8 leckere Cellulite-Killer, die dein Bindegewebe straffen 4 PM production / Shutterstock.com

Cellulite-Ernährung: 8 Food-Tipps

Ernährung gegen Cellulite 8 leckere Cellulite-Killer, die dein Bindegewebe straffen

Orangen essen gegen Orangenhaut? Klingt komisch, ist aber effektiv! Mit der richtigen Anti-Cellulite-Ernährung straffst Beine, Po & Co. auf natürliche Weise

Rund 80 bis 90 Prozent aller Frauen haben Cellulite – es ist also im Grunde die natürlichste Sache der Welt und nichts, wofür du dich schämen solltest. Schuld an den kleinen Dellen, die Oberschenkel und Po zieren, sind meist Fett- oder Wassereinlagerungen. Die drücken gegen das Bindegewebe, verschieben es und werden an der Oberfläche sichtbar.

Je schwächer dein Bindegewebe, umso leichter zeigt sich die Cellulite. Die meisten Frauen bekommen daher früher oder später Cellulite, ob schlank oder kurvig. Insofern ist sie nichts anderes als normal. Warum Männer keine Cellulite bekommen, erfährst du hier.

Ist Cellulite etwas Schlimmes?

Nein! Denn Cellulite sagt nichts über deine Gesundheit aus. Zudem ist jede Frau auf ihre Weise schön – mit und ohne Cellulite. Das finden übrigens auch Männer, denen es in der Regel völlig egal ist, ob und wie viele Dellen an Beinen oder Po sitzen. Und falls der Kerl an deiner Seite etwas anderes sagen sollte, kannst du ihn getrost in die Wüste schicken! Denn wir lieben unseren Körper so, wie er ist.

Was kann ich gegen Cellulite tun?

Wenn du versuchen willst, deine Cellulite etwas zu reduzieren, ist das auch völlig in Ordnung. Das Wichtigste ist, dass du deinen Körper mit einem positivem Blick betrachtest, anstatt dich auf angebliche Makel zu konzentrieren, die außer dir niemand sieht. Fühl dich wohl in deinem Körper und mach deinen Wert nicht vom physischen Aussehen abhängig!

Die US-Hautärzte von der American Academy of Dermatology Association (AAD) sagen, dass Bewegung und Gewichtsverlust helfen, Cellulite weniger sichtbar zu machen. Abnehmen hilft also prinzipiell gegen die Dellen, aber auch schlanke Frauen haben Cellulite – es ist also keine Garantie, dass es durchs Abnehmen verschwindet. Besonders problematisch ist es, wenn dein Gewicht ständig schwankt, Stichwort: Jojo-Effekt. Lies hier warum.

Sport ist ist definitiv einer der beste Cellulite-Killer, lad dir am besten gleich einen unserer Trainingspläne herunter:

Falls dich die kleinen, ungefährlichen Dellen trotzdem nerven, kannst du durch Sport und mit der richtigen Ernährung die Orangenhaut leicht eindämmen. Ganz wegbekommen wirst du sie damit nicht, solche Versprechen sind unseriös. Aber ein wenig Shaping von innen kann auf jeden Fall nicht schaden.

Welche Ernährung hilft bei Cellulite?

Wichtig ist vor allem, dass du deinen Körper mit ausreichend Kollagen versorgst, da es Hauptbestandteil des Bindegewebes ist. Vergiss also Cremes & Co.! Die effektivsten Cellulite-Mittel, die gleichzeitig supergesund sind, gibt es nämlich im Supermarkt.

1. Eier erhöhen die Kollagenproduktion

Wenn du wirklich effektiv und gesund gegen Cellulite vorgehen, beziehungsweise vorbeugen willst, merk dir eines: Die Wunderwaffe gegen Cellulite heißt Kollagen. Kollagen ist ein Strukturprotein und der Hauptbestandteil deines Bindegewebes. Fehlt es deinem Körper an Kollagen, fehlt es der Haut dementsprechend an "Struktur", sowie Spannkraft und Elastizität. Studien mit Kollagen-Supplementen zeigen, dass es einen gewissen Effekt gegen Cellulite haben kann.

Partnerangebot: Proteinpulver mit Collagen Das neue Nahrungsergänzungsmittel "Triple Perform" stärkt durch den Einsatz des Proteins Collagen Sehnen und Muskeln von Sportlern. Eine gute Collagen-Versorgung kann die Leistungsfähigkeit steigern bei der Regeneration helfen. Hier "Triple Perform" ausprobieren.

