Peeling selber machen Die besten DIY-Peelings für jeden Hauttyp

Peelings selber machen (ohne Mikroplastik)
Egal ob Gesicht oder Körper: 1- bis 2-mal pro Woche freut sich die Haut über eine kleine Abreibung © Yuliya Yafimik / Shutterstock.com

Entdecken Sie hier 4 einfache Peeling-Rezepte für jeden Hauttyp und lesen Sie, warum und wie häufig Sie überhaupt Peelings verwenden sollten.

Was bringt ein Peeling?

Bei klassischen Peelings für Gesicht und Körper werden die abgestorbenen oberen Hautschüppchen mit kleinen Peeling-Körnchen mechanisch abgerubbelt. Vor allem trockene, raue Haut fühlt sich dadurch viel weicher an. Aber auch unreine Haut profitiert: Weil Verhornungen die Poren nicht verschließen, verstopfen die Poren nicht so leicht und es entstehen weniger Pickel. Gleichzeitig wird die Haut durch die Rubbelkur besser durchblutet und sieht deshalb viel frischer und jünger aus. Ein Peeling hat also sogar einen Anti-Age-Effekt.

Vermeiden Sie Mikroplastik in Peelings

In letzter Zeit sind Peeling-Produkte konventioneller Kosmetik-Marken in Verruf geraten. Der Grund dafür ist die Debatte um Mikroplastik in Kosmetik. Vor allem Peelingkörnchen bestehen nämlich häufig aus kleinen Mikrokunststoffen, die auf der Verpackung in der Zutatenliste als Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) gekennzeichnet sind. Das Problem an der Sache: Die Kläranlagen schaffen es meist nicht, diese winzigen Körnchen aus dem Abwasser herauszufiltern. Sie gelangen deshalb in die Gewässer und gefährden dort nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern landen über die Nahrungskette wieder beim Menschen.

Die besten Mikroplastik-Alternativen

Die gute Nachricht: Immer mehr Hersteller setzen inzwischen auf natürliche und biologisch abbaubare Körnchen in ihren Peelings. Gute Alternativen sind z.B.:

  • Heilerde: Wer sich damit abrubbelt, nährt die Haut gleichzeitig mit Mineralien.
  • Salz hat einen doppelten Effekt, weil es gleichzeitig trockene Haut pflegt; besonders viele Mineralien stecken im Salz aus dem Toten Meer.
  • Gemahlener Kaffee als Peeling verwendet, hat dank des darin enthaltenen Koffeins einen straffenden Effekt.

4 Peelings zum Selbermachen mit Kokosöl, Kaffee und Salz

Kaffee eignet sich für DIY-Peelings
Aus Kaffeepulver können Sie ganz einfach ein Peeling selber machen © nelen / Shutterstock.com

Perfekte Peeling-Schätze gibt's nicht nur im Beauty-Regal, sondern auch in der Lebensmittelabteilung zu kaufen: Kokosöl, Kaffee und Salz eignen sich super, um damit Peelings selber herzustellen.

1. DIY-Peeling für unreine Haut

Wer zu Pickeln neigt, braucht ein Scrub das antibakteriell und entzündungshemmend wirkt. Ideal ist dieses Peeling-Rezept: Einen TL gemahlenen Reis mit je einer Messerspitze Zimt und Natron, geriebener Zitronenschale mischen. Den Pulver-Mix mit ca. einem TL Joghurt verrühren, sodass eine cremige Paste entsteht.

2. Peeling selbst machen bei Mischhaut

Bei klassischer Mischhaut sind die Wangen trocken und die T-Zone eher ölig. Das richtige Peeling kann helfen, den Teint ins Gleichgewicht zu bringen. Unser Geheim-Rezept: Salz aus dem toten Meer zu gleichen Teilen mit Jojobaöl mixen.

3. Peeling-Rezept für fettige Haut

Gegen fettige Haut hilft Ein halber TL Kaffeepulver, gemischt mit der gleichen Menge gemahlenen Haselnüssen und 1 EL Joghurt.

4. Peeling Anleitung für trockene Haut

Peelings tragen abgestorbene Hautschüppchen ab. Durch die Anwendung fühlt sich vor allem raue, trockene Haut spürbar weicher an. Unser Lieblings-Peeling für trockene Haut: Mischen Sie ½ TL gemahlene Bio-Traubenkerne mit 1 TL Kokosöl und 1 Prise grobem Salz zu einer cremigen Paste

Selbstgemachte Peelings richtig anwenden

Egal, ob selbstgemacht oder fertig gekauft:1- bis 2-mal pro Woche freut sich die Haut über eine kleine Abreibung (je empfindlicher sie ist, desto mehr Zeit sollte dazwischenliegen). Tragen Sie die Scrubs auf die vorab gereinigte, feuchte Haut auf. Und das idealerweise mit kreisenden Fingerkuppen. Spülen Sie DIY-Peelings anschließend gründlich mit klarem, lauwarmem Wasser ab. Danach können Sie Ihre Haut wie gewohnt pflegen. Tipp: Der ideale Zeitpunkt für Peelings ist abends vor dem Schlafengehen. Nicht nur, weil die Haut durchs Rubbeln ganz schön rot werden kann. Sondern vor allem, weil sie direkt im Anschluss besonders empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie Sonnenlicht und Umweltschmutz ist. Über Nacht kann sich die Haut regenerieren und Sie wachen mit einem strahlenden Teint auf.

Egal, ob selbstgemacht oder gekauft: Peelings aus natürlichen Zutaten schonen unsere Umwelt und sind Varianten mit Mikroplastik in jedem Fall vorzuziehen. Und bei der wachsenden Auswahl in der Drogerie und unseren Peeling-Rezepten zum Selbermachen fällt es doch sicher nicht schwer, auf das Plastikzeugs in Peelings zu verzichten, oder?

01.02.2018| © womenshealth.de
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