Sport nach der Arbeit Mit diesen 9 Motivationstipps ist Sport nach der Arbeit kein Problem

Nach der Arbeit zum Sport oder doch lieber aufs Sofa? © Jacob Lund / Shutterstock.com

Nach dem Job sind Sie einfach zu müde und erschöpft, um noch zu trainieren? Unsinn! So motivieren Sie sich nach der Arbeit zum Sport

Diese leidige Frage, die Sie oft nach der Arbeit quält: Fitness oder Fernsehen? Sport oder Sofa? Cardio oder Couch? Natürlich wissen Sie: Das Gefühl nach dem Training ist super. Es ist eher das Davor, das die größten Schwierigkeiten bereitet.

Wenn nach einem anstrengenden Arbeitstag das Sofa und die Lieblingsserie Ihren Namen rufen, wäre es so schön, das Training einfach sausen zu lassen. Aber dann wiederum fehlt genau dieses tolle Gefühl nach dem Sport, und das schlechte Gewissen quält Sie. Diese Tipps sorgen dafür, dass Sie Ihre Sporttasche heute Morgen nicht umsonst gepackt haben:

1. Behalten Sie Ihre Sportziele im Blick

Stellen Sie sich ernsthaft die Frage: Warum tun Sie sich das eigentlich an, dieses ganze Trainieren? Notieren Sie Ihre Antworten. Ziele haben ist toll, aber sie aufzuschreiben ist noch viel besser. Vor allem, wenn sie diese Notiz an einem Ort platzieren, an dem Sie sie besonders oft sehen: als Zettel am Büro-Monitor oder als Foto auf dem Handy-Display. Das erinnert Sie an harten Tagen daran, warum Sie immer wieder zum Sport gehen. Ob Sie nun Handstand lernen, ein paar Pfunde verlieren oder Kraft aufbauen wollen, eine schriftliche Erinnerung hält die Motivation hoch.

2. Planen Sie Sport-Dates mit sich selbst

Die Erfahrung zeigt: Wer Trainingstage fest einplant (am besten gleich im Handy-Kalender, siehe unten), lässt seltener ein Workout ausfallen. Planen Sie am besten jede Woche schon im Voraus, an welchen Tagen Sie ins Studio gehen und was Sie genau trainieren wollen. Nach jedem Workout, haken Sie jeden einzelnen Punkt ab. Das gibt Ihnen ein gutes Gefühl.

Je konkreter Ihr Trainingsplan, desto eher ziehen Sie das Training durch – auch nach der Arbeit. © Jacob Lund / Shutterstock.com

3. Lassen Sie sich erinnern

Steht der Trainingsplan fest, aktvieren Sie den Reminder in Ihrem Smartphone-Kalender. Das kleine Signal eine Stunde vor dem Trainingstermin ruft Ihnen Ihr Trainigsziel in Erinnerung und verhindert, dass Sie ein Training "vergessen", weil mal wieder soooo viel zu tun war.

4. Frühstücken Sie richtig

Die Vorbereitung für ein gutes Training am Abend beginnt schon in den ersten Stunden des Tages. Ein gutes Frühstück hilft Ihrem Körper, den Tag gut zu überstehen und sorgt so dafür, dass Sie auch abends noch genug Energie fürs Training haben. (Das ist natürlich kein Grund, das Mittagessen sausen zu lassen.)

5. Haben Sie immer einen Pre-Workout-Snack dabei

Auch trotz guten Frühstücks und Mittagessens kann Sie abends ein Hüngerchen befallen. Damit Sie dieses Leerer-Bauch-Gefühl nicht an den heimischen Kühlschrank treibt, sorgen Sie vor: 45 Minuten vor dem Sport nach der Arbeit versorgt Sie ein gesunder Snack mit der nötigen Power.

6. Ziehen Sie noch bei der Arbeit Ihre Sportsachen an

Okay, das ist vielleicht ein Tipp für die Hardcore-Sport-Schwänzerin, aber ein sehr wirksamer: Wenn Sie sich angewöhnen, sich schon umzuziehen, bevor Sie Ihren Arbeitsplatz erlassen, verringern Sie damit das Risiko, es sich unterwegs doch noch anders zu überlegen.

Manchmal müssen Sie Ihren inneren Schweinehund ein bisschen austricksen. © Jacob Lund / Shutterstock.com

7. Treffen Sie Ihre Freunde nach der Arbeit beim Sport

Soziales Event klingt besser als Sport-Stunde, oder? kein Problem! Statt sich mit Ihren Freunden zur After-Work-Party zu treffen, planen Sie lieber ein gemeinsames After-Work-Workout. Während eines schweißtreibenden Fitness-Kurses werden Sie sich zwar nicht austauschen können, aber für ein gemeinsames Abendessen und den neuesten Klatsch ist danach auch noch Zeit. Und nichts motiviert besser zum Sport als ein paar Buddys, die mitmachen (und die Sie nicht hängen lassen wollen).

8. Denken Sie daran, dass Bewegung auch Ihrem Kopf guttut

Sie haben gar nicht so klar definierte Sportziele? Zum Glück geht es hier auch um viel mehr als nur körperliche Fitness. Demnächst steht ein neues Projekt an, bei dem Sie vollen Einsatz zeigen wollen? Ihre Woche ist wahnsinnig anstrengend und Sie können sich kaum konzentrieren? Ein Grund mehr, das Training nicht sausen zu lassen. Denn Sport beruhigt den Geist und verbessert die Hirnfunktion. Wenn Sie also bei der Arbeit mit besonders kreativen Ideen glänzen wollen, tun Sie Ihrem Kopf mit etwas Bewegung genau das Richtige.

Sport macht den Kopf frei und bringt Sie so auch im Job voran. © Jacob Lund / Shutterstock.com

9. Machen Sie nach der Arbeit Sport, der Ihnen Spaß macht

Workouts können und sollen gerne herausfordernd sein, aber nicht nerven! Wenn Sie sich jede Woche in einen Kurs quälen, den Sie gar nicht mögen, oder unbedingt ein Trainingsprogramm durchziehen wollen, das Ihnen keine Freude macht, ist klar, dass Sie das Training lieber sausen lassen wollen. Planen Sie stattdessen für Ihr Training nach der Arbeit lieber den Sport ein, der Ihnen tatsächlich Spaß macht. So gehen Sie regelmäßiger hin und Sport nach der Arbeit wird leichter zur Gewohnheit.

After-Work-Sport ist ein Gewinn, auch wenn der Angang oft zäh ist. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, sollte abends hin und wieder Sport treiben, sonst droht Bewegungsmangel – und der ist auf Dauer echt ungesund. Sehen Sie das Training nicht als zusätzliche Belastung, sondern als Ausgleich. Sie werden sehen, wie schnell der Stress dank der Bewegung von Ihnen abfällt.

29.11.2018| Ashley Oerman, Aryelle Siclait, Anna Ullrich © womenshealth.de
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