schon am Flughafen tolle Mädels kennenlernte, die mir im Nu die Furcht nahmen? Oder die Vorstellung der Trainerinnen, bei der ich feststellte, dass sie alle Frauen wie wir sind - und keine perfekten, einschüchternden Insta-Fames? Und was ist mit dem Augenblick, in dem ich zum ersten Mal im Kreis gemeinsam mit 150 Frauen "One-Team-One-Camp" geschrien und überall Gänsehaut bekommen habe? Oder die Erinnerung an meinen ersten Kurs, welcher mir sofort einprägte: Jeder nach seinem Tempo. Jeder nur, was sich für ihn gut anfühlt? Was ist mit dem Moment, in dem ich realisierte, dass ich immer mehr schaffen kann, als ich mir zutraue? Oder der Zeitpunkt als ich merkte, dass ich „alleine“ im Urlaub unter den vielen fremden Menschen mehr bei mir selbst war als je zuvor? Nicht zu vergessen: Die Erinnerung an den plötzlichen Abschied aller Mädels, die du vor einer Woche noch nicht mal kanntest und nun so sehr ins Herz geschlossen hast.

Aber dann stellte ich fest: Es ist egal, welchen Zeitpunkt ich mir aussuche. Das Gefühl, die Emotionen, den Spirit schafft keiner dieser Momente so wiederzugeben, wie man es tatsächlich im Camp erlebt. Es ist einfach unglaublich! Man muss dabei gewesen sein, um es zu verstehen. 150 unbekannte Frauen - egal ob 18 oder 60 Jahre alt, ob Kleidergröße XS oder XXL, ob sportlich oder entspannt - werden von heute auf morgen eine Gemeinschaft, ohne Gezicke, ohne Missgunst, ganz einfach ONE TEAM.

Und ich bin dankbar und glücklich, dass ich nun schon zweimal Teil dieses Teams sein durfte und kann es kaum erwarten, im nächsten Jahr wieder mitzureisen.

Caroline

Women's Health Camp Teilnehmerin Nadine berichtet von ihren Erlebnissen

Mein Women‘s Health Camp 2018

Meine Erwartungen ans Women‘s Health Camp in Andalusien waren nicht sehr hoch. Als Mutter von zwei Kindern war ich einfach froh über eine Woche Urlaub – alleine, in einem Einzelzimmer.

Schon bei der Anreise wurde mir klar, dass dieser Urlaub großartig werden würde! So viele unterschiedliche Frauen und alle waren sie gut gelaunt und voller Vorfreude auf die Woche, die vor ihnen lag. Die Stimmung war von Anfang an toll und der strahlende Sonnenschein tat sein Übriges.

Am Abend konnte man sich für das Sportprogramm des nächsten Tages eintragen. Ich freute mich sehr, denn ich bekam in allen gewünschten Kursen noch einen Platz. Die Auswahl ist einfach riesig! Es war wirklich für jeden etwas dabei: Yoga, Flying Pilates, Zumba, Kettlebell Training, EMS, Schwimmen, Radfahren, Laufen, Rückenfit, TRX und so weiter. Da blieben wirklich keine Wünsche offen. Zudem gab es jeden Tag einen Morgenlauf, Morning Yoga und am Abend Vorträge zu verschiedenen sportrelevanten Themen, wie beispielsweise Ernährung. Man konnte sich die Kurse frei zusammenstellen. Jeden Tag vier Kurse, zwei am Vormittag und zwei am Nachmittag. Zum Beispiel hatte ich für einen Tag folgendes auf dem Zettel: Am Vormittag Hurricane Training und Sexy Bauch und nachmittags Lauf ABC und Pilates. Und genau das ist einer der Punkte, warum ich das Women’s Health Camp auf jeden Fall wieder besuchen und auch zu hundert Prozent weiterempfehlen würde. Wo hat man schon mal die Möglichkeit so viele verschiedene Sportarten unter fachlich kompetenter Anleitung auszuprobieren?

