Cellulite-Ernährung 8 leckere Cellulite-Killer für schöne und straffe Haut

Die besten Anti-Cellulite-Lebensmittel
Das Thema Cellulite ist ab sofort gegessen, denn wir verraten, mit welchen Lebensmitteln Sie die Dellen eindämmen können © BLACKDAY / Shutterstock.com

Orangen essen gegen Orangenhaut? Klingt komisch, ist aber effektiv! Mit der richtigen Anti Cellulite-Ernährung straffen Sie Ihr Bindegewebe von innen

Rund 80 bis 90 Prozent aller Frauen haben sie: Cellulite, liebevoll auch Orangenhaut genannt. Schuld an den Dellen, die Oberschenkel und Po zieren, sind meist Fett- oder Wassereinlagerungen. Die drücken gegen das Bindegewebe, verschieben es und werden an der Oberfläche sichtbar. Je schwächer Ihr Bindegewebe, umso leichter zeigt sich die Cellulite.

Die meisten Frauen bekommen daher früher oder später Cellulite, ob schlank oder kurvig. Doch wie stark sie bei Ihnen ausgeprägt ist, können Sie mit der richtigen Ernährung beeinflussen. Wichtig ist vor allem, den Körper mit ausreichend Kollagen zu versorgen, da es Hauptbestandteil des Bindegewebes ist.

Vergessen Sie also Cremes & Co.! Die effektivsten Anti-Cellulite-Mittel gibt es nämlich im Supermarkt:

1. Eier erhöhen die Kollagenproduktion

Wenn Sie wirklich effektiv gegen Cellulite vorgehen, beziehungsweise clever und gesund vorbeugen wollen, merken Sie sich eines: Die Wunderwaffe gegen Cellulite heißt Kollagen. Kollagen ist ein Strukturprotein und – wie bereits erwähnt – der Hauptbestandteil unseres Bindegewebes. Fehlt es unserem Körper an Kollagen, fehlt es unserer Haut dementsprechend an "Struktur", sowie Spannkraft und Elastizität.

Eier sind gesund und vielseitig in der Küche einsetzbar
Eier helfen nicht nur beim Aufbau von sexy Muskeln, sondern straffen auch die Haut © Foxys_Forest_Manufacture / Shutterstock.com

Damit der Körper genügend Kollagen produzieren kann, benötigt er ausreichend Eiweißbausteine, die Aminosäuren. Eier enthalten jede Menge Eiweiß und sind zudem günstig, gesund, schnell und einfach zuzubereiten. Plus: Sie liefern die beiden essentiellen Aminosäuren Lysin und Prolin, die für die Bildung von Kollagen unbedingt gebraucht werden. Also bitte zugreifen.

2. Grapefruits verbessern die Durchblutung

Seine knallige Farbe verdankt die Grapefruit dem Pflanzenfarbstoff Lycopin, der unter anderem die Blutzirkulation verbessert. Eine gute Durchblutung und eine aktiver Stoffwechsel sind Ihre zwei wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen Orangenhaut. Außerdem wirkt Lycopin antioxidativ, dass heißt, es schützt unsere Körperzellen vor schädlichen freien Radikalen und bindet Giftstoffe. Beides ein Pluspunkt, um den Dellen an Oberschenkel und Po vorzubeugen.

Darüber hinaus liefert die saure Frucht jede Menge Vitamin C, das die Produktion von Kollagen anregt. Übrigens: Auch Tomaten, Wassermelonen und Papaya enthalten jede Menge gesundes Lycopin.

3. Glutathion in Avocados schwemmt Toxine aus

Wir lieben Avocados – zu jeder Tageszeit und in jeder Form. Gründe dafür gibt es genug: Neben den gesunden gesättigten Fetten, die die grüne Frucht liefert, enthält sie jede Menge Kalium. Kalium ist ein Mineralstoff, der die Entwässerung des Körpers pusht. So haben Wassereinlagerungen weniger Chance.

Fatburner Avocado
Ob aufs Brot, im Salat oder Smoothie: Avocados gehen einfach immer © Elena Elisseeva / Shutterstock.com

Zudem enthalten Avocados Glutathion, eine Art "Mini-Eiweiße", die sich aus drei Aminosäuren zusammensetzen. Diese wirken antioxidativ und helfen dabei, dass Toxine, also Gifte, die Ihren Stoffwechsel ausbremsen, schneller wieder aus dem Körper geschwemmt werden.

4. Cayennepfeffer sorgt für Stoffwechsel-Kick

Durch langes Sitzen – egal ob bei der Arbeit oder auf dem Sofa – fährt Ihr Stoffwechsel langsam runter. Die Folge: Flüssigkeit sammelt sich im Gewebe rund um Po und Oberschenkel an. Das stellt Ihr Bindegewebe auf eine harte Probe, die in den meisten Fällen Orangenhaut hinterlässt. Cayennepfeffer sorgt für einen kleinen Kick, der Ihren Stoffwechsel wieder ordentlich einheizt. Außerdem bringt er natürlich Würze in alle Gerichte. Verzichten Sie stattdessen auf Salz. Das bindet nämlich Wasser und sorgt schneller für Cellulite.

