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Die 9 besten Gewürze zum Abnehmen

Gewürze zum Abnehmen Leckere Kalorien-Killer: 9 Gewürze, die dir beim Abnehmen helfen

Spice it up! Denn mit den richtigen Gewürzen wird nicht nur jedes Gericht noch viel leckerer, diese 9 helfen dir sogar noch beim Abnehmen

Du bist mit deiner Figur eigentlich einverstanden, das eine oder andere Kilo dürfte aber schon gern verschwinden? Ja, kennen wir. Das geht aber auch ohne Hungern und Verzichten. Denn beides geht nach hinten los und macht außerdem so gar keinen Spaß!

Das Geheimnis liegt – klein, aber fein – versteckt im Gewürzregal. Die getrockneten Pflanzenteile aus Wurzeln, Kräuter, Blüten oder Blättern peppen jedes Gericht durch ihre individuellen Noten auf. Die natürlichen Stoffe sind jedoch nicht nur Geschmacksgeber. Sie stecken voller guter Inhaltsstoffe und haben sogar heilende Wirkungen. Und das Beste: Sie helfen beim Abnehmen. Wir sagen dir, welche und wie.

Wenn du das Thema Abnehmen ernsthaft und strategisch angehen willst, klappt das an bestem mit unserem professionellen Ernährungs- und Trainingsplan:

Wie helfen Gewürze beim Abnehmen?

Das tun sie auf verschiedene Weise. Einige Gewürze kurbeln den Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung an. (Mehr dazu: Diese Lebensmittel kurbeln die Fettverbrennung an.) Noch etwas können Gewürze extrem gut: Die Aromen stimulieren nicht nur deine Geschmacksnerven, sondern zügeln auch deinen Appetit.

Ohne zusätzliche Kalorien zu futtern, befriedigst du so dein Bedürfnis nach mehr Essen, sodass du dir die Extra-Portion, die sowieso zu viel gewesen wäre, ganz von selbst sparst. Außerdem helfen einige dabei den Blutzuckerspiegel zu regulieren und knocken Heißhungerattacken damit aus.

Welche Gewürze helfen beim Abnehmen?

Na, neugierig geworden? Dann wollen wir dich nicht länger auf die Folter spannen. Also, ran ans Gewürzregal diese Gewürze helfen dir beim Abnehmen:

1. Kurkuma, der angesagte Fatburner

Goldene Milch oder Kurkuma Latte ist eines der leckersten Heißgetränke im Umlauf. Und eines der gesündesten noch dazu. Kurkuma verleiht ihm nicht nur seine hübsche goldgelbe Farbe, sondern macht es zu einem echten Powerdrink für deine Gesundheit.

Die fernöstliche Medizin vertraut schon seit Jahrhunderten auf die heilende Wirkung der Wurzel. Auch Studien zeigen: Sie unterstützt die Verdauung, hält Magen-und-Darm-Trakt in Schuss, wirkt entzündungshemmend und regt den Abtransport von Giftstoffen aus Ihrem Körper an. Alleine das wären schon genug Gründe regelmäßig zu Kurkuma zu greifen.

Das Beste kommt aber noch: Das exotische Gewürz ist nämlich DER Fatburner schlechthin und soll sogar die Entstehung von neuen Fettzellen hemmen. Daneben kurbelt es deinen Stoffwechsel an und wirkt entschlackend. Im Asia- oder Bioladen bekommst du das Wundermittel auch in seiner ursprünglichen Wurzelform. Alternativ erweitere dein Gewürzregal um die gemahlene Variante. Damit zauberst du nicht nur deinen morgendlichen Kurkuma Latte, sondern verfeinerst zudem indische und asiatische Gerichte oder würzt Reis und Gemüse damit.

2. Zimt hält den Blutzuckerspiegel konstant

Zimt-Geruch erinnert immer an Weihnachten. Diesen Duft darfst du aber ruhig das ganze Jahr in der Nase haben. Zimt wird aus der getrockneten Rinde des gleichnamigen Zimt-Baumes gewonnen. Das Gewürz ist extrem reich an Antioxidantien und schützt so deine Zellen vor Alterung.

Für deinen Blutzuckerspiegel hat Zimt eine ganz besondere Bedeutung: Der regelmäßige Verzehr des Gewürzes verbessert nämlich Studien zufolge die Insulinwirkung deines Organismus und macht es Heißhungerattacken so deutlich schwerer. Ein Problem bei selbigen ist nämlich das ständige Auf und Ab des Blutzuckerspiegels. Bleibt der konstant, ersparst du dir die plötzlich aufkommenden Gelüste nach Süßem und damit auch eine Menge Kalorien.

