Gewürze zum Abnehmen 9 Gewürze, mit denen Sie leichter abnehmen

Diese Gewürze helfen beim Abnehmen
Dieser einfache Abnehm-Trick liegt versteckt im Gewürzregal. © Rawpixel.com / Shutterstock.com

Spice it up! Denn mit den richtigen Gewürzen wird nicht nur jedes Gericht noch viel leckerer, diese 9 helfen sogar noch beim Abnehmen

Das ein oder andere Kilo dürfte schon noch von der Hüfte verschwinden? Ja, das kennen wir. Der Schlüssel zum Erfolg heißt jedoch nicht Hungern und Verzichten. Denn das geht meist nach hinten los und macht außerdem so gar keinen Spaß! Das Geheimnis liegt – klein, aber fein – versteckt im Gewürzregal. Die getrockneten Pflanzenteile aus Wurzeln, Kräuter, Blüten oder Blätter peppen jedes Gericht durch ihre individuellen Noten auf. Egal ob Gemüse, Fleisch, Reis oder Nudeln. Aus jedem noch so einfachen Rezept wird mit ein paar Handgriffen etwas ganz Besonderes. Die natürlichen Stoffe sind jedoch nicht nur Geschmacksgeber. Sie stecken voller guter Inhaltsstoffe und haben sogar heilende Wirkungen. Und das Beste: Eine ganze Reihe an Gewürzen kurbeln den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an.

Diese Gewürze helfen beim Abnehmen

Und noch eins können Gewürze extrem gut: Die Aromen stimulieren nicht nur Ihre Geschmacksnerven, sondern zügeln auch Ihren Appetit. Ohne zusätzliche Kalorien zu futtern, befriedigen sie so Ihr Bedürfnis nach mehr Essen, sodass Sie sich die Extra-Portion, die sowieso zu viel gewesen wäre, ganz von selbst sparen. Außerdem helfen einige dabei den Blutzuckerspiegel zu regulieren und knocken Heißhungerattacken damit aus.

Diese Gewürze helfen beim Abnehmen
Diese Gewürze kurbeln den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an © Evgeny Karandaev / Shutterstock.com

Also, ran ans Gewürzregal. Diese Gewürze helfen Ihnen beim Abnehmen:

1. Kurkuma, der angesagte Fatburner

Goldene Milch ist wohl mit Abstand das hippeste Getränk auf jeder Speisekarte. Und eines der gesündesten noch dazu. Kurkuma verleiht ihm nicht nur seine hübsche goldgelbe Farbe, sondern macht es zu einem echten Powerdrink für Ihre Gesundheit. Die fernöstliche Medizin vertraut schon seit Jahrhunderten auf die heilende Wirkung der Wurzel. Sie unterstützt die Verdauung, hält Magen-und-Darm-Trakt in Schuss, wirkt entzündungshemmend und regt den Abtransport von Giftstoffen aus Ihrem Körper an. Alleine das wären schon genug Gründe regelmäßig zu Kurkuma zu greifen. Das Beste kommt aber noch: Das exotische Gewürz ist nämlich DER Fatburner schlechthin und soll sogar die Entstehung von neuen Fettzellen hemmen. Daneben kurbelt es Ihren Stoffwechsel an und wirkt entschlackend. Im Asia- oder Bioladen bekommen Sie das Wundermittel auch in seiner ursprünglichen Wurzelform. Alternativ erweitern Sie Ihr Gewürzregal um die gemahlene Variante. Mit der zaubern Sie nicht nur Ihren morgendlichen Kurkuma Latte, sondern verfeinern zudem indische und asiatische Gerichte oder würzen Ihren Reis und Gemüse damit.

2. Zimt hält den Blutzuckerspiegel konstant

Zimt-Geruch erinnert immer an Weihnachten. Diesen Duft dürfen Sie aber ruhig das ganze Jahr in der Nase haben. Zimt wird aus der getrockneten Rinde des gleichnamigen Zimt-Baumes gewonnen. Das Gewürz ist extrem reich an Antioxidantien und schützt so Ihre Zellen vor Alterung. Für Ihren Blutzuckerspiegel hat es eine ganz besondere Bedeutung: Der regelmäßige Verzehr des Gewürzes verbessert nämlich die Insulinwirkung Ihres Organismus und macht es Heißhungerattacken so deutlich schwerer. Das Problem ist nämlich das ständige Auf und Ab des Blutzuckerspiegels. Bleibt der konstant, ersparen Sie sich die plötzlich aufkommenden Gelüste nach Süßem und damit auch eine Menge Kalorien. Das macht Zimt zu einem echter Fettkiller, mit dem Sie Porridge, Müsli, Smoothies oder Ihren Kaffee verfeinern können. Auch herzhaften Gerichten verleiht Zimt eine ganze besondere Note. Würzen Sie doch mal Süßkartoffeln oder Kürbissuppe mit einer Prise Zimt.