5. Vitamin C aus Orangen gegen Orangenhaut

Orangen gegen Orangenhaut? Ja, unbedingt! Orangen stecken nämlich voller Vitamin C - eine echte Wunderwaffe gegen Cellulite. Denn es wirkt antioxidativ und bindet freie Radikale, die unsere Zellen schädigen und uns zum Beispiel schneller altern lassen. Es kräftig zudem das Bindegewebe, indem es dafür sorgt, dass neue Kollagenfasern entstehen.

Orangen helfen tatsächlich gegen Orangenhaut © lizabarbiza / Shutterstock.com

Doch Vitamin C kann noch mehr: Es schützt vor UV-Strahlen, die unser Bindegewebe zusätzlich schwächen. Um die Antioxidantien am besten zu nutzen, genießen Sie die Orangen frisch.

Übrigens: Auch Gemüse ist als Vitamin C-Quelle nicht zu unterschätzen, wie zum Beispiel Brokkoli und Paprika, die beiden den Vitamin C-Gehalt von Orangen locker toppen. Damit das Vitamin C durch Kochen oder Braten nicht verloren geht, Paprika am besten roh futtern und Brokkoli schonend dämpfen oder kurz im Wok schwänken.

6. Omega-3-Fettsäuren aus Lachs für mehr Kollagen

Mit den guten Omega-3-Fettsäuren aus Lachs geht es der Orangenhaut so richtig an den Kragen. Wie das funktioniert, wo doch Fett zu einer der Ursachen für die Entstehung von Cellulite gehört?

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Lachs enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren © Marian Weyo / Shutterstock.com

Bei Omega-3-Fetten handelt es sich um essentielle (lebenswichtige) Fettsäuren, die an einer Vielzahl von (ebenfalls lebenswichtigen) Funktionen im Körper beteiligt sind. Unter anderem verbessert es die Stabilität der Zellmembranen, so dass die nicht so schnell "ausleiern". Eine Studie der Purdue University in West Lafayette zeigte zudem, dass Omega-3-Fette die Kollagen-Produktion erhöhen kann. Sprich: Mehr Spannkraft für Ihre Haut an Oberschenkel & Co.

7. Kollagen aus Knochenbrühe strafft die Haut

"Bone broth" ist gerade in aller Munde. Was das ist? Das älteste Superfood der Welt. Bei der sogenannten Knochenbrühe handelt es sich um eine Art konzentrierten Sud, der beim Kochen von Knochen (von Rind oder Huhn) in Wasser entsteht. Die eingekochte Brühe, die mindestens 3 Stunden köcheln sollte (je länger, desto besser – 8 bis 10 Stunden wären optimal), ist am Ende super intensiv im Geschmack und kann später pur getrunken oder als Saucen-Basis eingesetzt werden.

Durch das lange Kochen werden wertvolle Mineralstoffe (wie Magnesium und Calcium) und Proteine (wie das hautstraffende Kollagen) aus den Knochen gelöst und bleiben in der Brühe zurück. Dadurch werden Knochen und Gewebe (Haut!) gestärkt und sollen sogar für einen Anti-Aging-Effekt sorgen.

Knochenbrühe kann man gut auf Vorrat kochen
Knochenbrühe kann man super auf Vorrat kochen © casanisa / Shutterstock.com

Wer keine Lust hat, 10 Stunden in der Küche zu stehen, kann sich auch fertige Bone broth kaufen, z.B. BROX von bonebrox.de oder die BEAM (Rind) oder BOOST (Huhn) von www.jarmino.de.

8. Lignane aus Leinsamen gegen Cellulite

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum nur wir Frauen an Cellulite leiden? Schuld sind – wie so oft – die Hormone. Genauer gesagt das weibliche Hormon Östrogen, das bei der Entstehung von Cellulite mitmischt. Doch es gibt auch eine gute Nachricht, Ladies: Leinsamen stecken voller Lignane, ein sekundärer Pflanzenstoff, der zu den sogenannten Phytoöstrogenen gehört. Das Besondere daran: Die Struktur ähnelt stark den der Östrogene. So tragen sie dazu bei, das Niveau des weiblichen Hormons stabil zu halten.

Leinsamen lassen Cellulite keine Chance
Leinsamen lassen sich ganz einfach in den Alltag integrieren © PageSeven / Shutterstock.com

Ihr Ticket zu dellenfreier Haut: Ein Teelöffel Leinsamen pro Tag reicht schon voll und ganz aus. Streuen Sie die kleinen Körner einfach über Ihr Müsli oder den Salat, rühren Sie in den Smoothie oder backen Sie ein Leinsamen-Brot. Aber Achtung: Eine größere Menge Leinsamen kann abführend wirken, da die Samen sehr ballaststoffreich sind. Immer ausreichend dazu trinken!

Anti-Cellulite: Clever essen gegen Orangenhaut

Das Thema Cellulite ist für uns nun ein für allemal gegessen. Zumindest, wenn Sie diese 8 Lebensmittel regelmäßig in Ihre Ernährung integrieren. Und das Geld für teure Anti-Cellulite-Cremes können Sie sich in Zukunft auch sparen. Denn – Achtung, Spoiler – die bringen alle sowieso nichts. Gesünder und günstiger ist es, Cellulite von innen vorzubeugen.

14.08.2018| © womenshealth.de
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