Damit der Körper genügend Kollagen produzieren kann, benötigt er ausreichend Eiweißbausteine, also Aminosäuren. Eier enthalten jede Menge Eiweiß und sind zudem günstig, gesund, schnell und einfach zuzubereiten. Plus: Sie liefern die beiden essenziellen Aminosäuren Lysin und Prolin, die für die Bildung von Kollagen unbedingt gebraucht werden. Also bitte zugreifen!

Aber auch andere proteinreiche Lebensmittel sind ideal, um Cellulite den Kampf anzusagen. Hier kommen die Top 20 der gesunden Eiweißquellen.

2. Glutathion in Avocados schwemmt Toxine aus

Wir lieben Avocados – zu jeder Tageszeit und in jeder Form. Gründe dafür gibt es genug: Neben den gesunden ungesättigten Fetten, die die grüne Frucht liefert, enthält sie jede Menge Kalium. Kalium ist ein Mineralstoff, der die Entwässerung des Körpers pusht. So haben Wassereinlagerungen weniger Chance.

Zudem enthalten Avocados Glutathion, eine Art "Mini-Eiweiß", das sich aus drei Aminosäuren zusammensetzen. Diese wirken antioxidativ und helfen dabei, dass Toxine, also Gifte, die deinen Stoffwechsel ausbremsen, schneller wieder aus dem Körper geschwemmt werden. Rezeptidee gefällig?

Knackiger Salat mit Hühnchen und Avocado

Easy, proteinreich und gesund: Dieser Salat geht einfach immer! Er lässt sich auch abwandeln, in dem du zum Beispiel Paprika gegen Tomate und Hühnchen gegen Lachfilet tauscht. Mach dein Ding!

Maslova Valentina / Shutterstock.com
Knackiger Salat mit Hühnchen und Avocado
Zutaten für 1 Portion(en)
  • 1 Handvoll Salat-Mix (nach Wahl)
  • 0.5 mittelgroße(s) Avocado(s)
  • 0.5 mittelgroße(s) Paprika
  • 0.25 mittelgroße(s) rote Zwiebel(n)
  • 150 g Hähnchenbrust
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 TL Rapsöl
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 EL Weißer Balsamico
  • 0.5 TL Honig
  • 0.5 TL Senf
Zubereitung
  1. Salat waschen und auf einen Teller geben. Rote Zwiebel in Halbringe schneiden, Paprika in Würfel und Avocado in Scheiben. Alles zum Salat geben.

  2. Dressing vorbereiten, indem du einfach alle Zutaten miteinander verrührst. Für die Zubereitung macht sich ein kleines Schraubglas prima, zum Beispiel ein altes Marmeladenglas. Einfach alles rein und schütteln.

  3. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Hähnchen salzen und pfeffern, dann entweder am Stück anbraten oder erst in mundgerechte Würfel schneiden und dann braten, mach es wie es dir lieber ist. Die kleineren Stücke werden schneller gar und eher ein wenig braun und knusprig, daher empfehlen wir die Variante.

  4. Warmes Hühnchen über den Salat geben, Dressing dazu und alles mit Sesam toppen. Du kannst natürlich auch andere Kerne verwenden oder einen Mix.

  • Kalorien (kcal): 580
  • Fett: 45g
  • Eiweiß: 37g
  • Kohlenhydrate: 9g

3. Cayennepfeffer sorgt für Stoffwechsel-Kick

Durch langes Sitzen – egal ob bei der Arbeit oder auf dem Sofa – fährt dein Stoffwechsel langsam runter. Die Folge: Flüssigkeit sammelt sich im Gewebe rund um Po und Oberschenkel an. Das stellt dein Bindegewebe auf eine harte Probe, die in den meisten Fällen Orangenhaut hinterlässt. Noch mehr versteckte Stoffwechsel-Bremsen im Alltag haben wir hier aufgedeckt.

Cayennepfeffer sorgt durch das enthaltene Capsaicin für einen kleinen Kick, da es deinem Stoffwechsel wieder ordentlich einheizt, wie Studien zeigen. Außerdem bringt er natürlich Würze in alle Gerichte. Verzichte stattdessen auf Salz. Das bindet nämlich Wasser und begünstigt die Dellen.

