Nüsse Diese 8 Nusssorten sind besonders gesund

Das sind die beliebtesten Nusssorten
Superfood im Miniaturformat: Nüsse haben jede Menge Powerstoffe im Gepäck © Julia Sudnitskaya / Shutterstock.com

Gesunde Fette, keine Kohlenhydrate und viel Eiweiß: Nüsse sind DIE Top-Snacks schlechthin – vor dem Sport oder zwischendurch. Doch was macht Nüsse so gesund? Hier die Antwort!

Wussten Sie, dass Eichhörnchen so hübsch und intelligent sind, weil sie sich fast ausschließlich von Nüssen ernähren? Okay, Scherz beiseite. Fakt ist aber, dass Nüsse kleine Kraftpakete sind und täglich von Ihnen vernascht werden sollten.

Was macht Nüsse so gesund?

Ihre Superkräfte: Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und viel pflanzliches Eiweiß, was Nüsse nicht nur zu einem Top-Snack für Sportler macht, sondern auch für Veganer. Trotzdem gilt bei Nüssen, wie so oft im Leben: Immer in Maßen, nicht in Massen essen. Denn in puncto Kalorien- und Fettgehalt haben es die einzelnen Sorten echt in sich. Doch eine Handvoll Nüsse am Tag zu snacken ist gesund, also pimpen Sie Ihr Müsli oder den Salat damit.

1. Walnuss: Booster für die Denkleistung

Kleine Eselsbrücke: Die Walnuss sieht aus wie ein kleines Gehirn und ist gleichzeitig besonders gut fürs Gehirn. Denn ihr hoher Gehalt an Vitamin B macht die kleinen Allrounder zum echten Brainfood. Omega-3-Fettsäuren wirken sich zudem positiv auf das Herz-Kreislauf-System, den Blutkreislauf und den Cholesterinspiegel aus, während wertvolle Antioxidantien vor Krebs und anderen Erkrankungen schützen. Neben Vitaminen, Eiweiß und Mineralien enthalten 100 Gramm der leckeren Nüsse 654 kcal und 65,2 Gramm Fett.

2. Pekannuss: Knackiger Vitamin-Lieferant

Pekannuss
Gut für Knochen und Augen: die Pekannuss © gresei / Shutterstock.com

Die nordamerikanische Nuss zeichnet sich durch ähnliche Eigenschaften wie ihre Verwandte – die Walnuss – aus, hat dabei aber einen etwas süßeren Geschmack. Trotz eines Fettgehalts von ganzen 72 Prozent ist die Pekannuss (in Maßen natürlich) total gesund. Zu ihren Vorteilen gehören viel pflanzliches Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren und Vitamine, sowie Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium. Lassen Sie sich also von der hohen Kalorienzahl von 705 kcal pro 100 Gramm und vom Fettgehalt von 72 g pro 100 Gramm nicht abschrecken – in einer Nussmischung sind Pekannüsse willkommene Abwechslung!

3. Paranuss: Gesunder Exot

Die brasilianische Paranuss polarisiert – entweder ist sie als erstes aus der Nussmischung verschwunden oder sie bleibt am Ende übrig. Dabei ist auch die Paranuss ein richtiges Power-Paket: Mineralstoffe wie Phosphor, Magnesium und Calcium sorgen für starke Knochen und Zähne, Spurenelemente wie Selen können eine Detox-Wirkung haben. 100 Gramm der exotischen Nusssorte enthalten 670 kcal und 66 g Fett.

4. Haselnuss: Unterschätzte Klassiker

Haselnuss
Kleine Vitamin-E-Bombe: die Haselnuss © Ira Shpiller / Shutterstock.com

Zu Unrecht hat die Haselnuss ein verstaubtes Image, das wohl an den trockenen Exemplaren liegt, die Oma immer noch 2 Monate nach Weihnachten auf dem Tisch stehen hatte. Dabei spielt die runde Nuss, die frisch vom Baum besonders knackig ist, gerade in puncto Vitamin-E-Gehalt (26 g pro 100 Gramm) in der Oberliga mit. Außerdem enthalten sind: Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe für eine gesunde Verdauung und Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Phosphor und Eisen, sowie 63,3 g Fett und 664 kcal pro 100 Gramm.

