Granatapfel: Darum ist er so gesund

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Granatapfel: Darum ist das Superfood so gesund

ArtikeldatumZuletzt aktualisiert am 11.08.2026
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Granatapfel
Foto: Shutterstock.com/marionhassold

Kaum eine Frucht gilt so sehr als Superfood wie der Granatapfel. Die Titel Nährstoffbombe, Jungbrunnen und Aphrodisiakum trägt er auch zu Recht: Die kleinen roten Kerne liefern Antioxidantien, Ballaststoffe und wichtige Mineralstoffe wie Kalium oder Magnesium. Studien deuten darauf hin, dass Granatapfel vor allem das Herz-Kreislauf-System positiv beeinflussen kann. Auch seine positive Wirkung auf Haut und Stoffwechsel wird wissenschaftlich untersucht. Genau deshalb landet die Frucht immer häufiger in Bowls, Salaten und Smoothies.

Welche Nährstoffe enthält der Granatapfel?

Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Eisen, Zink, B-Vitamine und Vitamin E machen den Granatapfel zur richtigen Mineralstoff- und Vitaminbombe. Mit 290 Milligramm Kalium pro 100 Gramm gehört der Granatapfel zu den besten Kalium-Lieferanten. Der Mineralstoff ist für den Körper besonders wichtig, denn er reguliert zusammen mit Natrium den Wasserhaushalt und entsprechend deinen Blutdruck. Auch die Reizweiterleitung zwischen den Nerven funktioniert nur mit ausreichend Kalium.

Wieso ist der Granatapfel so gesund?

Der Granatapfel schmeckt und enthält Nährstoffe, na gut. Aber warum ist nun gerade er so eine Gesundheitsgranate? Hier kommen 6 Gründe, den Granatapfel öfter mal in den Einkaufswagen zu legen.

1. Warum Granatapfel gut fürs Herz ist

Granatäpfel enthalten Polyphenole und Flavonoide, sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Die wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus und können dadurch das Herz schützen. Denn ein hoher Cholesterinwert erhöht das Risiko von Ablagerungen in den Blutgefäßen, und infolgedessen die Gefahr einer Gefäßverkalkung, der Arteriosklerose. Die Arteriosklerose wiederum ist die häufigste Ursache für einen Herzinfarkt.

Studie zu HerzgesundheitEine Meta-Analyse aus dem Phytotherapy Research (2023) von 14 klinischen Studien zeigte, dass Granatapfelsaft den systolischen Blutdruck signifikant senken kann (im Durchschnitt um 5 mmHg). Das deutet darauf hin, dass Granatapfelsaft das Herz-Kreislauf-System unterstützen könnte.

Die Devise: Vorbeugen! Ernähre dich gesund und ausgewogen und wähle den Granatapfel als Snack oder als gewisses Etwas im Müsli oder Salat. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Chicorée-Birnen-Salat mit Walnüssen?

2. Wie Granatapfel die Haut schützen kann

Unter der robusten Schale verbirgt sich ein wahres Schönheitselixier. Der Granatapfel enthält nämlich besonders viele Antioxidanzien. Die wirken wie eine Art Verjüngungskur, da sie deine Zellen vor freien Radikalen schützen. Diese Moleküle können Zellmembranen zerstören und Enzyme deaktivieren. Genau das nimmt deiner Haut die Spannung und lässt sie fahl aussehen. Antioxidanzien hingegen fangen die freien Radikale ein und machen sie unschädlich.

3. Kann Granatapfel die Libido steigern?

Der Granatapfel gilt als Frucht der Lust. Vor allem der hoch konzentrierte Saft soll bei Frauen die Libido so richtig in Schwung bringen. Doch auch bei Männern soll er potenzfördernd wirken. Die Kerne enthalten nämlich Stoffe, die die Durchblutung fördern, was wiederum die Lust steigert. Ein natürliches Aphrodisiakum, mit dem du Aufregung in dein Liebesleben bringen kannst. Verführe deinen Schatz das nächste Mal mit einem Candle-Light-Dinner und serviere zum Nachtisch ein Granatapfel-Dessert. Danach könnt ihr euch gegenseitig vernaschen.

4. Warum Granatapfel beim Abnehmen helfen kann

Um überschüssige Kilos loszuwerden, musst du mehr Kalorien verbrennen, als du aufnimmst. Das Prinzip ist simpel und funktioniert noch leichter, wenn du dich mit kalorienarmen Lebensmitteln anfreunden kannst. Leider entpuppen sich selbst einige Früchte manchmal als reine (Frucht-) Zucker- und Kalorienbomben. Während eine Banane 95 Kalorien pro 100 Gramm enthält, ist der Granatapfel mit 78 Kalorien hingegen ein echtes Leichtgewicht, bei dem du gerne zugreifen darfst. Die süß-säuerlichen Kerne eignen sich wunderbar zum Snacken und können auch dein Gelüste auf Süßes stillen.

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5. So wirkt Granatapfel auf den Blutzucker

Der Kampf gegen die Kilos ist immer auch ein Kampf gegen den (Heiß-)Hunger und damit auch ein Kampf gegen deinen Blutzuckerspiegel. All das hängt nämlich eng miteinander zusammen. Landen viele Zuckermoleküle auf einmal im Blut, steigt dein Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe, fällt aber ebenso schnell wieder ab. Dein Körper verlangt nach Nachschub. Granatapfelkerne hingegen halten den Blutzuckerspiegel konstant und beugen somit Heißhunger-Attacken vor.

6. Warum Granatapfel die Verdauung unterstützt

Wenn die Verdauung nicht richtig funktioniert, kann das unter anderem zu Bauchschmerzen, Unwohlsein und sogar Kopfschmerzen führen. Der ganze Organismus gerät aus dem Gleichgewicht. Immerhin ist es der Ort, an dem alle wichtigen Nährstoffe aufgenommen werden. Umso wichtiger also, dass dein Darm richtig arbeitet. Der Granatapfel regt aufgrund seiner Ballaststoffe die Verdauung an und unterstützt somit die Darmgesundheit und dein Wohlbefinden.

Granatapfel zubereiten: So öffnest du einen Granatapfel ohne Flecken

Wer sich schon mal an die Paradiesfrucht gewagt hat, kennt das Problem. Ein falscher Schnitt und schon spritzt es in alle Richtungen. Zurück bleiben unschöne Flecken. Damit das nicht passiert, ist die richtige Technik gefragt. Hier 3 Methoden im Überblick:

Wer es sich noch einfacher machen will, greift auf die TK-Variante zurück. Damit sparst du dir jegliches Klopfen oder Herausbrechen und umgehst in jedem Fall auch das Fleckenproblem. Tiefgefroren enthalten sie meist mehr Nährstoffe als die fertig herausgelösten Granatapfelkerne, die du in Schälchen im Supermarkt bekommst.

Was sollte ich beim Kauf von Granatäpfeln beachten?

Zu kaufen gibt es Granatäpfel beim Gemüsehändler und in jedem gut sortierten Supermarkt. Ob ein Granatapfel reif ist, erkennst du an der Schale. Anders als bei den meisten Obstsorten darf die aber ruhig etwas schrumpelig und rau sein. Genau dann ist die Frucht besonders saftig und lecker. Weiche Stellen sind hingegen Anzeichen, dass er innen schon faul ist.

FAQ: Granatapfel

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