4. Grapefruits verbessern die Durchblutung

Ihre knallige Farbe verdankt die Grapefruit dem Pflanzenfarbstoff Lycopin, der Studien zufolge unter anderem die Blutzirkulation verbessert. Eine gute Durchblutung und ein aktiver Stoffwechsel sind das A und O bei Cellulite. Lust auf einen leckeren Sommer-Salat mit Grapefruit? Hier geht's zum Rezept.

Außerdem wirkt Lycopin (das auch in Tomaten steckt) antioxidativ, sprich: es schützt deine Körperzellen vor schädlichen freien Radikalen und bindet Giftstoffe. Beides ein Pluspunkt, um den Dellen an Oberschenkel und Po vorzubeugen. Darüber hinaus liefert die saure Frucht jede Menge Vitamin C, das die Produktion von Kollagen anregt. Übrigens: Auch Tomaten, Wassermelonen und Papaya enthalten jede Menge gesundes Lycopin.

5. Kollagen aus Knochenbrühe strafft die Haut

Knochhenbrühe ist das älteste Superfood der Welt. Bei der sogenannten "Bone broth" handelt es sich um eine Art konzentrierten Sud, der beim Kochen von Knochen (von Rind oder Huhn) in Wasser entsteht.

Die eingekochte Brühe, die mindestens 3 Stunden köcheln sollte (je länger, desto besser – 8 bis 10 Stunden wären optimal), ist am Ende superintensiv im Geschmack und kann später pur getrunken oder als Saucen-Basis eingesetzt werden. Ein Knochenbrühe-Rezept findest du bei unserem großen Bruder MensHealth.de.

Durch das lange Kochen werden wertvolle Mineralstoffe (wie Magnesium und Calcium) und Proteine (wie das bereits erwähnte hautstraffende Kollagen) aus den Knochen gelöst und bleiben in der Brühe zurück. Dadurch werden Knochen und Gewebe (Haut!) gestärkt und sollen sogar für einen Anti-Aging-Effekt sorgen.

Tipp: Keine Lust oder Zeit zum Selber machen? Dann kannst du Knochenbrühe von Rind, Huhn & Co. auch kaufen, wie zum Beispiel die von BROX.

6. Omega-3-Fettsäuren Lachs für mehr Kollagen

Mit den guten Omega-3-Fettsäuren geht es der Orangenhaut so richtig an den Kragen. Wie das funktioniert, wo doch Fett zu einer der Ursachen für die Entstehung von Cellulite gehört? Bei Omega-3-Fetten handelt es sich um essenzielle (lebenswichtige) Fettsäuren, die an einer Vielzahl von (ebenfalls lebenswichtigen) Funktionen im Körper beteiligt sind. Unter anderem verbessert es die Stabilität der Zellmembranen, so dass die nicht so schnell "ausleiern".

Eine Studie der Purdue University in West Lafayette zeigte zudem, dass Omega-3-Fette die Kollagen-Produktion erhöhen kann. Sprich: Mehr Spannkraft für deine Haut an Oberschenkel & Co. So schmeckt Lachs besonders lecker: In Kombi mit Avocado (hey, noch ein Cellulite-Killer!) und Salat:

Lachs auf Salat mit Guacamole

Sowohl Lachs als auch Avocado liefern essentielle Fettsäuren, die unter anderem wichtig für dein Gehirn sind. Umso besser, dass sie auch geschmacklich einfach richtig gut zusammen passen.

Sea Wave / Shutterstock.com
Lachs auf Salat mit Guacamole
Zutaten für 2 Portion(en)
  • 1 mittelgroße(s) Avocado(s)
  • 1 TL Limettensaft
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Prise Chili
  • 1 EL Rapsöl
  • 2 Filet(s) Lachs
  • 2 Handvoll Salat-Mix (nach Wahl)
  • 1 Handvoll Cherrytomate(n)
  • 1 mittelgroße(s) rote Zwiebel(n)
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 TL Balsamico-Essig
  • 1 Spritzer Limettensaft
  • 0.5 TL Sesam
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
Zubereitung
  1. Avocado halbieren, entkernen und würfeln. Mit Limettensaft, gepresstem Knobi, einer ordentlichen Prise Salz, Pfeffer und etwas Chili mischen. Mit einer Gabel zerdrücken und zu einer Creme verarbeiten. Etwa 10 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen und noch mal abschmecken.

