Anti-Orangenhaut: Diese 9 Lebensmittel sagen Cellulite den Kampf an

Cellulite? Die hat bei Ihrer cleveren Ernährung keine Chance!
Sie haben Angst vor Cellulite? Dann beugen Sie clever vor – mit der richtigen Ernährung

Cellulite? Gegessen! Mit den richtigen Lebensmitteln im Einkaufskorb beugen Sie den lästigen Dellen clever vor

Etwa 80 bis 90 Prozent aller Frauen haben sie. Und wahrscheinlich genauso viele hassen sie: Cellulite, liebevoll auch Orangenhaut genannt. Schuld an den unschönen Dellen, die Oberschenkel und Po zieren, sind meist Fetteinlagerungen, die gegen das Bindegewebe drücken, es verschieben und an der Oberfläche sichtbar werden. Gleiches gilt für Wassereinlagerungen, die den Schönheitsmakel verursachen können.

Dabei gilt: Je schwächer Ihr Bindegewebe, umso leichter zeigt sich Cellulite. Aber es gibt Hoffnung. Um Vorzubeugen, sollten Sie Ihren Körper mit ausreichend Kollagen versorgen, da es Hauptbestandteil des Bindegewebes ist. Auch Ihren Stoffwechsel sollten Sie auf Trab halten, damit Fettzellen und Wassereinlagerungen gar nicht erst auf die Idee kommen, es sich an Ihren Problemzonen bequem zu machen.

MIt diesen 9 Anti-Cellulite-Foods geht es den ungeliebten Dellen an den Kragen:

1. Eier boosten die Kollagenproduktion

Wenn Sie wirklich effektiv gegen Cellulite vorgehen, beziehungsweise clever und gesund vorbeugen wollen, merken Sie sich eines: Die Wunderwaffe gegen Cellulite heißt Kollagen. Kollagen ist ein Strukturprotein und – wie bereits erwähnt – der Hauptbestandteil unseres Bindegewebes. Fehlt es unserem Körper an Kollagen, fehlt es unserer Haut dementsprechend an "Struktur", sowie Spannkraft und Elastizität.

Damit der Körper genügend Kollagen produzieren kann, benötigt er ausreichend Eiweißbausteine, die Aminosäuren. Eier enthalten jede Menge Eiweiß und sind zudem günstig, gesund und schnell und einfach zuzubereiten Plus: Sie liefern die beiden essentiellen Aminosäuren Lysin und Prolyn, die für die Bildung von Kollagen unbedingt gebraucht werden. Also bitte zugreifen.

2. Glutathion in Avocados schwemmt Toxine aus

Eier UND Avocados – ein starkes Anti-Cellulite-Duo
Eier UND Avocados – ein starkes Anti-Cellulite-Duo © Brent Hofacker / Shutterstock.com

Wie lieben Avocados – zu jeder Tageszeit und in jeder Form. Gründe dafür gibt es genug, nicht nur der Geschmack. Neben den gesunden gesättigten Fetten, die die grüne Frucht liefert, enthält sie jede Menge Kalium. Kalium ist ein Mineralstoff und pusht die Entwässerung des Körpers. So haben Wassereinlagerungen keine Chance. Zudem enthalten Avocados Glutathion, eine Art „Mini-Eiweiße“, die sich aus drei Aminosäuren zusammensetzen. Diese wirken antioxidativ und helfen dabei dass Toxine, also Gifte, die Ihren Stoffwechsel ausbremsen, schneller wieder aus dem Körper geschwemmt werden.

3. Cayenne Pfeffer sorgt für Stoffwechsel-Kick

Durch langes Sitzen – egal ob bei der Arbeit oder auf dem Sofa – fährt Ihr Stoffwechsel langsam, aber sicher runter. Die Folge: Flüssigkeit , die sich im Gewebe rund um Po und Oberschenkel ansammeln. Das stellt Ihr Bindegewebe auf eine harte Probe, die in den meisten Fällen unschöne Orangenhaut hinterlässt. Cayenne Pfeffer sorgt für einen kleinen Kick, der Ihrem Stoffwechsel wieder ordentlich einheizt. Außerdem bringt er eine gute Würze in alle Gerichte. Verzichten Sie stattdessen auf Salz. Das bindet nämlich Wasser und sorgt schneller für Cellulite.

4. Vitamin C aus Orangen gegen Orangenhaut

Orangen helfen tatsächlich gegen Orangenhaut © lizabarbiza / Shutterstock.com

Orangen gegen Orangenhaut? Ja, unbedingt! Zwar sind sie Namensgeber der lästigen Dellen, sie können sich aber locker gegen sie beweisen. Orangen stecken nämlich voller Vitamin C, eine echte Wunderwaffe gegen Cellulite. Denn es wirkt antioxidativ und bindet freie Radikale, die unsere Zellen schädigen und zum Beispiel schneller altern lassen. Es kräftig zudem das Bindegewebe, in dem es dafür sorgt, dass neue Kollagenfasern entstehen. Doch Vitamin C kann noch mehr. Zum Beispiel schützt es vor UV-Strahlen, die unser Bindegewebe zusätzlich schwächen. Um die Antioxidantien am besten zu nutzen, genießen Sie die Orangen frisch.

Übrigens: Auch Gemüse ist als Vitamin C-Quelle nicht zu unterschätzen, wie zum Beispiel Brokkoli und Paprika – die den Vitamin C-Gehalt von Orangen locker toppen. Damit das Vitamin C durch Kochen oder Braten nicht verloren geht, Paprika am besten roh futtern und Brokkoli schonend dämpfen oder kurz im Wok schwänken. .