3. Schwarzer Pfeffer, das würzige Allroundtalent

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Tipp: Pfefferkörner immer frisch mahlen. © Yuliia Mazurkevych / Shutterstock.com

Ein Must-Have in jedem Gewürzschrank, der bestimmt auch bei Ihnen einen Stammplatz hat. Das ist auch gut so. Schwarzer Pfeffer gibt jedem Gericht die nötige Würze und ist ein echtes Allroundtalent, weil er wirklich zu allem passt. Die leichte Schärfe genügt schon, um Ihrem Stoffwechsel einzuheizen. Mit Hilfe von Energievorräten produziert Ihr Körper dabei Wärme – im besten Fall auf Kosten von Fettreserven an Bauch, Hüfte und Co. Außerdem soll es Pfeffer auch neuen Fettzellen erschweren, es sich dort bequem zu machen. Grund genug einmal mehr nachzuwürzen. Das sollten Sie übrigens immer frisch tun, heißt: Hände weg von fertig gemahlenem Pulver. Greifen Sie stattdessen lieber zu Pfefferkörnern, die Sie dann mit Hilfe einer Mühle oder eines Mörsers frisch zerkleinern. Die ätherischen Öle, die für die Fett-weg-Wirkung verantwortlich sind, haben nämlich eine kurze Lebensdauer. Und es wäre zu schade, diese nicht zu nutzen.

4. Kreuzkümmel gegen lästige Fettpolster

Der Geruch von Kreuzkümmel, auch Cumin genannt, erinnert an 1001 Nacht. Es kann jedoch viel mehr als ein paar Träumereien zu wecken. Das Gewürz hat echtes Fatburner-Potenzial. Enthaltene Pflanzenstoffe, sogenannte Phytosterine, lassen Fettpolster schmelzen und sollen auch dafür verantwortlich sein, dass sich Blutfettwerte sowie das böse LDL Cholesterin verbessern. Auch der Stoffwechsel wird angeregt, sodass Ihr Kalorienverbrauch steigt. Cumin beruhigt außerdem Magen und Darm, weshalb er viele Speisen bekömmlicher macht und wirkt daneben antibakteriell. Kreuzkümmel ist vor allem in der Nordafrikanischen und Arabischen Küche zu Hause. Wir kennen es zum Beispiel aus Falafeln oder Hummus. Außerdem ist es Teil vieler Gewürzmischungen wie Garam Masala oder Curry. Auch einem Chili gibt es seinen klassischen Geschmack. Mit einem Hauch Cumin verpassen Sie Ihren Speisen im Handumdrehen einen leicht orientalischen Charakter. So passt es in Eintöpfe, Suppe oder zu Couscous. Genauso gut können Sie Gemüse oder Fleisch damit würzen.

Kreuzkümmel und Kümmel sollten Sie jedoch nicht verwechseln. Dahinter verbergen sich nämlich komplett verschiedene Gewürze, die auch geschmacklich absolut nichts miteinander zu tun haben.

5. Gewürznelken lassen den Bauchumfang schrumpfen

Eine schlanke und definierter Figur bekommen Sie mit Hilfe von Gewürznelken noch ein bisschen schneller. Die Wirkstoffe in den getrockneten Blüten unterstützen den Abtransport von Wassereinlagerungen. Ein Phänomen, auf das Sie getrost verzichten können. Denn die Ansammlung an Flüssigkeit macht sich im Umfang an Bauch, Hüfte und Po auf Dauer bemerkbar. Gerade an den Stellen, an denen wohl jede Frau hin und wieder etwas auszusetzen hat, können wir dieses zusätzliche Gewicht nicht gebrauchen. Gewürznelken haben zudem echte Heilkraft. Der Inhaltsstoff Eugenol wirkt entzündungshemmend und keimtötend. Außerdem ist das Gewürz besonders reich an Antioxidantien und damit das beste Mittel gegen freie Radikale. Verwendung finden sie in würzigen Eintöpfen, Suppen oder Soßen, aber auch in Süßspeisen oder wärmenden Getränken.

6. Chili befeuert Ihren Stoffwechsel

Diese Gewürze helfen beim Abnehmen
Sie mögen es scharf? Gut so! © Irina Burakova / Shutterstock.com

Heiß, heißer, Chili. Sobald es im Mund anfängt zu brennen, treibt das der ein oder anderen gelegentlich ein paar Schweißperlen auf die Stirn. Natürlich sollten Sie es nicht übertreiben, sodass Sie immer noch alles gut schmecken können. Aber ganz pragmatisch betrachtet, ist es ein gutes Zeichen. Chili heizt Ihrem Stoffwechsel nämlich ganz schön ein und bringt ihn auf Hochtouren. Ihr Energieumsatz vergrößert sich und Sie verbrennen mehr Kalorien. Dass "Anheizen" in diesem Falle wortwörtlich zu verstehen ist, bemerken Sie dann, wenn sich nach einem scharfen Essen eine wohlige Wärme in Ihrem Körper ausbreitet. Übrigens: In gemahlener Form werden Chilis als Cayenne Pfeffer bezeichnet. Die Wirkung bleibt dieselbe. Und Ihr Abnehmerfolg wird durch beides vergrößert. Beim Essen darf es also scharf werden.