Damit komme ich gleich zum nächsten Punkt: Die Coaches. Zum einen waren wirklich ausnahmslos alle super nett und darüber hinaus auch wirklich qualifiziert und erfahren. Ich selbst hatte eine Woche zuvor die Ausbildung zur Fitnesstrainerin beendet, die fast ausschließlich theoretisch stattfand. Die Woche im Women‘s Health Camp war also zum einen Belohnung für die bestandene Prüfung und gleichzeitig eine Art Praktikum für mich. Ich wüsste nicht, wo ich sonst die Möglichkeit gehabt hätte, so viele unterschiedliche Trainerinnen zu beobachten, so viele verschiedene Sportarten in kürzester Zeit zu testen und so viel praktischen Input für mich persönlich mitzunehmen.Am besten fand ich das Hurricane Training mit Olivia am Strand. Zum einen ist dies natürlich eine traumhafte Trainingskulisse, zum anderen hat der Kurs einfach so viel Spaß gemacht. Es handelt sich beim Hurricane um eine Mischung aus Kraft- und Ausdauer-Training. Das Besondere daran war aber, dass wir im Team trainiert haben. Die Übungen waren also vorwiegend Partnerübungen. Zwischendurch wurde über kurze Distanz gesprintet, auch im Staffellauf. Danach waren wir alle immer erstmal außer Atem. Gleichzeitig war der Teamgeist unheimlich gestärkt und ausnahmslos alle sind mit einem fetten Grinsen im Gesicht, stolz diese Herausforderung gemeinsam bestanden zu haben, zurück ins Hotel gegangen. Ach, allein wenn ich daran denke, freue ich mich noch. Es hat einfach mega viel Spaß gemacht, obwohl es natürlich auch höllenanstrengend war. Einfach großartig! Und die Trainerin Olivia hatte so eine sympathische Art uns anzufeuern und anzuspornen, echt super.

Die sportlichen Vorteile des Camps sind also unumstritten, bleibt noch der ganze Rest. Das Hotel, das überragend gute Buffet und natürlich …die Mädels! Das gemeinsame Interesse am Thema Sport schafft natürlich eine gute Grundlage für Gespräche. Es war super leicht, in Kontakt zu kommen -beim Training, am Pool und spätestens, wenn man zusammen beim Essen saß. Ich habe in dieser Woche so viele Frauen kennengelernt: Crossfit-Begeisterte, Fahrrad-Verrückte, Lauf-Fanatikerinnen, Yogistars, Zumba-Girls, Kraftsport-Heldinnen und die, die einfach mal testen wollten. Freundinnen, die das Camp schon wiederholt besuchten und Alleinreisende wie mich, die spätestens am zweiten Tag, nicht mehr allein waren. Mit einigen habe ich heute, über ein Jahr später, noch Kontakt.

Für mich war diese Woche im Women‘s Health Camp eine absolute Bereicherung. Ich durfte interessante und liebe Menschen kennenlernen, wahnsinnig viel für mich und meine Zukunft als Fitnesstrainerin mitnehmen und hatte ganz unumstritten eine wunderschöne Woche Urlaub! Sport, gutes Essen, Sonne und Strand - was will man mehr?!

Denise

Women's Health Camp Teilnehmerin Nadine berichtet von ihren Erlebnissen

Hier kommt meine persönliche Campgeschichte

Es war Mai 2017 und gespannt folgte ich täglich auf Instagram der Bloggerin "Datjulschen" und Women´s Health den Geschichten, Videos und Fotos aus dem Women’s Health Camp. Mit jedem Foto, Bericht oder Video, welches ich sah, wollte ich das auch: Sommer, Sonne, Sport, gute Laune und einfach weg. Ja, auf und davon! Zum damaligen Zeitpunkt war ich frustriert und genervt, was hauptsächlich an der Arbeit lag. Als ich eines Abends wütend nach Hause kam, stand fest: Ich brauche ein Erfolgserlebnis und ein Ziel vor Augen, auf das ich mich freuen konnte.

An dem Abend saß ich ewig lange am Laptop mit der geöffneten Buchungsseite des Camps und überlegte: Soll ich das wirklich tun? Letztendlich traf mein Mann die finale Entscheidung, in dem er irgendwann den entscheidenden Button drückte und meinte, "So, gebucht. Du machst das! Sonst bereust du sowieso, es nicht getan zu haben". Es war passiert: Ich hatte das Women‘ Health Camp im Oktober 2017 gebucht. Tatsächlich setzte mir allein dies ein breites Grinsen ins Gesicht. In den nächsten Wochen war ich viel entspannter und gelassener. Schließlich hatte ich einen Lichtblick.