5. Omega-3-Fettsäuren aus Lachs für mehr Kollagen

Mit den guten Omega-3-Fettsäuren aus Lachs geht es der Orangenhaut so richtig an den Kragen. Wie das funktioniert, wo doch Fett zu einer der Ursachen für die Entstehung von Cellulite gehört? Nicht jedes Fett macht fett°!

Omega-3-Fettsäuren aus Lach sind super gesund
Omega-3-Fettsäuren aus Lach sind echte Allrounder © Dima Sikorsky / Shutterstock.com

Denn bei Omega-3 handelt es sich um eine essentielle, also lebenswichtige Fettsäure, die an einer Vielzahl von (lebenswichtigen) Funktionen im Körper beteiligt ist. Unter anderem verbessert es die Stabilität der Zellmembranen, sodass die nicht so schnell „ausleiern“. Eine Studie der Purdue University in West Lafayette zeigte zudem, dass Omega-3-Fette die Kollagen-Produktion erhöhen kann. Sprich: Mehr Spannkraft für Ihre Haut an Oberschenkel & Co. Achten Sie aber auf gute Qualität und dünsten Sie den Fisch lieber anstatt ihn zu braten.

6. Matcha Tee regt den Stoffwechsel an

Mit schmelzenden Kilos verabschieden sich auch kleine Fettpölsterchen. Matcha Tee macht Ihrem Stoffwechsel Feuer unterm Hintern und lässt so Hüftgold schneller schmelzen. Grund für den Fatburning-Effekt des grünen Tees: die enthaltenen Polyphenole, wie die Catechine. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die und unter anderem für den bitteren Geschmack verantwortlich sind. Matcha regt aufgrund seines hohen Chlorophyll-Gehalts zudem die Selbstreinigungskräfte des Körpers an und sorgt so für einen zusätzlichen Detox-Effekt. 2:0 für Matcha. Also ab, den Wasserkocher anschmeißen!

7. Grapefruits verbessern die Durchblutung

Die hellrosa Farbe verdankt die Grapefruit dem Pflanzenfarbstoff Lycopin, das unter anderem die Blutzirkulation verbessert. Eine gute Durchblutung und eine aktiver Stoffwechsel sind Ihre zwei Verbündeten gegen Orangenhaut. Außerdem wirkt Lycopin antioxidativ, dass heißt es schützt unsere Körperzellen vor schädlichen freien Radikalen und bindet Giftstoffe. Beides ein Pluspunkt um die Dellen an Oberschenkel und Po vorzubeugen. Darüber hinaus f liefert die saure Frucht jede Menge Vitamin C, das die Produktion von Kollagen anregt. Und Sie wissen ja, darum dreht sich in Sachen Anti-Cellulite fast alles. Übrigens: Auch Tomaten, Wassermelonen und Papaya enthalten jede Menge gesundes Lycopin.

8. Lignane aus Leinsamen gegen Cellulite

Leinsamen lassen Cellulite keine Chance
Leinsamen lassen sich ganz einfach in den Alltag integrieren © PageSeven / Shutterstock.com

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum nur wir Frauen an Cellulite leiden? Schuld sind – wie so oft – die Hormone. Genauer gesagt das weibliche Hormon Östrogen, das bei der Entstehung von Cellulite mitmischt Doch es gibt auch eine gute Nachricht, Ladies: Leinsamen stecken voller Lignane, ein sekundärer Pflanzenstoff, der zu den sogenannten Phytoöstrogenen gehört. Das Besondere daran: Die Struktur ähnelt stark den der Östrogene. So tragen sie dazu bei, den Level des weiblichen Hormons stabil zu halten.

Ihr Ticket zu dellen-freier Haut: Ein Teelöffel Leinsamen pro Tag reicht schon voll und ganz aus. Streuen Sie die kleinen Körner einfach über Ihr Müsli oder den Salat, rühren Sie in den Smoothie oder backen Sie doch mal ein Leinsamen-Brot. Aber Achtung: Eine größere Menge Leinsamen kann abführend wirken, da die Samen sehr ballaststoffreich sind. Immer ausreichend dazu trinken!

9. Kollagen aus Knochenbrühe strafft die Haut

"Bone broth" ist gerade DAS Trend-Getränk in den USA. Was so cool klingt, ist im Grunde aber lediglich eine Art konzentrierter Sud, der beim Kochen von Knochen (Rind, Huhn etc.) in Wasser entsteht. Klingt eklig, finden Sie? Dann kosten Sie erstmal, bevor Sie urteilen. Denn die eingekochte Brühe, die mindestens 3 Stunden köcheln sollte (je länger, desto besser – 8 bis 10 Stunden wären optimal), ist am Ende super intensiv im Geschmack. Unser Fazit: Saulecker! Durch das lange Kochen werden wertvolle Mineralstoffe (wie Magnesium und Calcium) und Proteine (wie das hautstraffende Kollagen) aus den Knochen gelöst und bleiben in der Brühe zurück. Dadurch werden Knochen und Gewebe (Haut!) gestärkt und sollen sogar für einen Anti-Aging-Effekt sorgen.

Wer keine Lust hat, 10 Stunden in der Küche zu stehen, kann sich auch fertige Bone broth kaufen, z.B. BROX von bonebrox.de oder die BEAM (Rind) oder BOOST (Huhn) von www.jarmino.de.

Das Thema Cellulite ist für uns nun ein für allemal GEGESSEN! Zumindest, wenn Sie diese 9 Lebensmittel in Ihre Ernährung integrieren. Auf nimmer Wiedersehen Orangenhaut!

01.08.2017| © womenshealth.de
Franziska Orthey Freie Autorin Food & Fitness
Kathleen Schmidt-Prange Ernährung & Abnehmen
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