So trainiert Jennifer Lopez mit 56: 7 Kraftübungen für einen starken, straffen Körper

Star-Workout-Routine
So trainiert Jennifer Lopez mit 56: 7 Kraftübungen für einen starken, straffen Körper

ArtikeldatumVeröffentlicht am 07.08.2026
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Training von Jennifer Lopez
Foto: gettyimages/Marc Piasecki

Du kennst das: Du willst dich stark fühlen, einen definierten Körper aufbauen – und trotzdem soll dein Training in deinen Alltag passen. Genau hier lohnt ein Blick auf Stars wie Jennifer Lopez: Sie steht seit Jahren für Disziplin, Energie und einen Body, der wirkt, als würde er einfach nicht altern. Mit ihrer Rolle in 'Office Romance' ist sie wieder auf dem Screen zu sehen – und zeigt einmal mehr, wie viel Arbeit dahintersteckt. Mit 56 setzt sie auf eine Kombi aus Krafttraining (auch mit schweren Gewichten) und Beweglichkeit. Und das ist genau die Mischung, die bei vielen Frauen den Unterschied macht: weniger "nur Cardio", mehr echte Power.

Das Mindset dahinter: Konstanz schlägt Perfektion

Jennifer Lopez betont in Interviews immer wieder dieselben Basics: vorbereitet sein, gut essen, trainieren – und dranbleiben. Nicht jedes Workout fühlt sich leicht an, aber der Trick ist, überhaupt anzufangen – selbst wenn du innerlich schon Ausreden sammelst.

Ihre Haltung dazu bringt sie sehr direkt auf den Punkt: Es geht oft weniger um Motivation als um eine Entscheidung – "ich mach’s trotzdem, auch wenn ich müde bin". Und ja, das ist unbequem. Doch genau deshalb wirkt es.

Tipp: Wenn du dich heute zu schlapp fühlst, dann stell dir nicht "60 Minuten Vollgas" vor, sondern "10 Minuten anfangen". Oft kommt der Rest von allein.

Warum diese Kombi so gut funktioniert (und nicht nur bei Stars)

Krafttraining formt Muskeln und kann zusätzlich deinen Alltag verändern: Du fühlst dich stabiler, aufrechter, weniger "matschig" und hast häufig mehr Energie. Mobility-Elemente, wie Rotationen oder Yoga-Übergänge, sorgen dafür, dass sich dein Körper nicht nur stark, sondern auch beweglich und gut anfühlt.

Infobox: Wer Jennifer Lopez (mit)trainiertHinter dem Trainingsmix von Jennifer Lopez stehen übrigens zwei bekannte Namen aus der Fitnesswelt: Personal Trainer Dodd Romero, der bei ihr vor allem auf klassisches Krafttraining (Resistance Training) und klar strukturierte Einheiten setzt – und Trainerin sowie Gründerin der "Tracy Anderson Method" Tracy Anderson, deren Ansatz eine Mischung aus Dance-Cardio, Mattenarbeit und vielen Wiederholungen mit leichten Gewichten oder Resistance Bands ist. Anderson arbeitet dabei häufig auch mit Knöchelgewichten, um Beine und Po zusätzlich zu fordern.

So sieht der Trainingsrahmen aus, den Jeniifer Lopez immer wieder nutzt

Statt jeden Monat ein komplett neues Programm zu erfinden, bleibt Lopez bei einem klaren Setup: mehrmals pro Woche Krafttraining, ergänzt durch tanzbasierte Cardio- und Band-Workouts.

Personal Trainer Dodd Romero beschrieb gegenüber Us Weekly (2024), dass Jennifer Lopez drei Tage pro Woche trainiert und typische Kraft-Elemente unter anderem gewichtete Sumo-Squats, hängendes Beinheben und Cable Crunches am Kabelzug umfassen – klassisch in mehreren Sätzen.

Und mit der Tracy Anderson Methode kommen zusätzlich Einheiten dazu, die Beine und Po sowie Core über viele Wiederholungen ausreizen – oft mit leichten Zusatzgewichten, wie zum Beispiel Knöchelgewichten.