Das macht Zimt zu einem echter Fettkiller, mit dem du Porridge, Müsli, Smoothies oder Kaffee verfeinern kannst. Auch herzhaften Gerichten verleiht Zimt eine ganze besondere Note. Würze doch mal Süßkartoffeln oder Kürbissuppe mit einer Prise Zimt. Rezept: Quinoa-Bowl mit zimtigen Süßkartoffeln.

3. Schwarzer Pfeffer, das würzige Allroundtalent

Pfeffer ist ein Must-Have in jedem Gewürzschrank, der bestimmt auch bei dir einen Stammplatz hat. Das ist auch gut so. Schwarzer Pfeffer gibt jedem Gericht die nötige Würze und ist ein echtes Allroundtalent, weil er wirklich zu allem passt.

Seine leichte Schärfe genügt schon, um dem Stoffwechsel einzuheizen. Mit Hilfe von Energievorräten produziert dein Körper dabei Wärme – im besten Fall auf Kosten von Fettreserven an Bauch, Hüfte und Co. Außerdem soll es Pfeffer auch neuen Fettzellen erschweren, es sich dort bequem zu machen, wie Studien nahelegen. Grund genug einmal mehr nachzuwürzen.

Das solltest du übrigens immer frisch tun, heißt: Hände weg von fertig gemahlenem Pulver. Greife stattdessen lieber zu Pfefferkörnern, die du dann mit Hilfe einer Mühle oder eines Mörsers frisch zerkleinerst. Die ätherischen Öle, die für die Fett-weg-Wirkung verantwortlich sind, haben nämlich eine kurze Lebensdauer. Und es wäre zu schade, diese nicht zu nutzen. Rezept: Pfeffersteak mit Süßkartoffeln

4. Kreuzkümmel gegen lästige Fettpolster

Der Geruch von Kreuzkümmel, auch Cumin genannt, erinnert an 1001 Nacht. Es kann jedoch viel mehr als ein paar Träumereien zu wecken. Das Gewürz hat Studien zufolge echtes Fatburner-Potenzial. Enthaltene Pflanzenstoffe, sogenannte Phytosterine, lassen Fettpolster schmelzen und sollen auch dafür verantwortlich sein, dass sich Blutfettwerte sowie das böse LDL Cholesterin verbessern. Auch der Stoffwechsel wird angeregt, sodass dein Kalorienverbrauch steigt.

Cumin beruhigt außerdem Magen und Darm, weshalb er viele Speisen bekömmlicher macht, und wirkt darüber hinaus antibakteriell. Kreuzkümmel ist vor allem in der Nordafrikanischen und Arabischen Küche zu Hause. Du kennst es zum Beispiel aus Falafel oder Hummus. Außerdem ist es Teil vieler Gewürzmischungen wie Garam Masala oder Curry. Auch einem Chili gibt es seinen klassischen Geschmack. Mit einem Hauch Cumin verpasst du deinen Speisen im Handumdrehen einen leicht orientalischen Charakter. So passt es in Eintöpfe, Suppe oder zu Couscous, aber auch zu Gemüse oder Fleisch.

Kreuzkümmel und Kümmel solltest du jedoch nicht verwechseln. Dahinter verbergen sich nämlich komplett verschiedene Gewürze, die auch geschmacklich absolut nichts miteinander zu tun haben. Rezept: Süßkartoffel-Curry mit Kürbis

5. Gewürznelken lassen den Bauchumfang schrumpfen

Die Wirkstoffe in den getrockneten Blüten der Gewürznelke unterstützen den Abtransport von Wassereinlagerungen. Ein Phänomen, auf das du getrost verzichten kannst. Denn die Ansammlung an Flüssigkeit macht sich im Umfang an Bauch, Hüfte und Po auf Dauer bemerkbar. Studien legen nahe, dass Gewürznelken gegen die Entstehung von Übergewicht helfen.

Gewürznelken haben zudem echte Heilkraft. Der Inhaltsstoff Eugenol wirkt entzündungshemmend und keimtötend. Außerdem ist das Gewürz besonders reich an Antioxidanzien und damit das beste Mittel gegen freie Radikale. Verwendung finden sie in würzigen Eintöpfen, Suppen oder Soßen, aber auch in Süßspeisen oder wärmenden Getränken.

6. Chili befeuert deinen Stoffwechsel

Heiß, heißer, Chili. Sobald es im Mund anfängt zu brennen, treibt das der ein oder anderen gelegentlich ein paar Schweißperlen auf die Stirn. Natürlich solltest du es nicht übertreiben, damit du dir nicht ernsthaft den Mund verbrennst. Aber tatsächlich heizt Chili heizt deinem Stoffwechsel ganz schön ein und bringt ihn auf Hochtouren. Dadurch erhöht sich dein Energieumsatz und du verbrennst mehr Kalorien. Das zeigen auch Studien.