In meinem Umfeld stieß ich allerdings auf Skepsis. Es kamen Aussagen wie „Du fährst ins Camp? Was? Die ganze Woche Sport? Du spinnst doch! Du fährst da ganz alleine hin? Du kennst da doch niemanden - das ist voll traurig.“ Schnell konnte ich auf blöde Fragen kontern: Nein, nicht allein, mit 170 anderen Frauen. Da wird ja wohl jemand dabei sein, mit dem ich auf gleicher Wellenlänge bin.
In den sozialen Medien fand ich ein paar Gruppen mit "Leidensgenossinnen" und so knüpfte ich bereits vor dem Camp schon ganz tolle Kontakte. Es meldete sich sogar eine Frau, die nur wenige Kilometer entfernt wohnte, sodass wir beschlossen, gemeinsam zum Flughafen zu fahren.

Und dann war es endlich so weit: Am 19. Oktober ging unser Flug um kurz nach 4 Uhr. Vor lauter Aufregung und Vorfreude habe ich in der Nacht natürlich kein Auge zu gemacht. Bereits am Flughafen trafen wir Gleichgesinnte. Glücklich in Jerez angekommen, ging es mit dem Bus zum Hotel, wo sie anschließend die Zimmer vergaben. Meins teilte ich mir mit einer Frau, die ich bereits am Flughafen kennenlernte – wir fielen uns lachend in die Arme. Der Anreisetag verlief entspannt. Über den Tag verteilt kamen nach und nach die anderen Teilnehmerinnen an und man fand die ein oder andere aus der Facebook- oder WhatsApp-Gruppe wieder. Nach dem Abendessen folgte die offizielle Begrüßung und Vorstellung der Trainerinnen. Als wir dann den Team-Schrei „One Team - One Camp“ zum ersten Mal anstimmten, bekam ich Gänsehaut.

Der Wecker klingelte um 6:45 Uhr, denn es ging noch vor dem Frühstück mit dem Good Morning Run los. Hätte mir zu Hause jemand gesagt, wir stehen in aller Früh auf und laufen 5 km, hätte ich demjenigen einen Vogel gezeigt. Aber hier war es anders: Ich wollte alles erleben, alles mitmachen, mich auspowern und aus meiner Komfortzone ausbrechen. Nach dem Frühstück ging es weiter mit den Basic Moves, Flying Pilates und später mit Kettlebell und Aqua Fit. Dazwischen: Essen, am Pool relaxen, Cocktails trinken und jede Menge Spaß mit den Mädels. Wir waren ab dem ersten Tag immer eine Gruppe mit acht sportbegeisterten Frauen.
In den kommenden Tagen standen für mich altbekannte Kurse auf dem Programm. Aber ich habe auch viel neues ausprobiert wie Fitness-Boxen, Selbstverteidigung, TRX, Tabata, Miniband und sogar Meditation. Es ist wirklich für jeden Geschmack, jedes Alter und für jedes Fitnesslevel etwas dabei.
Die Woche ging natürlich viel zu schnell vorbei und schon bald hieß es leider Abschied nehmen. Ich bin total gestärkt, mit viel Freude und Energie nach Hause gekommen. Viele sagten mir, ich sei wie ausgewechselt. Noch nach Wochen konnte ich an dieser gewonnen Kraft und Lebensfreude zehren. Mit einigen Mädels habe ich heute noch Kontakt und es gab schon ein Wiedersehen.

Die Entscheidung fiel nicht schwer: Bereits einige Wochen später buchte ich das nächste Women’s Health Camp. Oops, i did it again - Oktober 2018 ich komme! Leider hat mich in diesem Camp eine Rachenentzündung erwischt und ich musste mein Sportprogramm unfreiwillig drosseln. Die Yoga-Kurse waren alle meine und im Notfall gab es nur Savasana. Ich habe die Zwangspause einfach mal genutzt, um runterzufahren, am Strand spazieren zu gehen, in der Sonne zu liegen oder die anderen Mädels anzufeuern und ganz viele Bilder zu knipsen.

In 2019 schaffe ich es leider nicht, ins Camp fahren.Umso mehr würde ich mich freuen, vielleicht 2020 wieder dabei zu sein.
Dann schreien wir wieder ganz laut: ONE TEAM - ONE CAMP!

Nadine

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02.09.2019| © womenshealth.de
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