5. Cashewnuss: Die "fettärmste" Nuss

Cashewnüsse kennen viele nur in gerösteter und gewürzter Form, dabei sind sie vor allem unbehandelt mit ihrer feinen Süße ein echter Leckerbissen. Absoluter Pluspunkt: Mit 44 g Fett pro 100 Gramm hat die Cashew weniger Fett als andere Nüsse. Zum beliebten Snack für Sportler wird sie durch ihren relativ hohen Magnesium-Anteil, der Muskelkrämpfen vorbeugen kann. Außerdem ist sie mit 20 Prozent sehr reich an Eiweiß. 100 Gramm Cashewnüsse enthalten dabei 553 kcal. Auch lecker und genauso gesund: Cashewmus. Das können Sie entweder pur löffeln, Obst darin dippen oder Ihr Müsli damit verfeinern.

6. Macadamia Nuss: Royaler Geschmack mit viel Fett

Macadamianuss
Lass knacken! Die Schale der Macadamia-Nuss ist so hart, dass sie nur maschinell geknackt werden kann © pinkomelet / Shutterstock.com

Die Macadamia-Nuss wird auch "Königin der Nüsse" genannt und begeistert mit ihrem feinen Aroma und ihrer buttrigen Konsistenz. Der hohe Fettgehalt von 75 Prozent sollte erst einmal keinen Abschreckungsgrund darstellen, da er sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System und den Cholesterinspiegel auswirkt. Pro 100 Gramm enthalten Macadamianüsse 703 kcal.

Gesunde Verwandschaft: Nuss ist nicht gleich Nuss – das gilt besonders für Mandeln und Erdnüsse. Denn die beiden Kraftpakete sind strenggenommen gar keine Nüsse, aber dadurch nicht weniger gesund. Hier die wichtigsten Werte:

7. Erdnuss: Hülsenfrucht gegen Stress

Die Erdnuss ist ein wahrer Klassiker auf allen Weihnachtstellern, das aber auch zu Recht! Denn dank Magnesium bewährt sie sich als Powerfood in stressigen Zeiten. Auch ihr Eiweißgehalt lässt sich sehen: 100 Gramm Erdnüsse enthalten mehr Protein als ein Steak! Auf 100 Gramm hat die Erdnuss 561 kcal und 48 g Fett.

8. Mandel: Steinobst mit Superfood-Potenzial

Mandeln
Gerade für Sportler perfekt: Mandeln © Farknot Architect / Shutterstock.com

Pro 100 Gramm haben Mandeln 570 kcal und 54 g Fett. Davon abgesehen liefert das gesunde Steinobst jede Menge Vitamin E, Eiweiß und Magnesium. Am besten kaufen Sie die ungeschälte, also braune, Variante – diese enthält mehr Nährstoffe als die weiße Version. Mandeln sind in ihrer Anwendung wahre Allrounder: So können Sie sie zwischendurch einfach mal knabbern oder in Form von Mandelmus, -mehl oder -milch verwenden.

Fazit: Eine Handvoll Nüsse am Tag zahlt sich aus

Wow, Nüsse sind echte Alleskönner. Integrieren Sie also unbedingt eine Handvoll Nüsse in Ihre tägliche Ernährung! Dabei sollte es dann aber auch bleiben: Das Fett in Nüssen ist zwar ungesättigt und damit gesund, sollte aber trotzdem nur in Maßen genossen werden, damit es den Körper nicht belastet. Denn sonst können die kleinen Kraftpakete ganz schnell zu Dickmachern werden.

14.12.2017| © womenshealth.de
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