Dass "Anheizen" in diesem Falle wortwörtlich zu verstehen ist, bemerkst du dann, wenn sich nach einem scharfen Essen eine wohlige Wärme in deinem Körper ausbreitet. Übrigens: In gemahlener Form werden Chilis als Cayenne Pfeffer bezeichnet. Die Wirkung bleibt dieselbe. Und Ihr Abnehmerfolg wird durch beides vergrößert. Beim Essen darf es also scharf werden. Rezept: Chili ohne Carne

7. Koriander, das Anti-Blähbauch-Gewürz

Die einen lieben ihn, für die anderen ist er absolut ungenießbar. Besonders beim Koriandergrün scheiden sich die Geister. Neben den Blättern sind übrigens auch die Samen essbar. Im Gewürzregal findet man diese sowohl als ganze Körner als auch in der gemahlenen Variante. Wenn dein Bauch öfter aufgebläht ist, solltest du da unbedingt zugreifen.

Koriander ist nämlich ein echter Geheimtipp, um Blähungen zu vermeiden und die Verdauung wieder in Schwung zu bringen. In der Ayurvedischen Medizin schwört man schon lange auf das Wunderkraut. Es lindert nicht nur Magen-Darm-Beschwerden, sondern unterstützt den Körper beim Entgiften, in dem es Schwermetalle aus dem Organismus spült. Studien legen nahe, dass Koriander hilft, gegen erhöhten Blutzucker vorzubeugen.

Der Geschmack der Samen ist herbwürzig und hinterlässt im Nachgeschmack eine leicht süßliche Note. Wer es etwas kräftiger mag, röstet die Körner vor dem Mahlen zuerst in einer Pfanne ohne Fett. Die Koriandersamen kannst du ganz in Currys mitkochen oder verwendest das gemahlene Gewürz um Gemüse, Ragouts, Suppen, Soßen, Salate oder auch Desserts zu verfeinern.

8. Kardamom, der natürliche Appetitzügler

Kardamom landet bei den meisten höchstens im Plätzchen- oder Lebkuchenteig. Da dürfen die aromatischen Samen keinesfalls fehlen, da sie den weihnachtlichen Keksen diesen ganz besonderen Geschmack geben. Weihnachten ist aber viel zu kurz und Kardamom viel zu gesund, um nur ein paar Wochen im Jahr beim Würzen mitzumischen.

Die enthaltenen ätherischen Öle zügeln den Appetit, sodass du dir einige Kalorien sparen kannst. Studien belegen einen Effekt von Kardamom gegen Fettleibigkeit. Auch dieses Gewürz aus der ayurvedischen Küche kurbelt den Stoffwechsel an und wirkt gegen unangenehme Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen oder Krämpfe. In orientalischen Ragouts, Tajinen, im Couscous oder Soßen sorgt Kardamom für den ganz charakteristischen Geschmack. Rezept: Heiße Chai-Schokolade

9. Oregano verbessert die Verdauung

Oregano ist mehr als nur das klassisch italienische Allround-Gewürz. In dem Kraut stecken viele gute ätherische Öle. Eins davon ist Thymol. Ihm hat Oregano seine verdauungsfördernde Wirkung zu verdanken, Studien zeigen seine Anti-Adipositas-Wirkung. Auf natürliche Weise sorgt es für eine verbesserte Funktion von Galle und Leber. Eine gute Verdauung auch beim Abnehmen sehr wichtig. Ebenso wichtig ist das enthaltene Carvacrol, das Studien zufolge die Entstehung von Übergewicht verhindern hilft.

Gesundheitlich ist Oregano eine echte Allzweckwaffe. Es hält nämlich nicht nur deine Darmflora fit, sondern wirkt daneben antibakteriell und entzündungshemmend und ist ein echter Geheimtipp, wenn du mit Husten oder Halsschmerzen zu kämpfen hast. Oregano macht – wie sollte es anders sein – in fast jedem italienischen oder mediterranen Gericht eine gute Figur. Tomatensoße oder Bolognese geht ja immer. Die getrockneten Blätter kannst du jedoch auch als Tee aufgießen oder in grüne Smoothies mixen.

Gewürze helfen beim Abnehmen. Auch wenn die eine oder andere Runde Sport und eine gesunde Ernährung sicherlich mehr bringen, ist der Würz-Trick das i-Tüpfelchen, das deinen Abnehmerfolg noch wahrscheinlicher macht. Nach dem Motto: Kleiner Aufwand, große Wirkung. Also ran ans Gewürzregal!

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