Warum Sie ab jetzt Ihren Beckenboden trainieren sollten Jacob Lund / Shutterstock.com

Beckenbodentraining Trainieren deinen Beckenboden! JETZT!

Heute schon den Beckenboden trainiert? Nein? Wir verraten dir, warum es sich lohnt damit anzufangen.

Bauch, Beine, Arme und Po haben längst einen Stammplatz in unseren Trainingsplänen. Warum nicht auch der Beckenboden? Irrtümlicherweise denken viele, Beckenbodentraining wäre lediglich etwas für Frauen, die gerade eine Schwangerschaft hinter sich haben oder die älter sind. Ganz im Gegenteil! Auch junge Frauen können unter einer schwachen Beckenbodenmuskulatur leiden. Trainiert man sie gezielt – und dafür reichen schon wenige Minuten am Tag – profitieren nicht nur unsere Organe, sondern wir erleben den Sex sogar ganz anders. Und mit anders meinen wir besser! Wenn das kein triftiger Grund ist, den Beckenboden ab sofort in den Trainingsplan zu integrieren.

So trainierst du deinen Beckenboden

Das Beste vorab: Beckenbodengymnastik kann jederzeit und völlig unauffällig durchgeführt werden. Am einfachsten funktioniert das, indem man mit seiner Beckenbodenmuskulatur leicht spielt; sie also im Wechsel an- und entspannt, so als würde man Urin zurückhalten wollen. So kann man überall – im Sitzen, Stehen oder Liegen seine Muskeln trainieren. Baue diese Übung immer wieder in deinen Alltag ein. Egal ob beim Warten an der Kasse, beim Zähneputzen oder im Büro. Beginne am besten mit 5 bis 10 Wiederholungen und steigere die Wiederholungen nach und nach.

Liebeskugeln zur Unterstützung

Eine weitere Möglichkeit den Beckenboden effektiv zu trainieren, stellen Liebeskugeln dar. Die kleinen Gewichte werden in die Vagina eingeführt und können durch einen Faden jederzeit wieder problemlos entnommen werden.

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Dadurch, dass die Kugeln von innen rotieren, wird die Beckenbodenmuskulatur angeregt zu kontrahieren. Das funktioniert selbstverständlich nur, wenn du dich bewegst. Je nach dem, wie neu man auf diesem Gebiet ist, sollte man auch entsprechende Größen verwenden. Als Anfängerin solltest du also mit kleinen Kugeln beginnen und diese auch nur für etwa 10-15 Minuten am Tag tragen. Je fortgeschrittener du mit dem Training bist, desto mehr kannst du bei Größe und Dauer variieren.

Was bewirkt die Beckenbodenmuskulatur?

Die primäre Aufgabe der Beckenmodenmuskulatur liegt darin, die inneren Organe wie Darm, Gebärmutter oder Blase an ihrem richtigen Platz zu halten. Ist der Beckenboden einer Frau nur wenig trainiert, kann das beispielsweise zu Inkontinenz führen; sprich: man hat Schwierigkeiten, seine Blase (in seltenen Fällen seinen Darm) zu kontrollieren. In schlimmeren Fällen können sogar Organe im Beckenbereich, wie zum Beispiel die Gebärmutter, absacken und zu Schmerzen führen.

Noch empfindsamer beim Sex

Ein weiteres Argument, das für ein regelmäßiges Beckenboden-Workout spricht, ist die schönste Nebensache der Welt: Sex. Verfügst du über eine gut trainierte Beckenbodenmuskulatur, ist es möglich, die Orgasmus-Wahrscheinlichkeit zu erhöhen und durch die vermehrte Durchblutung die Empfindsamkeit zu intensivieren. Und das ist sogar wissenschaftlich bewiesen: Eine Studie aus 2010 (Lowenstein), an der 176 Frauen teilnahmen, ergab, dass Frauen mit einer stärkeren Beckenbodenmuskulatur häufiger zum Orgasmus kommen als Frauen, die eine schwache Beckenbodenmuskulatur aufweisen.

Noch eine gute Nachricht: Auch dein Partner kann von einer stärkeren Beckenbodenmuskulatur profitieren. Spanne während des Sex deine Vagina aktiv an – so spürst nicht nur du seinen Penis noch intensiver, er wird durch die angespannte Muskulatur definitiv auch auf seine Kosten kommen!

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