7. Koriander, das Anti-Blähbauch Gewürz

Die einen lieben ihn, für die anderen ist er absolut ungenießbar. Besonders beim Koriandergrün scheiden sich die Geister. Neben den Blättern sind jedoch auch die Samen essbar. Im Gewürzregal findet man diese sowohl als ganze Körner als auch in der gemahlenen Variante. Wenn Ihr Bauch öfter aufgebläht ist, sollten Sie da unbedingt zugreifen. Koriander ist nämlich ein echter Geheimtipp, um Blähungen zu vermeiden und die Verdauung wieder in Schwung zu bringen. In der Ayurvedischen Medizin schwört man schon lange auf das Wunderkraut. Es lindert nicht nur Magen-Darm-Beschwerden, sondern unterstützt Ihren Körper beim Entgiften, in dem es Schwermetalle aus Ihrem Organismus spült. Der Geschmack der Samen ist herbwürzig und hinterlässt im Nachgeschmack eine leicht süßliche Note. Wer es etwas kräftiger mag, röstet die Körner vor dem Mahlen zuerst in einer Pfanne ohne Fett. Die Koriandersamen können Sie ganz in Currys mitkochen oder verwenden das gemahlene Gewürz um Gemüse, Ragouts, Suppen, Soßen, Salate oder auch Desserts zu verfeinern.

8. Kardamon, der natürliche Appetitzügler

Gewürze zum Abnehmen
Kardamon sorgt für orientalische Würze und wirkt aphrodisierend. © Evgeny Karandaev / Shutterstock.com

Kardamon landet bei den meisten höchstens im Plätzchen- oder Lebkuchenteig. Da dürfen die aromatischen Samen keinesfalls fehlen, da sie den weihnachtlichen Keksen diesen ganz besonderen Geschmack geben. Weihnachten ist aber viel zu kurz und Kardamon viel zu gesund, um nur ein paar Wochen im Jahr beim Würzen mitzumischen. Die enthaltenen ätherischen Öle zügeln den Appetit, sodass Sie sich einige Kalorien sparen können. Auch dieses Gewürz aus der ayurvedischen Küche kurbelt den Stoffwechsel an und wirkt gegen unangenehme Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen oder Krämpfe. In orientalischen Ragouts, Tajinen, im Cuscous oder Soßen sorgt Kardamon für den ganz charakteristischen Geschmack. Und dank seiner aphrodisierenden Wirkung wickeln Sie damit Ihren Liebsten noch leichter um den Finger. Da lässt die Lust auf Nachtisch nicht lange auf sich warten.

9. Oregano verbessert die Verdauung

Oregano ist mehr als nur das klassisch italienische Allround-Gewürz. In dem Kraut stecken viele gute ätherische Öle. Eins davon ist Thymol. Ihm hat Oregano seine verdauungsfördernde Wirkung zu verdanken. Auf natürliche Weise sorgt es für eine verbesserte Funktion von Galle und Leber. Dabei werden verstärkt Verdauungssäfte und Enzyme produziert, die Ihren Darm beim Verwerten und Auseinandernehmen der letzten Mahlzeit helfen. Eine gute Verdauung auch beim Abnehmen sehr wichtig. Gesundheitlich ist Oregano eine echte Allzweckwaffe. Es hält nämlich nicht nur Ihre Darmflora fit, sondern wirkt daneben antibakteriell und entzündungshemmend und ist ein echter Geheimtipp, wenn Sie mit Husten oder Halsschmerzen zu kämpfen haben. Oregano macht – wie sollte es anders sein – in fast jedem italienischen oder mediterranen Gericht eine gute Figur. Tomatensoße oder Bolognese geht ja immer. Die getrockneten Blätter können Sie jedoch auch als Tee aufgießen oder – wer etwas probierfreudiger ist – in grüne Smoothies mixen.

Pushen Sie Ihre Abnahme mit Gewürzen

Wer Abnehmen möchte, kommt um die ein oder andere Runde Sport und eine gesunde Ernährung trotzdem nicht drumherum. Gewürze sind jedoch das i-Tüpfelchen, das Ihren Abnehmerfolg ganz einfach pusht. Ganz nach dem Motto: Kleiner Aufwand, große Wirkung. Also ran ans Gewürzregal!

01.12.2017| © womenshealth.de
Franziska Orthey Freie Autorin Food & Fitness
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