  2. Salat waschen und gut abtropfen lassen. Tomaten halbieren. Zwiebel in Halbringe schneiden. Alles in einer Schüssel vermengen.

  3. Olivenöl, Balsamico, Limettensaftspritzer sowie Salz und Pfeffer vermengen und über den Salat geben. Salat dann auf den Tellern verteilen.

  4. Lachsfilet unter kaltem Wasser abspülen, trockentupfen. Öl in einer (Grill-)Pfanne erhitzen und den Lachs darin braten und mit Salz und Pfeffer würzen. Auch lecker: die Zubereitung in einem Kontaktgrill - falls du einen hast.

  5. Lachs zum Salat auf die Teller geben, Guacamole daneben anrichten und alles mit etwas Sesam bestreuen.

  • Kalorien (kcal): 579
  • Fett: 51g
  • Eiweiß: 28g
  • Kohlenhydrate: 3g

7. Vitamin C aus Orangen gegen Orangenhaut

Orangen gegen Orangenhaut? Ja, unbedingt! Orangen stecken nämlich voller Vitamin C – eine echte Wunderwaffe gegen Cellulite. Denn es wirkt laut Studien antioxidativ und bindet freie Radikale, die deine Zellen schädigen und dich zum Beispiel schneller altern lassen. Es kräftig zudem das Bindegewebe, indem es dafür sorgt, dass neue Kollagenfasern entstehen.

Doch Vitamin C kann noch mehr: Es schützt vor UV-Strahlen, die unser Bindegewebe zusätzlich schwächen. Um die Antioxidantien am besten zu nutzen, genieße die Orangen frisch.

Übrigens: Auch Gemüse ist als Vitamin-C-Quelle nicht zu unterschätzen, wie zum Beispiel Brokkoli und Paprika, die beide den Vitamin-C-Gehalt von Orangen locker toppen. Damit das Vitamin C durch Kochen oder Braten nicht verloren geht, Paprika am besten roh futtern und Brokkoli schonend dämpfen oder kurz im Wok schwenken.

8. Lignane aus Leinsamen gegen Cellulite

Hast du dich schon mal gefragt, warum nur Frauen an Cellulite leiden? Schuld sind – wie so oft – die Hormone. Genauer gesagt das weibliche Hormon Östrogen, das bei der Entstehung von Cellulite mitmischt. Doch zum Glück gibt es Leinsamen. Die stecken voller Lignane, einem sekundärer Pflanzenstoff, der zu den sogenannten Phytoöstrogenen gehört. Das Besondere daran: Die Struktur ähnelt stark den der Östrogene. So tragen sie Studien zufolge dazu bei, die Hormon-Balance stabil zu halten.

Dein Ticket zu weniger Dellen in der Haut: Ein Teelöffel Leinsamen pro Tag reicht schon voll und ganz aus. Streue die kleinen Körner einfach über dein Müsli oder den Salat, rühre sie in den Smoothie oder backe ein Leinsamen-Brot. Aber Achtung: Eine größere Menge Leinsamen kann abführend wirken, da die Samen sehr ballaststoffreich sind. Immer ausreichend dazu trinken!

Unser Tipp: Leinsamen sind zudem reich an Omega-3-Fetten, welches ebenfalls ein prima Cellulite-Killer ist (siehe Punkt 6). Leinöl ist die beste pflanzliche Omega-3-Fettsäurequelle und sollte einen Stammplatz in deinem Küchenschrank haben. Verwende das kaltgepresste Öl als Salatdressing oder in Kombi mit Magerquark. Warum? Das erfährst du hier.

Auch wenn dir Cellulite egal sein kann – diese 8 Lebensmittel können die Orangenhaut reduzieren, falls sie dich stört. Doch reduziere dich nie auf irgendwelche angeblichen Makel. Du bist schön, so wie du bist – ein paar Dellen können daran nichts ändern.

Gesunde Ernährung
Faszientraining verbessert die Beweglichkeit, aber hilft das Rollen auch gegen Cellulite?
Fitnesstraining
Cellulite: Die besten Tipps
Schöne Haut
Zur Startseite
Food Gesunde Ernährung Kalorienarme Snacks Knabbern erlaubt: 15 gesunde Snacks mit maximal 100 Kalorien