Warum Krafttraining mit Gewichten ab 30 so wichtig wird

Jennifer Lopez hat auf CBS Mornings offen gesagt, dass sie heute stärker auf Krafttraining setzt – und auch schwerer hebt. Der Hintergrund ist simpel: Mit zunehmendem Alter verlieren wir Muskelmasse, wenn wir nichts dagegen tun.

Ihre Aussage dazu: "Ich stemme schwere Gewichte. Ich mache jetzt viel Krafttraining, weil man damit ab 30 anfangen muss. Mit zunehmendem Alter verlieren wir Muskelmasse. Wir müssen Muskeln aufbauen, um ein jugendliches Aussehen zu bewahren."

Wichtig: Steigere nach und nach Gewicht oder Wiederholungen, sodass dein Körper einen Grund hat, stärker zu werden.

Die 7 Kraft- und Mobility-Übungen, auf die Jennifer Lopez schwört

Der Beispiel-Workout-Plan von Jennifer Lopez kombiniert Kurzhantel-Training, Yoga-Elemente und Mobility. Führe die Übungen entweder als Zirkel oder als klassische Sätze aus. Achte dabei, dass du jede Übung sauber und kontrolliert machst.

Tipp: Wenn du neu im Krafttraining bist, starte mit 2 Sätzen pro Übung und steigere erst dann auf 3.

1. Revolved High Lunge (gedrehter Ausfallschritt)

Du startest im hohen Ausfallschritt und kombinierst Beinpower mit Rotation – super für Hüften, Core und Brustwirbelsäule.

  1. Starte in einem hohen Ausfallschritt: linken Fuß nach hinten setzen (Bein gestreckt), rechtes Knie beugen, sodass es direkt über dem Knöchel ist.
  2. Oberkörper Richtung rechter Oberschenkel rotieren.
  3. Linke Hand innen neben dem rechten Fuß auf den Boden setzen (für mehr Challenge außen).
  4. Rechten Arm Richtung Decke strecken, Brust öffnen, weiter in die Rotation drehen.
  5. Zum Lösen rechte Hand absetzen, beide Hände neben dem vorderen Fuß platzieren.
  6. Seite wechseln.

2. Lateral Raise (Seitheben)

Übungen von Jennifer Lopez
gettyimages/Prostock-Studio

Ein Klassiker für starke Schultern.

  1. Hüftbreiter Stand, je eine Kurzhantel seitlich am Körper halten.
  2. Schultern entspannt, Knie leicht gebeugt.
  3. Hanteln seitlich anheben bis auf Schulterhöhe, Ellbogen leicht gebeugt.
  4. Wirbelsäule neutral, Core aktiv, Schultern weg von den Ohren.
  5. Langsam kontrolliert absenken.

3. Thruster (Kniebeuge + Schulterdrücken)

Ein echter Power-Move: Du kombinierst eine tiefe Kniebeuge mit einem Überkopfdrücken.

  1. Schulterbreiter Stand, zwei Hanteln auf Schulterhöhe halten.
  2. Core anspannen, in die Kniebeuge gehen, bis die Oberschenkel mindestens parallel zum Boden sind.
  3. Über die Fersen aufstehen und den Schwung nutzen, um die Hanteln über Kopf zu drücken.
  4. Arme oben vollständig strecken.
  5. Hanteln kontrolliert zurück auf Schulterhöhe absenken.

4. Split Squat (Ausfallschritt-Variante)

Training von Jennifer Lopez
gettyimages/Diamond Dogs

Perfekt, um Beine und Po einseitig zu kräftigen und Dysbalancen auszugleichen.

  1. Starte im halb knienden Stand, Hanteln liegen links und rechts neben dir. Beide Knie etwa 90 Grad.
  2. Oberkörper leicht nach vorn neigen, Blick nach vorne (Nacken neutral).
  3. Füße wie auf "Schienen", hinterer Mittelfuß und Zehen am Boden.
  4. Hanteln aufnehmen, Core, Po und oberen Rücken anspannen.
  5. Über den vorderen Fuß hochdrücken und Po anspannen, bis du im Split Squat stehst.
  6. Kontrolliert absenken und knapp über dem Boden stoppen (Knie nicht "fallen lassen").
  7. Kurz pausieren, nächste Wiederholung.

5. Triceps Kickback (Trizeps-Kickback)

Für straffe Arme – aber nur, wenn der Oberarm stabil bleibt.

  1. Hüftbreiter Stand, je eine Hantel halten.
  2. Leicht in der Hüfte nach vorn kippen, Core anspannen, Po fest. Blick auf den Boden ein paar Meter vor dir (neutraler Nacken).
  3. Hanteln hochrudern, bis Oberarme etwa auf Höhe des Rückens sind, Ellbogen ca. 90 Grad, Arme eng am Körper.
  4. Ellbogen strecken und Hanteln nach hinten "kicken" (Bewegung nur aus dem Ellbogengelenk).
  5. Oben kurz halten, Trizeps anspannen.
  6. Ellbogen beugen und zurück – Oberarme bleiben oben.

6. Biceps Curl (Bizeps-Curl)

Training von Jennifer Lopez
gettyimages/LumiNola

Der Curl ist ein Klassiker – und genau deshalb so gut: Wenn du ihn kontrolliert machst, brennt der Bizeps garantiert.

  1. Aufrecht stehen, Hanteln halten, Handflächen zeigen nach vorn.
  2. Knie leicht gebeugt, Core und Po angespannt.
  3. Ellbogen eng am Körper, Hanteln langsam bis Schulterhöhe curlen.
  4. Oben kurz pausieren.
  5. Kontrolliert absenken, bis die Arme ganz gestreckt sind.

7. Schulterstand-Flow mit Vorbeuge

Ein Mobility-Core-Mix, der Kontrolle und Körperspannung fordert.

  1. Rückenlage, Beine gestreckt.
  2. Beine und Hüfte Richtung Decke heben, auf die Schultern rollen; bei Bedarf unteren Rücken mit den Händen stützen.
  3. Ziel: Hüfte über Schultern, Füße über Hüfte stapeln.
  4. Hüfte und Wirbelsäule langsam zurück zur Matte abrollen.
  5. Mit Schwung (falls nötig) in den Sitz rollen und nach vorn beugen, Richtung Zehen greifen.
  6. Wieder auf die Schultern rollen und zurück in den Schulterstand.
  7. Kontrolliert Wirbelsäule abrollen und Beine langsam Richtung Boden absenken.
  8. Stoppe, wenn die Beine knapp über der Matte schweben – oder an dem Punkt, an dem der untere Rücken noch am Boden bleibt.

Infobox: So baust du das Jennifer Lopez-Workout in deine Woche einWenn du die Idee "Kraft + Mobility" übernehmen willst, reicht ein einfacher Rahmen:

● 3x pro Woche Kraft (45–60 Min.): z.B. Thruster, Split Squat, Lateral Raise, Curls, Kickbacks
2–4x pro Woche Mobility (10–20 Min.): z.B. Revolved High Lunge, Schulterstand-Flow, Hüftöffner
1–2 aktive Restdays: Spazieren, lockeres Rad, leichtes Dehnen
Inhalt

So klappt’s auch in stressigen Wochen

Das größte Missverständnis bei Star-Workouts: dass du es exakt so machen musst, denn das musst du nicht. Was wirklich zählt, ist die Richtung:

  • Kraft (damit dein Körper formt und stärker wird)
  • Progression (damit es nicht stagniert)
  • Mobility (damit du dich gut bewegst und dranbleibst)

Wenn du nach 2–3 Wochen merkst, dass du regelmäßig trainierst, aber kaum Fortschritt siehst, ist meistens nicht "zu wenig Wille" das Problem – sondern ein zu leichtes Gewicht, zu wenig Struktur oder zu wenig Regeneration.

FAQ: Die häufigsten Fragen zum Jennifer-Lopez-Workout

Fazit